Kapital-Lebensversicherung

Bei der Kapital-Lebensversicherung wird ein Teil der Versicherungsbeiträge für den Todesfallschutz, ein anderer Teil zum Aufbau eines Vorsorgekapitals verwendet. So verbindet diese Versicherung Vermögensbildung mit Risikovorsorge.
Das Versicherungsunternehmen garantiert eine bestimmte Leistung, wenn der Versicherte während der Vertragslaufzeit stirbt, die sogenannte Versicherungssumme. Die Höhe dieser Leistung ist von der Höhe der Einzahlungen sowie der Dauer der Vertragslaufzeit abhängig. Im Erlebensfall erhält der Versicherungsnehmer am Ende der Vertragslaufzeit die Ablaufleistung. Diese setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Der vertraglich vereinbarten Versicherungssumme sowie den Überschüssen, die die Versicherungsgesellschaft durch Anlage der Beiträge am Kapitalmarkt erzielt hat.
Bei Neuverträgen ab 2005 werden aufgelaufene Erträge aus einer Kapital-Lebensversicherung am Ende der Laufzeit versteuert. Falls die Vertragsdauer mindestens zwölf Jahre beträgt und die Auszahlung nach dem 60. Lebensjahr erfolgt, werden nur 50 Prozent der Erträge mit dem persönlichen Steuersatz versteuert. Die Erträge aus Verträgen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, bleiben steuerfrei, falls eine Mindestlaufzeit von zwölf Jahren eingehalten wird.