Greenshoe

Eine Reserve bei der Neuemission von Aktien, um eine zu starke Überzeichnung zu verhindern. Seinen Namen verdankt dieses Polster der US-amerikanischen Greenshoe Manufacturing Company, die das Verfahren 1963 erstmals angewendet hat.
Ein Greenshoe (Überzeichnungsreserve) wird von den Kreditinstituten, die als Verkäufer der Neuemission fungieren, vor Ausgabe einer Aktie mit der Aktiengesellschaft ausgehandelt. Mit dieser Reserve können die Kreditinstitute die starke Nachfrage bedienen und einer Überzeichnung der Neuemission entgegenwirken.