Schwarze Tage

Schwarz steht im westlichen Kulturkreis für Unglück und Trauer. Bereits die Römer sprachen von schwarzen Tagen. Der erste überlieferte schwarze Tag in der Finanzgeschichte ereignete sich am 3. Februar 1636 in Amsterdam. An diesem Sonntag kam es zum Crash des Tulpenmarktes. Tulpenzwiebeln hatten sich bis dahin zu einem äußerst hochpreisigen Spekulationsobjekt entwickelt. Als die Zwiebeln am 3. Februar nicht mehr die erhofften Preise erzielten, platzte die Spekulationsblase. Im 20. Jahrhundert gab es an der Börse wegen schwerer Kursverluste ebenfalls schwarze Tage. Beispielsweise einen Schwarzen Montag (19. Oktober 1987), Dienstag (29. Oktober 1929), Donnerstag (24. Oktober 1929) und mindestens zwei Schwarze Freitage (13. Mai 1927 und 25. Oktober 1929).