Investmentgesetz

Das Investmentgesetz (InvG) wurde durch das Investmentmodernisierungsgesetz geschaffen und  trat am 01.01.2004 erstmals in Kraft. Es reformierte das bis dahin geltende Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) und löste außerdem das Auslandinvestment Gesetz (AuslInvestmG) ab. Durch das Investmentänderungsgesetz, das am 28.12.2007 in Kraft trat, wurde das Investmentgesetz später noch einmal novelliert. Das Investmentgesetz enthält unter anderem Regelungen zur Rechtsform von Kapitalanlagegesellschaften, zu aufsichtsrechtlichen Verpflichtungen gegenüber der Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin), zu den Rechtsverhältnissen zwischen den Kapitalanlagegesellschaften, Anlegern und Investmentfonds, zur Beauftragung einer Depotbank, zu Mindestinhalten der Vertragsbedingungen, zu den Arten der Sondervermögen (zum Beispiel Immobilienfonds), zum Vertrieb von Investmentanteilen, insbesondere zu Veröffentlichungspflichten.