Kapitalerhöhung

Erhöhung des Eigenkapitals einer Aktiengesellschaft, in der Regel durch Emission von neuen Aktien oder durch Gesellschaftsmittel. Altaktionäre erhalten Bezugsrechte und können so durch eine Beteiligung an der Kapitalerhöhung (Kauf neuer, zusätzlicher Aktien) ihre prozentuale Beteiligung an der AG aufrecht erhalten beziehungsweise ausbauen. Bei einer Kapitalerhöhung, die durch eine Umwandlung von Rücklagen in Grundkapital erfolgt, erhalten die Altaktionäre sogenannte Berechtigungsaktien. Eine Kapitalerhöhung kann bei einer Hauptversammlung nur dann genehmigt werden, wenn mindestens 3/4 der vertretenen stimmberechtigten Aktionäre dieser Maßnahme zustimmen.