Aktuelles zum UnionDepot - Weitere Meldungen

Anpassungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zum 1. Januar 2015

Die Union Investment Service Bank AG (USB) passt zum 1. Januar 2015 die Bedingungen für UnionDepots und die Sonderbedingungen (AGB) an.

Hierzu werden im August alle Anleger schriftlich und mit einem Beileger informiert. Neben den angepassten Bedingungen für UnionDepots und Sonderbedingungen, enthält der Beileger auch Informationen zu den ab 1. Oktober 2014 gültigen Änderungen der Vertragsbedingungen der von der Union Investment Luxembourg S. A. (UIL) verwalteten Investmentfonds. Die Änderungen für die meisten Fonds beziehen sich auf Änderungen der im Verwaltungs- und Sonderreglement festgelegten Kostenregelungen. Bei verschiedenen Fonds haben sich Änderungen in der Anlagepolitik sowie sonstige Änderungen ergeben.

Auf Grund gesetzlicher Änderungen werden unter anderem folgende Änderungen in den AGB vorgenommen:

Umstellung des Investmentgesetzes auf das Kapitalanlagegesetzbuch vom 22. Juli 2013 sowie des Gesetzes zur Umsetzung der Verbraucherrechte-Richtlinie vom 20. September 2013

Gesetzesänderungen machen Anpassungen in den Bedingungen nötig. So wird zum Beispiel die Umstellung des Investmentgesetzes (InvG) auf das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) vom 22. Juli 2013 sowie die Änderungen des Gesetzes zur Umsetzung der Verbraucherrechte-Richtlinie vom 20. September 2013 in den Bedingungen redaktionell umgesetzt. Unter anderem wird der Begriff „Kapitalanlagegesellschaft“ in „Kapitalverwaltungsgesellschaft“ geändert. Daneben wurden die Vorschriften in den Informationen über das Widerrufsrecht für außerhalb von geschlossenen Geschäftsräumen erworbene Anteile an offenen Investmentvermögen an die geänderten Verweisvorschriften des Gesetzes zur Umsetzung der Verbraucherrechte-Richtlinie angepasst.

Neuregelungen zum automatischen Abzug der Kirchensteuer auf Kapitalerträge im Einkommensteuergesetz ab dem 1. Januar 2015

Wenn man kirchensteuerpflichtig ist, wird ab 2015 die Kirchensteuer auf Kapitalerträge automatisch abgeführt. Dazu werden die persönlichen Daten zur Religionszugehörigkeit und zur Höhe des Kirchensteuersatzes beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) abgefragt. Die Abfrage dieses Kirchensteuerabzugsmerkmals (KISTAM) erfolgt jedes Jahr einmal im Zeitraum vom 1. September bis 31. Oktober (Regelabfrage). Das jeweils übermittelte Merkmal bildet die Grundlage für die Kirchensteuer im folgenden Kalenderjahr. Falls für das aktuelle Kalenderjahr noch kein KISTAM vorliegt, werden die Daten gesondert beim BZSt abgefragt. Anleger können alternativ die Kirchensteuer selbständig über die Steuererklärung erklären. Dazu ist ein Widerspruch des automatischen Datenabrufs notwendig. Der Widerspruch kann mit einem schriftlichen Antrag beim BZSt auf einem amtlich vorgeschriebenen Vordruck erfolgen. Formulare stellen die zuständigen Finanzämter zur Verfügung. Dieser Sachverhalt wurde in den AGB neu geregelt.

Des Weiteren wurden folgende Änderungen in den AGB vorgenommen:

Teilnahme der Union Investment Service Bank AG am Verfahren für die außergerichtliche Beilegung von Verbraucherrechtsstreitigkeiten im Bereich des Bundesverbandes Investment und Asset Management e. V. (BVI)

Die USB nimmt an dem Verfahren zur außergerichtlichen Beilegung von Verbraucherrechtsstreitigkeiten teil. Bei Streitigkeiten mit der USB können Verbraucher die Ombudsstelle für Investmentfonds des BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. anrufen.

Nachweis der Berechtigung bei Erbschaftsangelegenheiten
Grund für diese Änderung ist das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 8. Oktober 2013 (AZ.: XI ZR 401/12) und die notwendig gewordenen Anpassung der Regelung in Ziffer 20 der Bedingungen für UnionDepots der Union Investment Service Bank AG.

Reglementänderungen der von der Union Investment Luxembourg S. A. (UIL) verwalteten Investmentfonds

Neufassung der Kostenregelung: Einführung einer Pauschalgebühr sowie Anpassungen hinsichtlich der erfolgsabhängigen Verwaltungsvergütung

Im Zuge der Harmonisierung der Kostenregelungen zwischen deutschen und luxemburgischen Fonds, hat die Union Investment Luxembourg S. A. (die „Verwaltungsgesellschaft“) beschlossen, ab dem 1. Oktober 2014 eine Pauschalgebühr einzuführen und die Regelungen zur erfolgsabhängigen Vergütung an deutsche Standards anzupassen.
Die Pauschalgebühr deckt nachfolgende Vergütungen und Aufwendungen ab, die bisher direkt den Sondervermögen in Rechnung gestellt wurden:

a) Vergütung der Depotbank

b) Bankübliche Depot- und Lagerstellengebühren für die Verwahrung von Vermögensgegenständen

c) Honorare der Abschlussprüfer

d) Kosten für die Beauftragung von Stimmrechtsvertretungen

e) Kosten für Hauptverwaltungstätigkeiten, wie zum Beispiel die Fondsbuchhaltung sowie das Berichts- und Meldewesen

Die Höhe der Pauschalgebühr für die einzelnen Publikumsfonds ist nach Assetklassen gestaffelt und reicht derzeit von 0,05 Prozent pro Jahr für Geldmarktfonds bis 0,25 Prozent pro Jahr für Aktienfonds (tatsächlich entnommene Gebühr). Im Verkaufsprospekt wird neben den aktuell tatsächlich berechneten Sätzen für die Pauschalgebühr auch der Maximalsatz ausgewiesen. Die Verwaltungsgesellschaft hat des Weiteren beschlossen, die Kostenregelung hinsichtlich der erfolgsabhängigen Verwaltungsvergütung ab dem 1. Oktober 2014 anzupassen. Ein Kostenabzug vor Vergleich mit dem jeweiligen Vergleichsindex ist künftig nicht mehr möglich. Ferner wird ein fünfjährig rollierender Verlustvortrag beziehungsweise eine Höchststandsregelung für die letzten fünf vorhergehenden Abrechnungsperioden eingeführt, die dazu führen, dass eine mögliche erfolgsabhängige Vergütung auch dann nicht entnommen werden darf, sofern ein solcher Verlustvortrag besteht beziehungsweise der Höchststand des Anteilwertes, der am Ende der fünf vorhergehenden Abrechnungsperioden erzielt wurde, nicht übertroffen wird. Zusätzlich ist künftig eine Höchstgrenze für die erfolgsabhängige Vergütung vorgesehen.

Anpassungen der Anlagepolitik und sonstige Änderungen
Neben den vorgenannten Änderungen der Kostenregelungen, hat die Verwaltungsgesellschaft bei einzelnen Fonds Anpassungen unter anderem in der Anlagepolitik vorgesehen.

Informationen zu den neuen Kosten der einzelnen Fonds und zu den weiteren Anpassungen, können Sie dem unten stehenden Link („Versandbeileger“) entnehmen.

Weitere Unterlagen im Überblick

AGB-Änderung zum 1. Januar 2014

Neue Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) zum 1. Januar 2014

Die Union Investment Service Bank AG (USB) ändert zum 1. Januar 2014 die Bedingungen für UnionDepots, die Sonderbedingungen und das Preisverzeichnis. Darüber hinaus werden die Sonderbedingungen zu dem von der Union Investment Privatfonds GmbH (UIP) angebotenen Riester-Vertrag „UniProfiRente/4P" angepasst. Grundsätzliches Ziel ist es, die Verständlichkeit der Sonderbedingungen zu verbessern.

Neben den neuen Bedingungen für UnionDepots und den Sonderbedingungen, enthält der Beileger auch Informationen zu den Änderungen der Vertragsbedingungen der von der UIP und Union Investment Real Estate GmbH (UIR) verwalteten Investmentfonds, die auf Grund gesetzlicher Änderungen erfolgten.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick

Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehr (SEPA)

Zum 1. Februar 2014 werden die nationalen Verfahren für Lastschriften und Überweisungen durch die im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehr verwendete SEPA-Lastschriften und SEPA-Überweisungen abgelöst. Die Presse berichtet hiervon seit längerem. Die Umstellung erfolgt für UnionDepot-Kunden ganz automatisch, sie müssen nichts unternehmen. Weitere Informationen erhalten Anleger rechtzeitig vor der Einführung zum 1. Februar 2014.

Neues Preisverzeichnis ab 1. Januar 2014

Seit Einführung der Depotgebühr im UnionDepot im Jahre 1998, wurden die Depotgebühren von aktuell 10,12 (8,50 EUR zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer von zur Zeit 19 Prozent) nicht mehr angepasst.

Die Möglichkeiten bei der Nutzung neuer technischer Bedingungen und das Thema „Nachhaltigkeit", hat die USB dazu veranlasst, das Depotgebührenmodell auf den Prüfstand zu stellen. Ab dem 1. Januar 2014 treten folgende Neuerungen in Kraft:

Kunden mit einem Onlinezugang über UnionFondsOnline (UFO), können sich künftig ihre Depotmitteilungen in die Postbox von Union Investment einstellen lassen. Sie profitieren ab 2014 von einer vergünstigten Depotgebühr von 9 EUR (7,56 EUR zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer von zur Zeit 19 Prozent).

Für Anleger die ab 2014 Ihre Depotmitteilungen weiterhin per Post erhalten möchten, beträgt die neue Depotgebühr 13,50 EUR (11,35 EUR zuzüglich Mehrwertsteuer von zur Zeit 19 Prozent). Kunden mit Drittfonds im Union-Depot entrichten ab 2014 33,39 EUR beziehungsweise 37,89 EUR (inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer von zur Zeit 19 Prozent)

Anpassungen der Sonderbedingungen zum Riester-Vertrag „UniProfiRente/4P"

Für Kunden mit einem Riester-Vertrag „UniProfiRente/4P" ändern sich die Sonderbedingungen zum Altersvorsorgevertrag. Im Wesentlichen wird die Auszahlphase nunmehr genauer beschrieben und erläutert.

Vertragsbedingungen der von der UIP und UIR verwalteten Investmentfonds

Aufgrund einer Änderung des Investmentgesetzes zum 26. Juni 2012 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) neue Anforderungen an die Kostenregelungen für deutsche Publikumsfonds gestellt. Um den neuen aufsichtsrechtlichen Vorgaben zu entsprechen, werden zum 1. Juli 2013 die in den Besonderen Vertragsbedingungen (BVB) festgelegten Kostenregelungen neu strukturiert. Die Umsetzung in den BVB führt insbesondere zu Anpassungen bei den Aufwandspositionen und der Performance Fee (Erfolgsvergütung).

Die neuen BaFin-Vorschriften haben zum Ziel, mehr Transparenz für den Anleger zu schaffen. Regelmäßig wiederkehrende Aufwandspositionen werden daher in einer Pauschalgebühr zusammengefasst. Durch diese kann der Anleger die zukünftigen Gesamtkosten des Fonds bereits im Voraus besser einschätzen. Hierzu gehören beispielsweise die Vergütung der Depotbank sowie Prüfungsgebühren der Wirtschaftsprüfer. Anlassbezogene Kosten wie beispielsweise Kosten für eine außerordentliche Rechtsberatung für das Sondervermögen werden weiterhin individuell weitergegeben.

Die Höhe der Pauschalgebühr für die einzelnen Publikumsfonds ist nach Assetklassen gestaffelt und reicht derzeit von 0,05 Prozent pro Jahr für Geldmarktfonds bis 0,25 Prozent pro Jahr für Aktienfonds. Im Verkaufsprospekt wird neben den aktuell tatsächlich berechneten Sätzen für die Pauschalgebühr auch der Maximalsatz sowie absolute Höchstbeträge (Caps) für alle im Vorhinein bekannten Kostenbestandteile ausgewiesen. Mit den neuen Regelungen der BaFin zur Performance Fee werden die in der Branche derzeit vorhandenen Vorgehensweisen stärker harmonisiert und Branchenstandards geschaffen. So gelten zukünftig einheitliche Anforderungen an Benchmark- oder Hurdle Rate-Berechnungsmodelle. Unter anderem wird ein 5-jährig rollierender Verlustvortrag eingeführt, der gewährleisten soll, das nur nachhaltig erzielte Managementerfolge gegenüber dem Vergleichsmaßstab honoriert werden können.

Bitte berücksichtigen Sie, dass in dem Beileger für die Kunden die Pauschalgebühr aus rechtlichen Gründen mit dem Maximalwert und nicht mit dem tatsächlich anfallenden Prozentsatz, der im Regelfall deutlich niedriger ausfällt, ausgewiesen wird. Die aufgeführten Änderungen betreffen lediglich deutsche Publikumsfonds, luxemburgische Sondervermögen werden von den Anpassungen nicht berührt.

Die Höhe der Pauschalgebühr können Sie der beigefügten Tabelle entnehmen.

Pauschalgebühr für zentral angebotene Publikumsfonds – Sätze nach Assetklassen

Assetklasse Basispunkte - tatsächlich Basispunkte - maximal
Aktienfonds 25 50
Renten-/ wertges. Fonds 10 20
Immobilienfonds 12,5 20
Mischfonds 20 30
Geldmarkfonds 5 20

Anpassungen der Vertragsbedingungen der von der UIR verwalteten Investmentfonds

Das Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes (AnsFuG) hat für die Offenen Immobilienfonds zum Jahresbeginn 2013 neue Regelungen eingeführt. Diese sollen den Charakter der Mittel- bis Langfristigkeit der Anlage in Immobilienfonds unterstreichen. Anleger, die Offene Immobilienfonds der UIR in ihrem UnionDepot verwahren, erhalten im Beileger einen Überblick über die wichtigsten Änderungen. Ausführliche Informationen zu den Offenen Immobilienfonds von Union Investment können Anleger auch den aktuellen Verkaufsprospekten entnehmen. Diese können Sie im Internet per Download oder über den Kundenservice von Union Investment kostenlos erhalten.?

Durch BGH Urteil wird Ziffer 20 in AGB angepasst

Grund für diese Änderung ist das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 8. Oktober 2013 (AZ.: XI ZR 401/12).

Aus diesem Grund wurde die Regelung in Ziffer 20 der Bedingungen für UnionDepots der Union Investment Service Bank AG angepasst:

„20. Verfügungsberechtigung nach dem Tod des Anlegers"

Nach dem Tod des Anlegers prüft die USB die Verfugungsberechtigung der/des Erben auf der Grundlage geeigneter Dokumente. Fremdsprachige Unterlagen sind auf Verlangen der USB in deutscher Sprache vorzulegen."

Die Union Investment Service Bank AG wird für die Klärung der Verfügungsberechtigung nach dem Tod eines Anlegers die gesetzlichen Vorschriften anwenden.?

Weitere Unterlagen im Überblick

SEPA - Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehr kommt!

 Die Umstellung auf den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehr muss deutschlandweit voraussichtlich am. 1. Februar 2014 erfolgt sein. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt nur noch SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften möglich sind. Die Union Investment Service Bank AG hat die Umstellung bereits vorgenommen. Alle Bankverbindungen wurden in die IBAN konvertiert. Für sämtliche Sparpläne wurden automatisch SEPA Mandate angelegt. Im Folgenden finden Sie Informationen rund um das Thema SEPA:

SEPA Basiswissen

Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum – SEPA (Single Euro Payments Area)

Zur vollständigen Schaffung des europäischen Binnenmarktes werden seit Anfang 2008 sukzessive auch innerhalb Deutschlands einheitliche europäische Standards für Überweisungen, Lastschriften sowie Kartenzahlungen umgesetzt. Der Zahlungsverkehr in Europa wird damit einheitlich und einfach.

Die heutigen nationalen Verfahren für Überweisungen und Lastschriften mit Kontonummer und Bankleitzahl werden auf Grund von gesetzlichen Vorgaben der Europäischen Union zum 1. Februar 2014 durch die SEPA-Zahlverfahren unter Nutzung von BIC und IBAN abgelöst.

Der „SEPA-Raum"

Die neuen SEPA-Produkte gelten innerhalb der Europäischen Union (EU), in den drei weiteren Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie in Monaco und der Schweiz. Die Schweizer Banken setzen in Zusammenhang mit SEPA entsprechende europäische rechtliche Regelungen um und werden ebenfalls sukzessive teilnehmen.

Die 33 Länder im Überblick

Die Länder sind derzeit die 28 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, Zypern, Kroatien), die drei weiteren EWR-Staaten (Island, Liechtenstein und Norwegen) sowie Monaco, Schweiz, Mayotte, Saint-Pierre und Miquelon.

Der Fokus liegt auf der Eurozone

Der Fokus von SEPA liegt zunächst auf den Ländern, die den Euro eingeführt haben. Die Eurozone besteht seit Januar 2011 aus Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Griechenland, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Zypern und Kroatien. Des Weiteren werden in Monaco, San Marino und dem Vatikan spezielle Euro-Münzen herausgegeben, wobei diese Kleinstaaten nicht zur EU gehören.

SEPA Begriffe

BIC

BIC steht für „Business Identifier Code" (ehemals auch Bank Identifier Code) und ist international standardisiert und vergleichbar mit der Bankleitzahl in Deutschland. Der BIC, oftmals auch noch als SWIFT-Code bezeichnet, wird neben der IBAN als zweites Identifikationsmerkmal für die jeweils kontoführende Bank zur Weiterleitung von Zahlungen benötigt. Mit dem BIC können weltweit Kreditinstitute eindeutig identifiziert werden. Der BIC ist entweder 8 oder 11 Stellen lang. An der fünften und sechsten Stelle ist ein Länderkennzeichen zu finden (zum Beispiel DE für Deutschland).

EPC

Die europäischen Banken haben zur Schaffung der neuen SEPA-Zahlungsverkehrsstandards und Regelungen den europäischen Zahlungsverkehrsrat EPC (European Payments Council) geschaffen. Der EPC ist bezüglich Standards des Massenzahlungsverkehrs vergleichbar mit der Deutschen Kreditwirtschaft in Deutschland.

EU

Die Europäische Union besteht derzeit aus 28 Mitgliedstaaten. Diese sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, Zypern und Kroatien.

Euro-Staaten

Zum Januar 2011 haben 17 EU-Mitgliedstaaten den Euro als Währung eingeführt. Die Staaten der Eurozone sind derzeit: Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Zypern.

EWR

Der Europäische Wirtschaftsraum besteht derzeit aus 31 Ländern. Dies sind die 28 EU-Mitgliedstaaten sowie die drei weiteren EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen.

Gläubiger Identifikationsnummer (Gläubiger-ID)

Um als Lastschrift-Einreicher (Zahlungsempfänger) die Euro-Lastschriften auf Basis der SEPA-Lastschriftverfahren nutzen zu können, wird eine Gläubiger-Identifikationsnummer benötigt. Das ist eine eindeutige Kennung, die EU-weit gültig ist und das Unternehmen als Lastschrift-Einreicher zusätzlich identifiziert.

IBAN

IBAN steht für „International Bank Account Number". Sie ist eine standardisierte internationale Bankkontonummer. Die IBAN besteht aus einem internationalen Teil, der sich aus einem Länderkennzeichen, einer Prüfzahl und einer national festgelegten Komponente zusammensetzt. Diese ist für Deutschland die Bankleitzahl und die Kontonummer. Die IBAN besteht insgesamt aus maximal 34 alphanumerischen Zeichen. Die Länge der IBAN ist je nach Land unterschiedlich. Die Anzahl der alphanumerischen Zeichen ist jedoch innerhalb eines Landes einheitlich. In Deutschland besteht die IBAN aus insgesamt 22 Buchstaben und Ziffern.

SEPA

SEPA (Single Euro Payments Area) ist der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum. Mit SEPA wird eine einheitliche europäische Zahlungslandschaft für Euro-Zahlungen entstehen. Diese umfasst derzeit 33 Länder. Neben den 17 Euro-Staaten sind alle weiteren EU-Mitgliedstaaten beteiligt. Auch die Kreditinstitute in den drei Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) Island, Liechtenstein und Norwegen sowie zusätzlich Monaco und die Schweiz wollen die neuen europäischen Zahlungsinstrumente einführen. Die neuen Zahlungsverkehrsstandards wurden seit 2008 sukzessive eingeführt und stehen derzeit parallel zu den nationalen Verfahren zur Verfügung.

SEPA Mandat

Die Lastschriftmandate bieten den rechtlichen Rahmen für Lastschrifteinzüge und dienen insbesondere in der Kunde-Kunde-Beziehung dazu, die Nutzung von Lastschrifteinzügen zwischen dem Kunden als Zahlungsempfänger und dem Zahler (Zahlungspflichtigen) festzulegen.
 

SEPA-Mandate haben folgende Merkmale:

  • Mandatsreferenznummer
  • Gläubiger-ID
  • Eine SEPA Lastschrift wird mit der Unterzeichnung des Mandats rechtlich autorisiert und gilt daher prinzipiell auch ohne Vorabankündigung
  • Gültigkeit: 36 Monate (verlängert sich automatisch bei jeder Inanspruchnahme um 36 Monate)
  • Widerspruchsfrist 8 Wochen

Pre-Notification (Vorabankündigung)

Sofern beide Parteien nichts anderes vereinbart haben, muss der Zahlungsempfänger 14 Tage vor dem Fälligkeitsdatum den Zahlungspflichtigen über die anstehende Lastschrift informieren. Inhalte: Abbuchungsbetrag, Abbuchungstag und Mandatsreferenz. Der Gesetzgeber hat vorgesehen, dass verkürzte Vorlauffristen möglich sind und mit dem Kunden vereinbart werden können.

SEPA bei der Union Investment Service Bank AG (USB)

IBAN und BIC

Ab sofort gilt bei der Union Investment Service Bank AG für Zahlungen innerhalb Deutschlands „IBAN only", das heißt für SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften innerhalb Deutschlands wird lediglich die IBAN benötigt. Die USB wird sämtliche Kontonummern und Bankleitzahlen im Januar 2014 automatisch in IBAN konvertieren, Sie müssen also nichts unternehmen. IBAN und BIC der Union Investment Service Bank AG
 

IBAN: DE34 5006 0400 0000 0006 86

BIC: GENODEFF

Überweisungen

Auch aktuell eingehende SEPA-Überweisungen werden bereits in den Systemen verarbeitet. Die USB nimmt ab sofort Überweisungen nur noch im neuen SEPA Format vor.

Das SEPA-Mandat

Die vom Kunden erteilten SEPA-Mandate gelten bei der USB immer für die gesamte Geschäftsbeziehung. Vorteil: Hat der Kunde einmal für eine Bankverbindung ein SEPA-Mandat erteilt, können darüber alle weiteren Lastschrifteinzüge abgewickelt werden.?

Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger - ID)

Die USB hat die folgende Gläubiger-Identifikationsnummer: DE81USB00000002100


Weitere Informationen zu SEPA

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