Durchschnittskosteneffekt

Der Durchschnittskosteneffekt (englisch: Cost Average Effect) kommt bei Sparplänen zum Tragen, bei denen ein Anleger regelmäßig für einen bestimmten Betrag Fondsanteile kauft. Durch die unterschiedlichen Einstiegszeitpunkte kauft der Anleger mit gleichbleibenden Sparbeiträgen bei niedrigen Preisen mehr, bei höheren Preisen weniger Fondsanteile. Dies kann sich langfristig für den Anleger auszahlen.
Anhand eines Beispiels aus dem Alltag zeigt sich der Vorteil des Durchschnittkosteneffekts. Frau Weiss und Frau Liebig müssen regelmäßig ihr Auto mit dem gleichen Kraftstoff tanken. Dabei wählen sie zwei verschiedene Ansätze:
  • Frau Weiss tankt regelmäßig eine feste Menge (10 Liter) Benzin und gibt verschiedene Beträge aus.
  • Frau Liebig hingegen tankt regelmäßig für einen festen Betrag (17,50 Euro).

Nach einer Zeit stellt sich für Frau Liebig der Durchschnittskosteneffekt ein, weil sie bei niedrigen Preisen mehr Benzin, bei hohen Preisen weniger Benzin tankt. Im Endeffekt bezahlt Frau Liebig einen geringeren Preis pro Liter (1,585 Euro/Liter) als Frau Weiss (1,75 Euro/Liter).

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