Beitragsbemessungsgrenze (Sozialversicherung)

Für die Beiträge in der gesetzlichen Sozialversicherung wird das Einkommen nur bis zu einer bestimmten Höhe herangezogen, eben bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

Alle darüber liegenden Einkommensbestandteile sind beitragsfrei. Ein Überschreiten der Grenze ändert nichts am Weiterbestehen der Versicherungspflicht. Solange das Einkommensniveau in den alten und neuen Bundesländern differiert, gibt es auch unterschiedliche Beitragsbemessungsgrenzen. Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung ist entscheidend dafür, wie hoch die Steuer- und Sozialversicherungsersparnis bei den Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung (Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds) ist, die im Rahmen des § 3 Nr. 63 Einkommensteuergesetz (EStG) gefördert werden.