Source: https://www.union-investment.de/fonds/UniImmo_Global-DE0009805556-fonds-980555
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Offener Immobilienfonds
ISIN: DE0009805556
WKN: 980555
Fondskategorie: Offene Immobilienfonds
Risikoklasse 1 : Mäßiges Risiko
Risikoprofil des typischen Anlegers:
Risikoscheu
geringes Risiko
sehr hohes Risiko
Rücknahmepreis: 39,39 EUR
Ausgabepreis: 41,36 EUR
Stand: 02.09.2026
Veränderung Rücknahmepreis: 0 EUR 0 %
Wertentwicklung seit 5 Jahren: -11,3 %
Empfohlener Anlagehorizont: 5 Jahre oder länger
Überblick
Entwicklung
Zusammensetzung
Strategie & Fondsmanagement
Nachhaltigkeitsmerkmale
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Das Fondsvermögen wird derzeit überwiegend in Gewerbeimmobilien auf den Kontinenten Europa, Amerika und der Region Asien/Pazifik angelegt. Dabei können auch Objekte in Schwellenländern erworben werden. Der Schwerpunkt liegt auf Bürogebäuden, Einzelhandelsobjekten, Hotel-, Logistik- und Wohnimmobilien. Die Gesellschaft wird beim Erwerb von Immobilien sowie im Rahmen der Bestandsverwaltung von Immobilien auch ökologische und/oder soziale Merkmale sowie die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigen. Die Anlagestrategie bezieht sich nicht auf einen Vergleichsmaßstab und verfolgt kein indexgebundenes Ziel, sondern die Anlageentscheidungen werden aktiv auf Basis von aktuellen Immobilien- und Kapitalmarkteinschätzungen getroffen.
Die Ausgabe von Fondsanteilen unterliegt einer Zuflusssteuerung und kann jederzeit eingestellt werden. In diesem Fall können Kaufaufträge und die Anlage neuer Sparpläne über die im Verkaufsprospekt angegebenen Vertriebs- und Zahlstellen nicht ausgeführt werden. Ab 2013 gelten neue gesetzliche Regelungen für Anteilrückgaben. Das Gesetz hat Mindesthalte- und Rückgabefristen eingeführt. Anteilrückgabewünsche müssen mittels einer unwiderruflichen Rückgabeerklärung angekündigt werden. Diese Rückgabe ist nach einer sogenannten Mindesthaltefrist von 24 Monaten möglich und muss zwölf Monate vor dem gewünschten Rückgabetermin (Rückgabefrist) erteilt werden. 10 Zwischen der unwiderruflichen Rückgabeerklärung des Anlegers und dem Zeitpunkt der Anteilrückgabe kann der Rücknahmepreis Schwankungen unterliegen und somit zum Zeitpunkt der Anteilrückgabe höher oder niedriger ausfallen.
UniImmo: Global ist ein Offener Immobilienfonds der in Gewerbeimmobilien in- und außerhalb Europas investiert.
Auflegungsdatum: 01.04.2004
Fondsvermögen: 2.113,51 Mio. EUR
Fondsart: Offene Immobilienfonds
Ertragsverwendung: Ausschüttend Mitte Juni
Ausgabeaufschlag: 5,00 %
Laufende Kosten 8 : 1,7 % p.a.
Fondssparplan: Ab 25,00 EUR pro Rate
Mindestanlage: 0,00 EUR
Produktinformation herunterladen Zu den Verkaufsunterlagen
Stand: 31.08.2026
Abbildungszeitraum 31.08.2021 bis 31.08.2026 . Alle Angaben basieren auf eigenen Berechnungen gemäß BVI-Methode und veranschaulichen die Wertentwicklung in der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Die Bruttowertentwicklung berücksichtigt die auf Fondsebene anfallenden Kosten (zum Beispiel Verwaltungsvergütung), ohne die auf Kundenebene anfallenden Kosten einzubeziehen (zum Beispiel Ausgabeaufschlag und Depotkosten). In der Nettowertentwicklung wird darüber hinaus ein Ausgabeaufschlag in Höhe von 5,00 Prozent im ersten Betrachtungszeitraum berücksichtigt. Annualisiert: Durchschnittliche jährliche Wertentwicklung. Kumuliert: Wertentwicklung gesamt. Kalenderjahr / Vergleichsmaßstab: jeweilig bezogen auf das angegebene Kalenderjahr.
Die Preisermittlung wurde nach § 37 (2) InvG vom 17.03.2011 bis zum 15.06.2011 als Folge der Natur- und Nuklearkatastrophe in Japan ausgesetzt. Seit dem 16.06.2011 wird der Anteilwert wieder ermittelt und Anteile können erneut ausgegeben und zurückgenommen werden.
31.08.2026
Stand: 03.2026
Beim jährlichen Fondskompass der Zeitschrift Capital hat Union Investment wieder die Bestnote „5 Sterne“ erhalten – nun schon zum 24. Mal in Folge. Dieses Abschneiden ist auf dem deutschen Markt einzigartig. Kein anderer Anbieter konnte über die Gesamtzeit der Bewertung diese Höchstnote erzielen. Der Capital-Fondskompass prüft auf Basis folgender Kriterien: Breite der Produktpalette, Produktqualität, Service und Management.
Stand: März 2026
Chart
Tabelle
Brutto-Netto
Hoch-Tief
Risiko
Zeitraum wählen
1 Monat
Laufendes Jahr
1 Jahr
3 Jahre
5 Jahre
10 Jahre
Vollständige Auflage
02.09.2016 - 02.09.2026
Eigenen Zeitraum wählen
Indexiert
Rücknahmepreis
Historische Preise herunterladen
Vergleichsindex auswählen
JPM 3-Monatsgeld Deutschland
Aktien Deutschland (DAX40)
EURO STOXX 50
MSCI Aktienindex Europa (EUR-Basis)
Nikkei - Index (EUR-Basis)
MSCI Aktienindex Welt (EUR-Basis)
Renten Deutschland (REXP)
TECDAX (XETRA)
Die Grafik basiert auf eigenen Berechnungen gemäß BVI-Methode und veranschaulicht die Wertentwicklung in der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen.
A : Hoch B : Durchschnitt C : Tief
Das Diagramm zeigt die Schwankungsbreite der durchschnittlichen jährlichen Wertentwicklung für monatlich rollierende Betrachtungszeiträume von 1, 3, 5 oder 10 Jahren. Abgebildet werden der jeweilige Höchst- und Tiefstwert sowie der Durchschnitt aus allen betrachteten Einzelergebnissen. Es werden die vergangenheitsbezogene Entwicklung des Fonds seit Auflegung, maximal jedoch der letzten 15 Jahre zugrunde gelegt. Bei einer grundsätzlichen Änderung der Anlagestrategie wird die Fondshistorie ab Umstellungsdatum für die Berechnungen herangezogen. Das Diagramm veranschaulicht das von der Fondsart und Anlagedauer beeinflusste Wertschwankungsverhalten in der Vergangenheit. Historische Entwicklungen ermöglichen keine Prognose für die Zukunft.
Europa
48,15 %
Asien/Pazifik
10,05 %
Amerika
41,80 %
Stand: 31.07.2026
Büro
47,62 %
Einzelhandel
14,99 %
Hotel
19,23 %
Logistik
12,50 %
Wohnen
5,66 %
Welche Investment-Philosophie verfolgen wir, wie funktioniert das Zusammenspiel im Team und welche Produktionsschritte durchläuft der Fonds? Hier finden Sie die Antworten.
Besonderheiten beim Kauf
Die Ausgabe von Anteilen wird über ein Ampelverfahren gesteuert. In den Phasen „Grün“ und „Gelb“ können neue Anteile über die im Verkaufsprospekt angegebenen Vertriebs- und Zahlstellen erworben werden. In der roten Ampelphase werden neue Kaufaufträge nicht ausgeführt. Bestehende Sparpläne werden in jeder Phase ausgeführt.
UniImmo: Global befindet sich seit dem 01.07.2023 in der grünen Ampelphase – der Fonds nimmt neue Liquidität an.
Wir sind einer der wenigen Fondsanbieter, die einen stringenten Teamansatz im Fondsmanagement verfolgen. Wie wir das machen, erfahren Sie hier. Außerdem berichten wir regelmäßig über die Entwicklung des Fonds.
Der Investmentprozess beschreibt die einzelnen Schritte und Zusammenhänge, die zur Erreichung des Fondszieles durchlaufen werden.
Der Investmentprozess für den An- und Verkauf von Immobilien für die Sondervermögen ist ein mehrstufiges und effizientes Verfahren mit klar zugeordneten Verantwortlichkeiten. Innerhalb eines definierten Länderuniversums erstellen die Fondsmanager ihre Ankaufsplanung, unterstützt werden sie dabei vom Bereich Research, der regelmäßig Investitionsempfehlungen für Standorte und Nutzungsarten ausspricht. Potenzielle Ankaufsobjekte werden den Fondsmanagern vorgestellt und nach Interessensbekundung weiterverfolgt. Die Zuordnung der einzelnen Objekte auf die unterschiedlichen Immobilienfonds von Union Investment ist dabei durch einen transparenten und nachvollziehbaren, neutralen Fondszuordnungsprozess geregelt. Das Investment-Committee gibt abschließend seine Zustimmung zum Erwerb der Liegenschaft, wenn alle wirtschaftlichen, steuerlichen, rechtlichen, technischen und sonstige Prüfthemen abgearbeitet sind. Immobilienverkäufe erfolgen unter Performance- und Portfolioaspekten und durchlaufen ebenfalls das Investment-Committee.
Das Bestandsmanagement Immobilien wird bereits vor dem Erwerb einer Immobilie eingebunden und verantwortet während der gesamten Haltephase den Erfolg der Immobilie. Um die Erträge der Immobilie optimal zu steuern, werden Markt- und Vermietungsstrategien sowie Instandhaltungspläne und Nachhaltigkeitskonzepte entwickelt, abgestimmt und umgesetzt. Das Fondsmanagement überprüft im Rahmen seiner Fondsstrategie die vom Bestandsmanagement entwickelten Objektstrategien und votiert für mögliche Verkäufe, wenn der richtige Zeitpunkt für die Veräußerung einer Immobilie erreicht ist.
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Zusammenfassung
Beschreibung der ökologischen oder sozialen Merkmale des Fonds und der Anlagestrategie
Die Gesellschaft verfolgt für diesen Fonds einen Ansatz, bei dem die nachhaltige Ausrichtung des Immobilienvermögens insbesondere durch die Berücksichtigung ökologischer Merkmale gewährleistet werden soll. Durch die Berücksichtigung von ökologischen Merkmalen adressiert die Gesellschaft die Rolle von Gebäuden für das Erreichen der Pariser Klimaziele. Mit einer deutlichen Reduktion der CO2-Emissionen kann der Gebäudesektor einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten. Da für das Sondervermögen überwiegend Immobilien und Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften erworben werden, können bei einer Investition in diese Vermögensgegenstände keine Verfahren einer guten Unternehmensführung bewertet werden. Aktuell werden für diesen Fonds keine sozialen Kriterien berücksichtigt. Es wurde kein Referenzwert bestimmt um festzustellen, ob der Fonds auf die beworbenen ökologischen oder sozialen Merkmale ausgerichtet ist.
Die Anlagestrategie des Fonds verfolgt einen Ansatz, bei dem die nachhaltige Ausrichtung des Fonds durch die Berücksichtigung verschiedener Nachhaltigkeitsmerkmale gewährleistet werden soll. Mit der „Manage to Green“-Strategie soll das Immobilienportfolio sowohl im Rahmen von Investitionsentscheidungen als auch bei der Bestandsverwaltung im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit kontinuierlich verbessert werden. Unter anderem wird mit Investitionsentscheidungen angestrebt, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und den globalen Temperaturanstieg auf 1,5°C zu begrenzen. Über das System ImmoSustain werden Nachhaltigkeitsdaten bereitgestellt, um das Nachhaltigkeitsmanagement der Immobilien zu steuern. Zur Erreichung der Ziele aus der „Manage to Green“-Strategie werden zunächst Nachhaltigkeitsindikatoren herangezogen, die kontinuierlich umgesetzt werden. Die Nachhaltigkeitsindikatoren im Rahmen von Investitionsentscheidungen sind der SI-Check und im Rahmen der Bestandsverwaltung sowohl der SI-Check sowie auch die CO2-Emissionen. Verbindliche Elemente der Anlagestrategie, die zur Erreichung der ökologischen Merkmale beim Erwerb von Immobilien herangezogen werden, sind für das Sondervermögen der SI-Check, eine verpflichtende Umweltprüfung, Energieausweise sowie die Vermeidung von Investitionen in Gebäude, die der Förderung, Lagerung, Transport oder Herstellung von fossilen Brennstoffen dienen. Verbindliche Elemente der Anlagestrategie, die zur Erreichung der ökologischen Merkmale im Rahmen der Bestandsverwaltung von Immobilien herangezogen werden, sind für das Sondervermögen ebenfalls der SI-Check, CO2-Emissionen sowie Umweltchecklisten. Bei der Auswahl von Immobilien für das Immobilienportfolio des Sondervermögens werden auch die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen durch diese Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt („Principal Adverse Impacts“ oder „PAI“).
Mit diesem Finanzprodukt werden ökologische Merkmale beworben, aber keine nachhaltigen Investitionen angestrebt.
Die Vermögensgegenstände des Fonds werden in verschiedene Kategorien unterteilt. Die geplante Vermögensallokation ist dem Abschnitt „Aufteilung der Investitionen““ zu entnehmen.
Überwachung der ökologischen oder sozialen Merkmale
Die Erfüllung der ökologischen Merkmale des Fonds wird über die sog. Nachhaltigkeitsindikatoren gemessen. Die Nachhaltigkeitsindikatoren im Rahmen von Investitionsentscheidungen sind der SI-Check und im Rahmen der Bestandsverwaltung sowohl der SI-Check sowie auch die CO2-Emissionen. Zur Überwachung und Sicherstellung der Kriterien, die zur Erfüllung der ökologischen Merkmale des Fonds in der Anlagestrategie definiert sind (z.B. die Anwendung von Mindestanforderungen an den SI-Check-Score), sind Kontrollmechanismen innerhalb der Gesellschaft implementiert.
Datenquellen und -verarbeitung sowie Methoden und mögliche Beschränkungen
Als Methoden zur Messung der Erreichung der ökologischen Merkmale nutzt die Gesellschaft den SI-Check sowie die Analyse der CO2-Emissionsdaten der Immobilien.
Die Gesellschaft nutzt zur Analyse der Immobilien im Rahmen von Investmententscheidungen als auch in der Bestandsverwaltung qualitative und quantitative Daten. Diese werden auch von externen Dienstleistern bezogen. Die quantitativen und qualitativen Daten werden in ImmoSustain erfasst, analysiert, zur weiteren Verarbeitung bearbeitet und dokumentiert.
Eine Beschränkung in der Datenerfassung besteht vor allem bei Gebäuden, bei welchen noch kein Energie-Monitoring-System installiert wurde und/oder bei denen kein direkter Zugriff auf Energieverbräuche vorliegt. Eine weitere Beschränkung kann sich im Rahmen der Durchführung des SI-Checks ergeben. Die Berücksichtigung der PAI erfolgt unter anderem durch die Fokussierung auf Investitionen in energieeffiziente Gebäude. Diese werden anhand von Energieausweisen bzw. Energy Performance Certificates („EPC“) bewertet. Da ein EPC in Deutschland nicht ausgestellt wird, greift die Gesellschaft auf den deutschen Energieausweis zurück, der im Bereich der Gewerbeimmobilien keine Buchstaben ausweist. Für die Einordnung eines Buchstabens bedient sich die Gesellschaft der Buchstabenskala aus den Deutschen Energieausweisen für Wohngebäude als Referenzgröße. Trotz dieser Beschränkungen kann durch die beschriebenen Maßnahmen erreicht werden, dass die mit dem Finanzprodukt beworbenen ökologische und/oder sozialen Merkmale erfüllt werden.
Sorgfaltspflicht und Mitwirkungspolitik
Die Gesellschaft ist dem Treuhandprinzip verpflichtet und handelt ausschließlich im Interesse der Anleger. Dieses Prinzip ist in den Geschäftsprozessen der Gesellschaft integriert. Dazu wurde ein internes Richtlinien- und Prozesssystem aufgebaut, das von allen Einheiten einzuhalten ist und durch die zuständige Abteilung Compliance risikoorientiert überwacht wird. Zusätzlich zu der Beachtung der jeweils einschlägigen geltenden Gesetze und regulatorischen Anforderungen orientiert sich der nachhaltige Investmentprozess des Fonds an führenden nationalen und internationalen Standards, die als Maßstab für das Handeln dienen. Der Fonds investiert zur Berücksichtigung ökologischer Merkmale in Immobilien. Eine Mitwirkungspolitik in Zusammenhang mit Investitionen in Wertpapiere ist derzeit kein Teil der ökologischen Anlagestrategie des Fonds.
Weitere Informationen
Weitere Informationen sind auch im Verkaufsprospekt sowie Jahresbericht des Sondervermögens verfügbar.
Kein nachhaltiges Investitionsziel
Mit diesem Finanzprodukt werden ökologische oder soziale Merkmale beworben, aber keine nachhaltigen Investitionen angestrebt. Entsprechende Investitionen der Gesellschaft können potenziell auch solche sein, die als Investitionen in ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten im Sinne des Artikel 3 der Taxonomie-Verordnung zur Erreichung der Umweltziele gemäß Artikel 9 Taxonomie-Verordnung beitragen könnten.
Ökologische oder soziale Merkmale des Finanzprodukts
Die Gesellschaft berücksichtigt sowohl beim Erwerb von Immobilien als auch im Rahmen der Bestandsverwaltung von Immobilien Nachhaltigkeitsmerkmale. Die Gesellschaft verfolgt für diesen Fonds einen Ansatz, bei dem die nachhaltige Ausrichtung des Immobilienvermögens insbesondere durch die Berücksichtigung ökologischer Merkmale gewährleistet werden soll. Ökologische Merkmale sind insbesondere die CO2-Reduktion einer Immobilie sowie der Verbrauch von Energie in kWh pro m 2 .
Durch die Berücksichtigung von ökologischen Merkmalen adressiert die Gesellschaft die Rolle von Gebäuden für das Erreichen der Pariser Klimaziele. Mit einer deutlichen Reduktion der CO2-Emissionen kann der Gebäudesektor einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten.
Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsmerkmalen im Immobilienportfolio ist ein wesentlicher Bestandteil der sogenannten „Manage to Green“-Strategie, die die Gesellschaft verabschiedet hat, um mit einem Maßnahmenkatalog das Ziel der Klimaneutralität in 2050 zu erreichen.
Für die Umsetzung der „Manage to Green”-Strategie hat die Gesellschaft mit dem System ImmoSustain eine zentrale Datenplattform implementiert. Über dieses System werden Nachhaltigkeitsdaten zentral bereitgestellt, um das Nachhaltigkeitsmanagement der Immobilien zu steuern.
Die regulatorischen Anforderungen an die Ausgestaltung sozialer Kriterien befinden sich derzeitig noch in der Entwicklung. Vor diesem Hintergrund werden für diesen Fonds aktuell keine sozialen Kriterien berücksichtigt. Die Gesellschaft wird aber sowohl im Rahmen von Investitionsentscheidungen als auch im Rahmen der Bestandsverwaltung regelmäßig überprüfen, inwieweit sie soziale Kriterien in ihre Entscheidungen mit einbeziehen kann.
Erfüllung ökologischer Merkmale durch Auslagerungsunternehmen
Die Gesellschaft hat andere Unternehmen mit dem Asset-Management bestimmter Teile des Fonds sowie mit dem Property Management von Vermögensgegenständen des Fonds beauftragt. Diese Unternehmen berücksichtigen im Rahmen ihrer Leistungserbringung die zuvor beschriebenen ökologischen Merkmale des Fonds nach den Maßgaben der Gesellschaft.
Anlagestrategie
Anlagestrategie zur Erfüllung der ökologischen oder sozialen Merkmale des Finanzprodukts
Die Anlagestrategie des Fonds verfolgt einen Ansatz, bei dem die nachhaltige Ausrichtung des Fonds durch die Berücksichtigung verschiedener Nachhaltigkeitsmerkmale gewährleistet werden soll. Mit der „Manage to Green“-Strategie soll das Immobilienportfolio sowohl im Rahmen von Investitionsentscheidungen als auch bei der Bestandsverwaltung im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit kontinuierlich verbessert werden. Unter anderem wird mit Investitionsentscheidungen angestrebt, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und den globalen Temperaturanstieg auf 1,5°C zu begrenzen. Über das System ImmoSustain werden Nachhaltigkeitsdaten bereitgestellt, um das Nachhaltig-keitsmanagement der Immobilien zu steuern.
Zur Erreichung der Ziele aus der „Manage to Green“-Strategie werden zunächst Nachhaltig-keitsindikatoren herangezogen, die kontinuierlich umgesetzt werden. Die Nachhaltigkeits-indikatoren im Rahmen von Investitionsentscheidungen sind der SI-Check und im Rahmen der Bestandsverwaltung sowohl der SI-Check sowie auch die CO2-Emissionen.
Des Weiteren trägt der Energieverbrauch einer Immobilie zu einem wesentlichen Teil zu deren CO2-Emissionen bei. Für die Analyse des Energieverbrauchs geben Energieausweise erste Hinweise auf deren Energieeffizienz. Zusätzlich werden monatlich die vom Energieversorger erstellten Verbrauchsrechnungen in ImmoSustain eingestellt. Diese Daten weisen den Energieverbrauch je m² pro Immobilie aus. Darüber hinaus wird für eine detaillierte Analyse ein angemessenes Energy Performance Monitoring & Assessment durch externe Dienstleister in nahezu allen Gebäuden eingeführt. Dieses bildet alle technisch relevanten Anlagen ab, analysiert den Energieverbrauch eines Gebäudes und leitet Energieeinsparmaßnahmen wie beispielsweise Optimierungen der gebäudetechnischen Systeme wie Kühlanlagen, Elektrizitätssteuerung für die einzelnen Gebäude ab. Die Verbrauchsdaten (kWh / m² / Jahr) aller Gebäude werden aggregiert und auf Portfolioebene dargestellt.
Eine Reduktion des Energieverbrauchs trägt somit erheblich zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Begrenzung der globalen Erderwärmung. Daher strebt die Gesellschaft an, bis zum Jahr 2030 den Energieverbrauch (kWh / m2 / Jahr) der Gebäude auf Portfolioebene um 10 Prozent zu senken (Basisjahr 2021). Der Schwerpunkt der Energieeinsparungsmaßnahmen soll dabei auf solchen Gebäuden liegen, die den Kriterien für nachhaltige Investitionen der Verordnung (EU) 2020/852 („TaxonomieVO“) nicht entsprechen.
Darüber hinaus sind Umweltchecklisten fester Bestandteil der jährlichen Prüfroutine an den Gebäuden. Sie dienen der Gefahrenvermeidung und Sicherheit. Mit Maßnahmen wie der Förderung von sogenannten Grünen Mietverträgen nach dem Standard des Zentralen Immobilienausschusses (ZIA) und Grünen Property Management Verträgen (Verpflichtung zur Umweltmanagementzertifizierung nach ISO 14.001 oder vergleichbarer Nachweis) sowie dem Werben für nachhaltige Mieterausbauten wird der Gebäudebestand zu mehr Nachhaltigkeit weiterentwickelt. Ein Grüner Mietvertrag ist ein auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Mietvertrag, der den Mieter durch seine besondere Ausgestaltung zu einer möglichst nachhaltigen Nutzung und den Vermieter zu einer möglichst nachhaltigen Bewirtschaftung der Immobilie veranlassen soll. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn Mietverträge die nachhaltige Bewirtschaftung einer Gewerbeimmobilie im laufenden Betrieb, die Lieferung bestimmter Verbrauchs- und Emissionswerte durch den Mieter sowie nachhaltige Modernisierungs- und sonstige Baumaßnahmen regeln, um eine nachhaltige Nutzung der Immobilie zu fördern.
Bei der Auswahl von Immobilien für das Immobilienportfolio des Sondervermögens werden auch die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen durch diese Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt („Principal Adverse Impacts“ oder „PAI“).
Kategorien, anhand derer nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren durch Investitionen in Immobilien ermittelt werden können, sind: fossile Brennstoffe, die Energieeffizienz und der Energieverbrauch eines Gebäudes.
Die Berücksichtigung der PAI erfolgt insbesondere durch (1) die Vermeidung von Investitionen in Gebäude, die der Förderung, Lagerung, Transport oder Herstellung von fossilen Brennstoffen dienen, (2) die Fokussierung auf Investitionen in energieeffiziente Gebäude (bewertet anhand der Energieausweise bzw. Energy Performance Certificates) und (3) die Senkung der Intensität des Energieverbrauchs (kWh / m2 / Jahr) der Gebäude auf Portfolioebene.
Investitionen in Gebäude, die der Förderung, Lagerung, Transport oder Herstellung von fossilen Brennstoffen dienen (z.B. Tankstellen) können nur dann getätigt werden, wenn sie im Rahmen eines Ankaufs nicht den überwiegenden Teil der Investitionssumme bilden (z.B. Fachmarktzentrum mit angeschlossener Tankstelle).
Darüber hinaus wird im Rahmen von Investitionsentscheidungen und der Bestandsentwicklung eine Senkung des Anteils energetisch ineffizienter Gebäude im Portfolio angestrebt. Des Weiteren werden energetische Modernisierungsfahrpläne für die Gebäude entwickelt, anhand derer der Gesamtenergieverbrauch (kWh / m2 / Jahr) der Gebäude auf Portfolioebene verbessert werden soll.
Verbindliche Elemente der Anlagestrategie, die zur Erreichung der ökologischen Merkmale beim Erwerb von Immobilien herangezogen werden, sind für das Sondervermögen folgende:
Verbindliche Elemente der Anlagestrategie, die zur Erreichung der ökologischen Merkmale im Rahmen der Bestandsverwaltung von Immobilien herangezogen werden, sind für das Sondervermögen folgende:
Politik zur Bewertung der Verfahrensweisen einer guten Unternehmensführung der Unternehmen, in die investiert wird
Für das Sondervermögen werden überwiegend Immobilien und Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften erworben. Bei einer Investition in diese Vermögensgegenstände können keine Verfahren einer guten Unternehmensführung bewertet werden. Der Fonds erwirbt darüber hinaus keine Wertpapiere von Unternehmen, die gravierend im Rahmen ihrer Geschäftspraktiken bzw. Geschäftsfelder gegen die Prinzipien des UN Global Compact (Initiative der Vereinten Nationen für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung) oder die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen zu verantwortungsvollem unternehmerischem Handeln verstoßen.
Aufteilung der Investitionen
Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens werden in nachstehender Grafik in verschiedene Kategorien unterteilt. Der jeweilige Anteil am Fondsvermögen wird in Prozent dargestellt.
Unter „Investitionen“ werden alle zum Sondervermögen gehörenden Vermögensgegenstände abzüglich der aufgenommenen Kredite und sonstigen Verbindlichkeiten verstanden.
Die Kategorie „#1 Ausgerichtet auf ökologische / soziale Merkmale“ ist das Immobilienvermögen und umfasst alle direkt oder über Beteiligungsgesellschaften gehaltene Immobilien und Projektentwicklungen nach Baufortschritt, die im Rahmen der Anlagestrategie zur Erreichung der beworbenen ökologischen Merkmale erworben und/oder gehalten werden. Die unter #1 ausgewiesene Quote kann auch über 100 Prozent betragen. Dies kann sich unter anderem daraus ergeben, dass im Sondervermögen Fremdkapital zum Erwerb von Immobilien eingesetzt wird, welches den Wert des Immobilienvermögens erhöht.
Die Kategorie „#2 Andere“ umfasst alle Vermögenswerte des Sondervermögens mit Ausnahme des Immobilienvermögens, z.B. Bankguthaben und Investmentanteile. Beim Erwerb solcher Vermögensgegenstände werden aktuell weder Nachhaltigkeitsmerkmale noch ein ökologischer oder sozialer Mindestschutz berücksichtigt.
Überwachung der ökologischen oder sozialen Merkmale im Rahmen von Investitionsentscheidungen
Die Erfüllung der ökologischen Merkmale des Fonds im Rahmen von Investitions-entscheidungen wird über den Nachhaltigkeitsindikator „SI-Check“ gemessen. Neben diesem Nachhaltigkeitsindikator sind in der Anlagestrategie des Fonds weitere verbindliche Elemente zur Erfüllung der ökologischen Merkmale festgelegt.
Der Nachhaltigkeitsindikator wird im Abschnitt „Methoden“, die verbindlichen Elemente im Abschnitt „Anlagestrategie“ beschrieben. Zur Überwachung und Sicherstellung der Kriterien, die zur Erfüllung der ökologischen Merkmale des Fonds in der Anlagestrategie definiert sind (z.B. die Anwendung von Mindestanforderungen an den SI-Score), sind Kontrollmechanismen vor Erwerb der Immobilien im Investmentprozess implementiert. Die Gesellschaft analysiert Immobilien im Rahmen von Investitionsentscheidungen im Hinblick auf die Einhaltung des in der Anlagestrategie definierten Nachhaltigkeitsindikators sowie auch der verbindlichen Elemente. Die wesentlichen Nachhaltigkeits-Ankaufsdaten werden in ImmoSustain eingepflegt und sodann im Bestandsprozess regelmäßig kontrolliert. Ebenso werden bestimmte Kriterien im Rahmen von Investitionsentscheidungen im Risikocontrolling der Gesellschaft verankert, um eine nachfolgende Überwachung im Rahmen der Bestandsverwaltung zu ermöglichen.
Überwachung der ökologischen oder sozialen Merkmale im Rahmen der Bestandsverwaltung
Die Erfüllung der ökologischen Merkmale des Fonds im Rahmen der Bestandsverwaltung wird über die Nachhaltigkeitsindikatoren „SI-Check“ und „CO2-Emissionen“ gemessen. Neben diesen Nachhaltigkeitsindikatoren sind in der Anlagestrategie des Fonds weitere verbindliche Kriterien zur Erfüllung der ökologischen Merkmale festgelegt. Die Nachhaltigkeitsindikatoren werden im Abschnitt „Methoden“, die verbindlichen Elemente im Abschnitt „Anlagestrategie“ beschrieben.
Zur Überwachung und Sicherstellung der Nachhaltigkeitsindikatoren sowie der verbindlichen Elemente, die zur Erfüllung der ökologischen Merkmale des Fonds in der Anlagestrategie definiert sind (z.B. die Anwendung von Mindestanforderungen an den SI-Score), sind Kontrollmechanismen in der Bestandsverwaltung und im Risikocontrolling implementiert. Die Kontrolle und Steuerung der Nachhaltigkeitsdaten in der Bestandsverwaltung erfolgt insbesondere über ImmoSustain. Über dieses System werden regelmäßig Nachhaltigkeitsdaten bereitgestellt. So werden Verbrauchsdaten ebenso wie die Ergebnisse des SI-Checks erfasst. Daneben zeigt das System auch andere relevante Daten wie Energieausweise und den CRREM-Klimapfad auf.
In ImmoSustain werden auch die Nachhaltigkeitsindikatoren für jede Immobilie in regelmäßigen Abständen berechnet und auf Fondsebene aggregiert. Diese Nachhaltigkeitsindikatoren und die verbindlichen Elemente werden regelmäßig durch die Gesellschaft überwacht. Hierzu sind auch im Risikocontrolling Kontrollmechanismen implementiert (z.B. zur Einhaltung des SI-Scores von durchschnittlich 2,5 auf Portfolioebene im Bestand). Durch diese regelmäßigen internen Analysen ist eine Nachverfolgung der Erfüllung der ökologischen Merkmale des Fonds über den Lebenszyklus möglich.
Methoden
Die Erreichung der ökologischen Merkmale des Immobilienportfolios wird anhand von Nachhaltigkeitsindikatoren gemessen. Alle Nachhaltigkeitsindikatoren beziehen sich nur auf den Anteil im Sondervermögen, der zur Erreichung der ökologischen und/oder sozialen Merkmale investiert wird.
Nachhaltigkeitsindikatoren im Rahmen von Investitionsentscheidungen:
Der Nachhaltigkeitsindikator im Rahmen von Investitionsentscheidungen von Immobilien des Sondervermögens ist:
SI-Check
Mit dem von der Gesellschaft entwickelten sogenannten Sustainable Investment-Check (SI-Check) werden Gebäude vor dem Erwerb hinsichtlich ihrer nachhaltigen Qualität beurteilt. Die ökologischen Merkmale einer Immobilie werden anhand des SI-Checks überprüft und analysiert. Der SI-Check besteht aus sieben Kategorien der Bereiche Messen und Steuern, Technische Ausstattung, Ressourcen, Ökonomie, Nutzerkomfort, Maßnahmen im Betrieb und Standort. Mit diesem Instrument werden sowohl der Ist-Zustand eines Gebäudes als auch die objektindividuellen Entwicklungspotenziale festgestellt und analysiert.
Insgesamt werden im Rahmen des SI-Check in den sieben Kategorien über 100 Nachhaltigkeitsthemen ausgewertet. In der Kategorie „Messen und Steuern“ wird überprüft, ob und welche Sensorik an Lüftungen und Heizungen verbaut ist, um diese effizient zu steuern. In der Kategorie „Technische Ausstattung“ werden Nachhaltigkeitsthemen wie Ökostromanteil, Wärme- und Kälteerzeugung, effiziente Beleuchtung und Sonnenschutzanteil bewertet, um Maßnahmen für mehr Energieeffizienz und weniger Treibhausgasemissionen abzuleiten. In der Kategorie „Ressourcen“ werden unter anderem Wassersparmaßnahmen und Niederschlagswassernutzungsmaßnahmen und Begrünungsmaßnahmen ermittelt. In der Kategorie „Nutzerkomfort“ werden soziale Themen wie Barrierefreiheit abgefragt und finden sich Themen wie Sicherheit im und am Gebäude oder Elektroladestationen für Fahrzeuge. Die Effizienz der Gebäude wird durch Themen wie Gebäudegeometrie, einer flexiblen Gestaltung des Grundrisses oder diversifizierte Raumtypologien in der Kategorie „Ökonomie“ bestimmt. „Standort“ ist die Kategorie, in der die Nähe zum ÖPNV, Fahrradinfrastruktur, physische Risiken wie Überflutungsgefahren und andere Themen ausgearbeitet und weiterverfolgt werden. Schließlich wird in der Kategorie „Maßnahmen im Betrieb“ analysiert, ob beispielsweise die Bewirtschaftung, das Abfallmanagement und die Auswahl von Dienstleistern der Gebäude nachhaltig ist.
Die SI-Check-Daten werden jeweils durch lokale Gebäudedienstleister erhoben, von der Gesellschaft validiert und im System ImmoSustain abgelegt.
Zur Bewertung dieser Nachhaltigkeitsthemen werden Punkte vergeben, welche je Kategorie aufsummiert werden. Die Summe pro Kategorie fließt, prozentual gewichtet, in einen Gesamtscore für jedes Gebäude ein. Der Gesamtscore wird auf einer Skala von 0 bis 5 ausgewiesen, wobei 5 das beste Ergebnis darstellt. Der SI-Check wird vor jedem Ankauf durchgeführt und ist fester Bestandteil der Investmententscheidung.
Gebäude können nur dann angekauft werden, wenn mindestens ein Score von 2,5 erreicht wird. Andernfalls müssen Maßnahmen zur Erreichung dieses Scores bereits bei Ankauf budgetiert werden. Diese Maßnahmen sind innerhalb von fünf Jahren nach Eigentumsübergang umzusetzen.
Nachhaltigkeitsindikatoren im Rahmen der Bestandsverwaltung:
Darüber hinaus werden in der Bestandsverwaltung von Immobilien dieses Sondervermögens folgende Nachhaltigkeitsindikatoren berücksichtigt:
Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und den globalen Temperaturanstieg auf 1,5°C zu begrenzen, werden auch im Rahmen der Bestandsverwaltung ökologische Merkmale auf Basis eines fundamentalen Prüfungsprozesses berücksichtigt. Hierzu greift die Gesellschaft zunächst auf die Methode zurück, die bereits im Rahmen von Investitionsentscheidungen Anwendung findet.
Für Bestandsimmobilien wird jährlich ein SI-Check durchgeführt und im System ImmoSustain dokumentiert.
Die ökologischen Merkmale der Bestandsimmobilie werden auf Basis derselben sieben Kategorien überprüft und analysiert, die auch dem SI-Check der Investitionsentscheidungen zugrunde liegen. Die Bewertung der Nachhaltigkeitsthemen sowie die Berechnung des Gesamtscores einer Bestandsimmobilie erfolgen nach dem bereits im Rahmen des Investitionsprozesses beschriebenen Prozess.
Das System ImmoSustain ermöglicht es allen am Prozess Beteiligten, einen schnellen und fundierten Überblick über den Status der nachhaltigen Entwicklung von einzelnen Gebäuden sowie über das Gesamtportfolio zu erhalten. Das Fondsmanagement kann somit Nachhaltigkeit bei der Portfoliogestaltung zielgerichtet berücksichtigen. Hierzu werden im Rahmen der Auswertung des SI-Checks auf Gebäudeebene individuelle Potenziale ausgewiesen und mit Maßnahmen zur Verbesserung des Gesamtscores des Gebäudes hinterlegt. Unter Berück-sichtigung der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen werden diese in die jährliche Budgetplanung aufgenommen und unter Beachtung der Gesamtstrategie für ein Gebäude ausgeführt. Maßnahmen können beispielsweise eine Installation von außenliegendem Sonnenschutz, Bezug von Ökostrom oder die Installation von neuer Gebäudetechnik sein. Die Entscheidung zur Umsetzung von Maßnahmen im Einzelfall trifft das Fondsmanagement im Rahmen der jährlichen Investitionsplanung. Dabei besteht die Vorgabe, dass das Gesamtportfolio im Bestand einen durchschnittlichen SI-Check Score von mindestens 2,5 erreicht.
CO2-Emissionen
Ein wesentlicher Bestandteil der Analyse der ökologischen Merkmale einer Bestandsimmobilie sind deren CO2-Emissionsdaten. CO2-Emissionen, die durch den Konsum von Strom, Wärme und Kälte in den Gebäuden verursacht werden, sind von höchster Priorität. Diese werden pro Quadratmeter und Jahr durch das System ImmoSustain berechnet und mit wissenschaftlichen Daten (Carbon Risk Real Estate Monitor, sogenannte „CRREM“-Daten) verglichen. Dabei berücksichtigen die CRREM-Daten Gebäudeklassen und geographische Lagen und geben an, ob sich ein Gebäude auf dem 1,5°C-Klimapfad befindet bzw. einen Beitrag zur Begrenzung der Klimaerwärmung auf 1,5°C leistet oder nicht. Darüber hinaus wird regelmäßig überprüft, ob eine Reduktion der CO2-Emissionen eines Gebäudes für das Erreichen des CRREM 1,5°C-Klimapfades durch geeignete Maßnahmen möglich ist. Liegt die CO2-Emission eines Gebäudes im Sondervermögen wesentlich und über einen längeren Zeitraum über dem CRREM 1,5°C-Klimapfad, werden Maßnahmen zur energetischen Optimierung (wie beispielsweise die Erneuerung der Heizungs-anlage) abgeleitet und einzelfallbezogen vom Fondsmanagement in die jährliche Investitionsplanung aufgenommen. In Abhängigkeit von Marktentwicklungen und/oder Performance des Fonds kann gegebenenfalls ein Veräußerungsprozess einer Immobilie angestoßen werden.
Datenquellen und ‑verarbeitung
Quantitative Daten:
Verbrauchsdaten, die zur Nachhaltigkeits-Analyse des Immobilienportfolios des Fonds herangezogen werden, werden überwiegend durch die Gesellschaft selbst und/oder deren lokale Gebäudedienstleister erhoben, aber auch durch externe Anbieter bereit gestellt. Bei den Daten dieser externen Anbieter handelt es sich beispielsweise um Rohdaten von Energielieferanten und/oder spezialisierten Dienstleistern z.B. Carbon Risk Real Estate Monitoring (CREEM) oder International Energy Agency (IEA). Sowohl die internen als auch die von extern erhaltenen Daten werden auf Vollständigkeit und Plausibilität gecheckt (z.B. bei signifikanten Abweichungen im Verlauf oder fehlenden Datensätzen für ein Gebäude). Eine Überprüfungsmöglichkeit ist auch in ImmoSustain technisch hinterlegt.
Qualitative Daten:
Die Daten des SI – Checks werden im Ankaufsprozess sowie jährlich anhand eines von der Gesellschaft erstellten Fragebogens pro Immobilie durch externe Dritte erhoben. Auf Basis der Ergebnisse aus der Erhebung überprüft die Gesellschaft beispielsweise, ob die vorgegebene Mindestgrenze für den SI-Check eingehalten wird. Wenn für ein Gebäude keine Daten zum SI-Check vorliegen, wird für die Berechnung des Portfoliodurchschnitts der geringstmögliche Wert (0) angenommen. Daten für Umweltchecklisten inkl. Bodengutachten und Energieausweise werden durch externe Dienstleister erhoben bzw. durch den Immobilienverkäufer zur Verfügung gestellt.
Die quantitativen und qualitativen Daten werden in ImmoSustain erfasst, analysiert und validiert, zur weiteren Verarbeitung bearbeitet und dokumentiert. Der überwiegende Anteil der Daten beruht hierbei nicht auf Schätzungen.
Beschränkungen hinsichtlich der Methoden und Daten
Eine Beschränkung in der Datenerfassung besteht vor allem bei Gebäuden, bei welchen noch kein Energie-Monitoring-System installiert wurde und/oder bei denen kein direkter Zugriff auf Energieverbräuche vorliegt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn ein direktes Vertragsverhältnis zwischen Energielieferant und dem jeweiligen Mieter besteht und die Gesellschaft keine Möglichkeit hat, die Gebäudeverbräuche zentral auszulesen (beispielsweise aufgrund von rechtlichen Bestimmungen und/oder fehlenden Zugangsmöglichkeiten). Sofern der Mieter der Gesellschaft keine Verbrauchsdaten zuliefert, kann die Gesellschaft für diesen Teil der Gebäudeflächen keine Verbrauchsdaten erheben und muss die Verbräuche anhand von Vergleichsflächen/-gebäuden skalieren. Für eine Hochrechnung werden dabei stets Erfahrungswerte angesetzt, die über dem Portfoliodurchschnitt liegen, um eine Besserstellung der Daten zu verhindern.
Verbrauchsdaten, die für die Erhebung der CO2-Emissionen erforderlich sind, liegen häufig nur in Form von Jahresabrechnungen vor, wobei die unterschiedlichen Rechnungszyklen der Objekte die Erfassung zusätzlich erschweren. Aktuell ergibt sich – auch durch zusätzlichen Zeitbedarf für die Qualitätssicherung - ein zeitlicher Verzug von mindestens einem Jahr in der Verbrauchsdatenerfassung zur Berichterstattung.
Eine weitere Beschränkung kann sich im Rahmen der Durchführung des SI-Checks ergeben. Wenn für ein Gebäude keine Daten zum SI-Check vorliegen, wird vorsorglich für die Berechnung des Portfoliodurchschnitts der geringstmögliche Wert (0) angenommen. Dies kann zu einer Verschlechterung des SI-Scores auf Portfolioebene führen.
Die Berücksichtigung der PAI erfolgt unter anderem durch die Fokussierung auf Investitionen in energieeffiziente Gebäude (bewertet anhand der Energieausweise). Für die Bewertung von energieeffizienten Gebäuden sieht der Anhang I der Verordnung (EU) 2019/2022 vor, dass solche Gebäude, die vor dem 31.12.2020 gebaut wurden, als energieeffizient gelten, die über ein EPC von A oder B verfügen. Ein EPC liegt allerdings nicht in allen Investitionsländern vor und so wird etwa in Deutschland ein Energieausweis ausgestellt, der im Bereich der Gewerbeimmobilien keine Buchstaben ausweist. Die Gesellschaft nimmt in solchen Ländern, in denen keine EPC vorliegen, eine Bewertung vor, die sich aus den zur Verfügung stehenden Dokumenten ableitet, welche am ehesten einem EPC entsprechen. So wird beispielweise bei den deutschen Energieausweisen für Gewerbeimmobilien die Buchstabenskala aus den Deutschen Energieausweisen für Wohngebäude als Referenzgröße verwendet.
Aufgrund der oben angeführten Vorsorgemaßnahmen wird der Einfluss etwaiger Beschränkungen in der Datenlage auf die mit dem Finanzprodukt beworbenen ökologischen Merkmale so gering wie möglich gehalten oder sogar gänzlich ausgeschlossen (SI-Check). Daten von externen Dienstleistern werden im Rahmen der intern aufgestellten Prozesse plausibilisiert. Fehlerhafte Daten können dennoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Trotz der teilweise beschränkten Datenlage kann daher durch die beschriebenen Maßnahmen erreicht werden, dass die mit dem Finanzprodukt beworbenen ökologische oder sozialen Merkmale erfüllt werden.
Sorgfaltspflicht
Die Gesellschaft ist dem Treuhandprinzip verpflichtet und handelt ausschließlich im Interesse der Anleger. Dieses Prinzip ist in den Geschäftsprozessen der Gesellschaft integriert. Dazu wurde ein internes Richtlinien- und Prozesssystem aufgebaut, das von allen Einheiten einzuhalten ist und durch die zuständige Abteilung Compliance risikoorientiert überwacht wird. Zusätzlich zu der Beachtung der jeweils einschlägigen geltenden Gesetze und regulatorischen Anforderungen orientiert sich der nachhaltige Investmentprozess des Fonds an führenden nationalen und internationalen Standards, die als Maßstab für das Handeln dienen, zum Beispiel:
Beim Erwerb und der laufenden Analyse der Vermögensgegenstände des Fonds werden Nachhaltigkeitsrisiken im Rahmen der allgemeinen Sorgfaltspflichten der Gesellschaft und in der Risikoanalyse mitbetrachtet.
Mitwirkungspolitik
Ökologische Merkmale werden im Fonds derzeit nur im Immobilienportfolio berücksichtigt. Eine Mitwirkungspolitik in Zusammenhang mit Investitionen in Wertpapiere ist derzeit kein Teil der ökologischen Anlagestrategie des Fonds.
„Bestimmter Referenzwert“, soweit ein Index als Referenzwert für die mit dem Finanzprodukt beworbenen ökologischen oder sozialen Merkmale bestimmt wurde.
Es wurde kein Referenzwert bestimmt um festzustellen, ob der Fonds auf die beworbenen ökologischen oder sozialen Merkmale ausgerichtet ist.
Änderungsverzeichnis:
01.11.2021: Initiale Veröffentlichung
01.07.2022: Integration der Beschreibung zur Berücksichtigung von nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren.
01.01 .2023: Erweiterung der Informationen gemäß der technischen Regulierungsstandards zur Ergänzung der Offenlegungs-Verordnung (EU) 2019/2088.
31.03.2023: Einfügung des Basisjahres für die Berechnung der Senkung des Energieverbrauchs bis 2030 sowie geringfügige Formaländerungen beim SI-Check.
01.07.2023: Änderungen bei möglichen Beschränkungen der Datenquellen und -verarbeitung.
15.10.2023: Ergänzung der Politik zur Bewertung der Verfahrensweisen einer guten Unternehmensführung sowie Erweiterung der Methoden- und Datenbeschränkungen und geringfügige redaktionelle Anpassungen.
15.04.2024: Konkretisierung der Verkäufer-, Käufer- und Mieterausschlüsse im Rahmen der verbindlichen Elemente der Anlagestrategie sowie redaktionelle Anpassungen.
10.12.2024: Streichung der Verkäufer-, Käufer- und Mieterausschlüsse, formale Anpassungen.
15.04.2025: Anpassung des CRREM-Klimapfades.
Ausführliche produktspezifische Informationen und Hinweise zu Chancen und Risiken des Fonds entnehmen Sie bitte dem aktuellen Verkaufsprospekt, den Anlagebedingungen, dem Basisinformationsblatt sowie den Jahres- und Halbjahresberichten, die Sie kostenlos in deutscher Sprache über den Kundenservice der Union Investment Service Bank AG oder auf www.union-investment.de/DE0009805556 erhalten. Diese Dokumente bilden die allein verbindliche Grundlage für den Kauf des Fonds. Eine Zusammenfassung Ihrer Anlegerrechte in deutscher Sprache und weitere Informationen zu Instrumenten der kollektiven Rechtsdurchsetzung erhalten Sie auf www.union-investment.de/beschwerde . Union Investment Real Estate GmbH kann jederzeit beschließen, Vorkehrungen, die sie für den Vertrieb der Anteile dieses Fonds in einem anderen Mitgliedstaat der EU getroffen hat, wieder aufzuheben.
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