Saldo

Im 16. Jahrhundert pflegten die Regionalstaaten Mailand, Florenz und Venedig starke Handelsbeziehungen mit den deutschen Fürstentümern. Deutsche Kaufleute übernahmen damals viele Finanzbegriffe aus dem Italienischen. So auch „Saldo“, was im übertragenen Sinne „fester Bestandteil der Kontoführung“ bedeutet. Saldo bezeichnet die Differenz zwischen der Soll-Seite und der Haben-Seite eines Kontos, beispielsweise beim Girokonto, Sparbuch oder Wertpapierdepot.