Source: https://www.union-investment.de/blog/altersvorsorge-in-europa
Der demografische Wandel setzt Europas Rentensysteme unter Druck – zur Lösung werden unterschiedliche Wege beschritten.
Donnerstag, 27.11.2025
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Annährend 40 Jahre arbeiten wir durchschnittlich in Deutschland, bis wir hier in Rente gehen. In Island sind sogar etwas mehr als 46 Arbeitsjahre nötig, um eine Rente vom Staat zu bekommen. Der EU-Durchschnitt liegt dagegen bei 37,2 Jahren. Das zeigen die Zahlen aus dem Jahr 2024 des vom Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) herausgegebenen Reports. Dieser stellt außerdem fest, dass manche europäische Staaten den Fokus eher auf eine hohe gesetzliche Rente setzen, mit entsprechend hohen Beitragszahlungen. Andere Länder fördern dagegen die private Vorsorge und bieten in der Regel eine verhältnismäßig geringe gesetzliche Rente. Kurzum: In Europa gibt es kein einheitliches System der Alterssicherung.1
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Der Eurostat-Report beschreibt die beiden vorherrschenden Grundtypen der europäischen Altersvorsorge: In Mittel- und Osteuropa gibt es das sogenannte „ Bismarck-Rentensystem“, das nach dem Versicherungsprinzip durch Beiträge finanziert wird. Man spricht hier auch von einem Umlagesystem, da die aktuellen Beitragseinnahmen der Erwerbstätigen die laufenden Zahlungen der Renten decken. Der andere Grundtyp ist bekannt als „ Beveridge-System“, das eine steuerfinanzierte Grundsicherung bietet. Die Basisrente wird in der Regel durch eine verpflichtende Betriebsrente ergänzt. Dieser Alterssicherungstyp ist gemäß Eurostat-Report vor allem in Nordeuropa, Großbritannien und Irland zu finden. Beide Systeme gewähren staatliche Zuschüsse für die private Altersvorsorge. Darüber hinaus gibt es „ Mischsysteme“ aus beiden Typen. Prinzipiell ist eine Tendenz zu Mehr-Säulen-Systemen zu erkennen, die von Staat zu Staat aber recht unterschiedlich gewichtet werden und ausgeprägt sind. Das gesetzliche Rentensystem (Säule 1) wird häufig um eine betriebliche Altersvorsorge (Säule 2) ergänzt und durch eine freiwillige private Vorsorge (Säule 3) aufgestockt.1
Wie viel Rente erhalten die Europäer in den unterschiedlichen Staaten? Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat dazu 2023 die Studie „Pensions at a Glance 2023“ zum internationalen Rentenniveau veröffentlicht. Betrachtet wurde darin die prozentuale Höhe der Rentenleistung im Vergleich zum früheren Einkommen. Dabei wurden ausschließlich die Rentenleistungen aus Pflichtrentensystemen betrachtet – ohne Zusatzrenten.2
Die OECD-Studie und die aktuellen Analysen der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages von 2024 zeigen, wie stark das Rentenniveau innerhalb Europas variiert: Während im Vereinigten Königreich ein Rentner 54,4 Prozent seines ehemaligen Einkommens vom Staat als Rente bekommt, erhalten italienische Rentner 82,6 Prozent ihres früheren Nettolohns aus der gesetzlichen Rentenkasse. Deutschland rangiert im Europavergleich mit 55,3 Prozent im unteren Drittel.3
Doch es ist Vorsicht geboten: Der Wert des Rentenniveaus sagt noch nichts darüber aus, wie hoch der Anteil der gesetzlichen Rente am gesamten Vorsorgekonzept ist. Ist der Anteil gering, muss in der Regel während der Berufstätigkeit auch wenig eingezahlt werden (Beispiel Großbritannien), dafür wird dort die private Altersvorsorge stärker gefördert. Ist der Anteil hoch, sind in der Regel auch die Abgaben an die Rentenversicherung höher (Beispiel Österreich).
Laut der Taxing-Wages-Studie der OECD von 2024 lag im Jahr 2020 das durchschnittliche Nettoeinkommen in Deutschland bei monatlich rund 2.775 Euro. Bei einem Rentenniveau von 55,3 Prozent kommen Durchschnittsverdiener also auf eine Rente von knapp 1.540 Euro. In Frankreich betrug ein Nettoeinkommen im Jahr 2020 durchschnittlich circa 4.975 Euro. Und auch im Rentenalter erhalten die Franzosen aufgrund des höheren Rentenniveaus höhere Zahlungen vom Staat (rund 3.577 Euro). Allerdings haben großzügige Rentensysteme auch ihren Preis: Französische Arbeitnehmer zahlen 8,3 Prozent ihres Bruttoverdienstes in die Rentenkasse ein. Zusätzlich tragen die Arbeitgeber weitere 26,6 Prozent bei, sodass in der Summe 27,5 Prozent in die staatliche Rentenkasse fließen. Im Vergleich dazu zahlen deutsche Arbeitnehmer und Arbeitgeber je 9,3 Prozent in die Rentenversicherung ein und damit insgesamt nur 18,6 Prozent.4
Neben dem Rentenniveau spielt auch die Lebensarbeitszeit und somit die voraussichtliche Bezugszeit eine wichtige Rolle für den Vergleich der verschiedenen europäischen Rentensysteme. Die Altersgrenze ist für die meisten Rentensysteme eine wichtige Stellschraube für die Finanzierung des jeweiligen Systems. Wegen der steigenden Lebenserwartung müssen die Staaten inzwischen zunehmend gegensteuern, um den Anstieg der Ausgaben zu reduzieren. Das Mittel der Wahl ist dabei häufig, die Regelaltersgrenzen nach oben zu korrigieren.
Laut der Eurostat-Erhebung müssen Isländer mit durchschnittlich 46,3 Jahren im Europavergleich am längsten arbeiten. Das kürzeste Berufsleben führen türkische Arbeitnehmer mit durchschnittlich 29,8 Jahren Berufstätigkeit. Deutschland liegt bei der Lebensarbeitszeit im Mittelfeld auf Platz neun mit 39,2 Jahren.1
Der Vergleich zeigt, beim Rentensystem gehen die europäischen Staaten unterschiedliche Wege. Länder mit hohen staatlichen Renten verlangen entsprechend hohe Beiträge, während andere Staaten mehr auf private Vorsorge setzen. Deutschland verfolgt einen Mittelweg mit moderaten Beiträgen, aber auch mit einem entsprechend niedrigeren Rentenniveau. Das zeigt, wie wichtig hierzulande die private Vorsorge ist. Erfahren Sie im zweiten Teil des europäischen Rentenvergleichs mehr über einige europäische Rentenmodelle – einschließlich aktueller Reformen und deren Auswirkungen auf zukünftige Rentnerinnen und Rentner.
Der ursprüngliche Beitrag wurde am 17. November 2021 veröffentlicht und jetzt aktualisiert.
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Walter Castillo 24.11.2021
Man hätte unbedingt auf den Bezugszeitpunkt eingehen müssen. Es ist ein großer Unterschied, ob die Vollrente erst mit 67 oder schon mit 63 beziehen kann. https://www.auswandern-handbuch.de/renteneintrittsalter-weltweit-wer-muss-kuenftig-am-laengsten-arbeiten/
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Union-Investment 26.11.2021
Antwort zu Kommentar von Walter Castillo
Guten Tag Herr Castillo, vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Ihr Interesse an unserem Blog. Den Aspekt Bezugszeitpunkt haben wir unter dem Abschnitt „Lebensarbeitszeit im europäischen Vergleich“ beschrieben. Dort finden Sie auch eine interessante Grafik zum Thema. Freundliche Grüße Daniela Hartkopf
Wilfried Strassnig 30.05.2022
Die Frage ob in die Rentenhöhe die Beitragsleistung und der Renten Beginn eingepreist ist, sollte dargestellt, bzw. erläutert werden. Österreich hat zwar höhere Rentenbeiträge, aber einen deutlich höheren Arbeitgeberanteil. Für Arbeitnehmer ist deswegen der Eigenbeitrag kaum höher! Vor allem wenn man die gravierend höhere Rente berücksichtigt. Jede 2. Neurente 2021 lag in D unter € 800,00!!! Da das Beamtensystem, in D mit einem Rückstellungsdefizit von 3 Billionen EURO-in fast allen Staaten schon abgeschafft wurde, ist auch die Nachhaltigkeit wahrscheinlicher. Zumal bei der Infrastruktur Österreich absolut an der Spitze bei den Öffis ist, Deutschland am hinteren Ende. Keine Atomendlager- und Abbaukosten etc., 25% Biolebensmittel, anstatt 9% wie in D u.v.m.. Übrigens kann Ihr Vorstand gerne auf mich zukommen, ich habe in täglich mindestens 8 Stunden mit den besten Fachleuten des Marktes, vielen Fondsmanagern-der ETF Chef von Amundi ist mein Neffe, Professoren aus A, CH, D, Ökonomen, Vermögensverwaltern, Versicherungsvorständen alle in 4 Augengesprächen und unzähligen Telefonaten, Mails, Tagesveranstaltungen, Webinaren, mit Gegenberechnungen, dem IVFP, DIA, DAI, auch mit Prof. Rürup die Jahrhundertidee für 9% oder MEHR Rendite entwickelt. Es gibt nach Kosten und Inflation fast keine Anlagen die Realgewinne ermöglichen. Besseres ist garantiert nicht möglich. Nach Unterzeichnung der Geheimhaltungsvereinbarung von 2 Vorständen erwerbbar. Die Marketingidee, die alle Bürger nicht nur leicht verstehen werden, sondern ganz bestimmt auch Begeisterung auslösen wird, kann ebenfalls erworben werden. Damit ist es erstmals fast allen Bürgern möglich, adäquat lebenslang vorzusorgen. Alle die es heute schon schaffen, dürfen sich über MEHRFACH HÖHERE Auszahlungen freuen. Wichtig das das über Privatinstitute erfolgt, da dann staatliche Zusatzversorgungen, auchüber die EU, gegenstandslos werden. Der Staat greift immer wieder gerne auf vorhandenes greifbares Geld zu. Direktversicherung-Benzinsteuern usw. Wer wie üblich alles Aussitzen will, kommt mit Sicherheit zu spät. Ein gigantisches Volumen, das bei immer geringeren freien Mitteln, keinesfalls verschenkt werden sollte!!!
Hartmut Rencker 26.11.2021
Wir haben ein von der Rentendynamisierung hervorgerufenes Umverteilungsproblem. Große Renten laufen den kleinen Renten immer mehr davon. im Tarifgeschehen wird soches Auseinadertriften durch Sockelbeträge und Kappunggrenzen aufgefangen, nicht aber in der ges RV. Man will die besseren Rentner als Wähler bei Laune halten auf Kosten der Kleinen, die zudem früher sterben.
Bea Bunge 06.12.2021
Hallo. Ich habe bisher keine so ausführliche, fundierte und dabei so verständliche Zusammenfassung des Themas im Netz entdecken können. Bravo! Mit freundlichen Grüßen, Bea
Union-Investment 06.12.2021
Antwort zu Kommentar von Bea Bunge
Guten Tag Frau Bunge, es freut uns sehr, dass wir Sie mit unserem Beitrag beigeistern können. Viele Grüße Shu Tan
**P.T.**06.12.2021
Guten Abend, den Artikel hat mir meine Freundin B. gerade empfohlen. Ich arbeite bei der Landesversicherungsanstalt und kann mich nur anschließen: Die vielen seriösen Quellen wurden gut recherchiert und gekonnt zusammengefasst. Ein Lob an das Team - auch vom mir. P.
Antwort zu Kommentar von P.T.
Hallo P.T., vielen Dank für Ihr motivierendes Lob. Grüße aus Frankfurt und einen schönen Nikolaustag wünscht Shu Tan
Christian Demuth 09.12.2021
Anzumerken wäre, dass im Grunde alle Systeme darauf angewiesen sind das die arbeitende Bevölkerung die nicht arbeitende Bevölkerung versorgt, unabhängig davon wie man vorsorgt. Soll heißen, dass ein steuerfinanziertes System das ehrlichste wäre. Mich interessiert in dem Zusammenhang wieviel mehr staatliche Rente ich bekommen würde wenn ich statt 20 Jahre in die missglückte Riesterrente, in die staatliche Rente eingezahlt hätte????
Antwort zu Kommentar von Christian Demuth
Die Riesterrente von Schröder eingeführt da damals die Renten von 67% auf 64% zum 65. Lebensjahr (heute 48% bald 42% zum 67. Lebensjahr) gesenkt werden mussten, gigantische Schulden wegen der Rentenfinanzierung der EX- DDR Bürger und einer Weltwirtschaftskrise, war und ist nach wie vor erstklassig. Voraussetzung: Der Staat verzichtet auf Garantien, sogar ab dem ersten Jahr-besonders bescheuert. Setzen Sie mal vereinfacht 6% bis 7% Garantiekosten an, alles Verbraucherschutz und Politiker hausgemacht, obwohl nach 15 Jahren selbst über Aktien-Fonds/ETF null RISIKO besteht. Hat mit Riester NICHTS zu tun-staatlich organisierter Schwachsinn der neben der Wahnsinns- auch Zeit- und Erklärungsaufwändigen Bürokratie alle Chancen für hohe Rendite zunichtemacht. Wäre sehr einfach zu lösen und ist Megakorrekt und sozial vernünftig.
Thommy Schneider 28.03.2022
Ich lese mich gerade mal wieder durch Ihre Artikel aus dem Bereich Fachwissen. Kurz: Ich bin sehr angetan über Ihren sensiblen, klaren und fundierten Umgang mit den verschiedenen Themen. Schön, dass es Finanz-Blogs wie Ihren gibt! Thommy
Wilfried Strassnig 03.04.2022
Einige Faktoren könnten genauer definiert werden. Aufteilung der Kosten, Arbeitgeber-Arbeitnehmer, übliche Zusatzmöglichen, Steuersätze. Wie oft wird die Rente bezahlt? Eine Durchschnittsrente in D von 1400,00 Euro ist weit weg von der Realität. 50% ALLER Neurenten in D 2021 lagen unter € 800,00! Sozial sehr wichtig im Ruhestand ist auch die Eigentumsrate. Geringere Fixkosten bei einer Eigentumsrate in Südeuropa-um ca. 70% gegenüber ca. 41% in D, entlasten zusätzlich. Die aktuell ausbezahlte Rente in Slowenien bei sehr frühem Renteneitritt, liegt um 129%! In NL über 100%. EU -Schnitt ca. 70%. D ca. 48% bald 42% ab dem 67.Lebensjahr. Als Schröder der VERFEMTE, der auch noch die Steuern von 56% auf 44% senkte, Riester einführte, machte er das um die Rentenabsenkung von 67% auf 64% zum 65. Lebensjahr auszugleichen. Er hatte gigantische Schulden von Kohl übernommen und befand sich in einer Weltwirtschaftskrise. Damals befaden sich 9% der Amgestellten in Verträgen mit Midestlohn-heute ca. 40%. Bei deutlich mehr Rentnern, die deutlich länger LEBEN und wesentlich weniger Einzahlern. Ohne Goldesel icht zu schaffen. Das Rückstellugsdefizit bei den BEAMTEN/POLITIKER/Richterpensionen hat sich auf 3 BILLIONEN EURO summiert, in Zahlen € 3.000.000.000.000,00. Das intetessiert in Deutschland niemand. Wer in Deutschland spart, verliert auch in betrieblichen Altersversorgungen, diversen berufsständischen Gruppenverträgen, Versorgungswerken, normalen-auch Kindersparplänen aber auch direkt über die Bank in fast allen Sparformen nach allen Kosten und Inflation GARANTIERT, sehr viel Geld. Mit meiner Jahrhundertidee wird man das ganz sicher, egal ob Privat oder über den Staat in Gewinne umwandeln...
Union-Investment 04.04.2022
Antwort zu Kommentar von Wilfried Strassnig
Guten Tag Herr Strassnig, vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die Nennung weiterer Aspekte für das Thema Rente in Europa. In der Tat ist das Thema sehr komplex und bietet Inhalt für weitere Ausführungen. Die Durchschnittsrente beinhaltet Rentner und Rentnerinnen mit - wie von Ihnen erwähnt - wenig Rente, aber auch die Rentnerinnen und Rentner mit hohen Rentenbezügen. Viele Grüße Shu Fang Tan
Christiane Schäfer 30.05.2022
Ihr solltet dringend die Verarsche und Abzocke der deutschen Politik, in Bezug zur Betriebsrente benennen….. mein Mann hat 20 Jahre lang in seine Betriebsrente eingezahlt, das heißt bei Vertragsabschluss war dies so, dass Urlaubs/Weihnachtsgeld unversteuert in diese Alterssicherung einfließen. Ulla Schmidt von der SPD, hat dieses Gesetz 2004 geändert, nachträglich. Nun wurde meinem Mann seine Betriebsrente ausgezahlt und dieser verbrecherische Staat hat sich von ihm 14.000 Euro an Steuern geholt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen…. Die Arbeitnehmer auffordern sich für die Rente privat absichern und dann solch eine unverhältnismäßige Abzocke. Mein Mann bereut zutiefst, dass er auf den Staat gehört hat. Er hätte 20 Jahre lang besser sein Urlaubs/Weihnachtsgeld in Gold angelegt, dann stünde er heute weitaus besser da! Ich kann garnicht ausdrücken, wie sehr ich unsere Politiker verachte!
Walter Castillo 30.05.2022
Antwort zu Kommentar von Christiane Schäfer
Leider muss man bei der Betriebsrente auch noch die Krankenversicherung betrachten. Die Leistungen aus der BaV werden nämlich für KVDR Rentner verbeitragt. Das bedeutet: Kapitalleistungen muss man durch 120 teilen. Der so entstandene Betrag wird monatlich als KV pflichtiges Einkommen berechnet. Rentenleistungen werden ebenfalls als beitragspflichtiges Einkommen für die KV angerechnet. Das gilt eben auch für Pflichtversicherte Rentner. Es gibt aber einen m.E. viel zu geringen Freibetrag.
Dennoch steht es in keinem Verhältnis, solch hohe Besteuerung auf die Betriebsrenten zu veranlagen. Sie sollten auch nicht vergessen, daß die Arbeitnehmer bei Auszahlung der Betriebsrenten, die Beiträger der KV alleine tragen müssen, auch den Arbeitgeberanteil. Nichts ist fair und wird zu Gunsten der Arbeitnehmer umgesetzt. Der Abschluss der Betriebsrente sollte als Anreiz gestaltet sein, dies war auch ursprünglich der Fall und wurde wie gesagt, rückwirkend von Ulla Schmidt geändert. Der deutsche Arbeitnehmer wird auf ganzer Linie verarscht, ausgequetscht und bis ins Grab ausgebeutet! Leider interessiert das den deutschen Dummichel nicht die Bohne. Wir könnten so viel erreichen, wenn wir nur endlich mal geschlossen dagegen vorgehen würden.
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Christian Storz 04.07.2022
Ihr Ansatz, etwas über die Unterschiede der gesetzlichen Rente in Europa zu veröffentlichen, ist gut und lobenswert. Leider vermisse ich aber den "Tiefgang" in ihrem Artikel. Mehr Zahlen, Daten und Fakten (z.B. Aufteilung AN- und AG-Anteil bzw. stattlicher Zuschuß in den einzelnen Ländern, Beitragsbemessungsgrenzen) in Tabellenform würden mir gefallen. Vielleicht könnten Sie da noch etwas nachliefern.
Union-Investment 05.07.2022
Guten Tag Herr Storz, mit unserem Blogbeitrag wollten wir einen grundsätzlichen Überblick geben, denn zu dem Thema gibt es unendlich viele Informationen. Für weiterführende Informationen bietet die OECD-Studie auf 224 Seiten einen sehr ausführlichen Blick auf die Rentensysteme. Anbei der Link: https://read.oecd-ilibrary.org/social-issues-migration-health/pensions-at-a-glance-2019\_b6d3dcfc-en#page10 . Schön, wenn Ihnen das weiterhilft. Viele Grüße aus Frankfurt, U. Herr
awerwer
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