Hedgefonds

Als Erfinder der Hedgefonds gilt der US-Amerikaner Alfred Winslow Jones. Dieser suchte in den 1940er Jahren nach einer Strategie, mit der er Geld verdienen konnte – unabhängig davon, in welche Richtung sich die Börsen entwickeln. Die Lösung fand er im gleichzeitigen Kauf von unterbewerteten Unternehmensaktien und dem Verkauf von überbewerteten Werten. Dabei handelte er mit den Aktien, ohne sie wirklich zu besitzen (Leerverkauf). Seit der Gründung des Jones Hedge Fonds im Jahr 1949 wurden die Technik und die Finanzinstrumente immer mehr verfeinert. Mit moderner Computerhilfe wurden immer komplexere Berechnungen und Analysen möglich. In Deutschland sind Hedgefonds erst seit 2004 zugelassen, dort werden sie vorrangig für institutionelle Anleger aufgelegt.