Geldmarktfonds und geldmarktnahe Fonds

Ein Geldmarktfonds oder geldmarktnaher Fonds legt das Kapital in verzinsliche Wertpapiere mit kurzer Restlaufzeit an. Diese Fondsart eignet sich daher vor allem, wenn Sie Ihr Geld kurzfristig „parken“ möchten.

Auf einen Blick

  • Kurzfristig, mit geringem Risiko anlegen
  • Anlagehorizont: Ab 4 Monaten
  • Risikoklasse: Geringes bis mäßiges Risiko
  • Einstieg: Jederzeit, auch mit kleinen Beiträgen möglich

So funktionieren Geldmarktfonds

Am Geldmarkt leihen sich Akteure wie Banken, größere Unternehmen oder auch der Staat kurzfristig Geld oder stellen dieses zur Verfügung. Geldmarktfonds investieren das Geld der Anleger in diese verzinslichen Wertpapiere. Dazu gehören beispielsweise Tagesgelder oder Termingelder mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Wie eine Privatperson, die einen Kredit aufnimmt, zahlt auch der Akteur auf dem Geldmarkt dafür Zinsen. Diese Zinsen ergeben die Erträge des Fonds.

Geldmarktnahe Fonds legen ihr Vermögen vorwiegend in kurzlaufende, geldmarktnahe Papiere an. Sie haben aber hinsichtlich der Auswahl der Papiere, z.B. in Bezug auf Restlaufzeit oder Bonität größere Freiheiten als Geldmarktfonds.

Vorteile

  • Geld ist grundsätzlich bewertungstäglich und ohne Kündigungsfrist verfügbar.
  • Meist nur geringe Wertschwankungen, aufgrund der kurzen Zinsbindung.
  • Breite Streuung des Anlagevermögens.
  • In der Regel fällt kein Ausgabeaufschlag an.

Risiken

  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko.
  • Risiko des Anteilwertrückganges wegen Zahlungsverzug/ -unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vertragspartner.
  • Erhöhte Kursschwankungen und Ausfallrisiken bei hochverzinslichen Anlagen und Anlagen mit erhöhten Bonitätsrisiken möglich.

Ist Ihr Interesse an Geldmarktfonds oder geldmarktnahen Fonds geweckt?

Kontaktieren Sie Ihren Berater, um den passenden Geldmarktfonds auszuwählen oder verschaffen Sie sich selbst einen Überblick über unser Angebot.