Finanzmarktförderungsgesetz

Mit dem Finanzmarktförderungsgesetz versuchte die Bundesregierung den Finanzplatz Deutschland attraktiver zu gestalten und gleichzeitig den Anlegerschutz zu verbessern. Konkret wurden vier Finanzmarktförderungsgesetze verabschiedet. Das Vierte stammt aus dem Jahr 2001. Darin wurden Regelungen zum Börsen-, Wertpapierhandels- und Investmentrecht, zum Kredit- und Versicherungswesen sowie zum Hypothekenmarkt beschlossen. So wurde beispielsweise der Börsenhandel flexibilisiert, eine entschiedenere Bestrafung von Insidergeschäften eingeführt, der BaFin das Verbot von Leerverkäufe ermöglicht und Erleichterungen beim Aufspüren von Geldwäscheaktivitäten geschaffen.