Welche Kosten fallen bei einer Fondsanlage an?

Die Kosten eines Fonds kann man in Erwerbskosten, Verwaltungskosten und Verwahrungskosten unterteilen.

Zu den Erwerbskosten zählt der Ausgabeaufschlag. Der Ausgabeaufschlag ist beim Erwerb neuer Anteile zu zahlen. Informationen zur Höhe des Ausgabeaufschlags eines Fonds finden Sie im Fondsportrait, in der Produktinformation sowie in den Verkaufsunterlagen.

Unter die Position Verwaltungskosten fallen die fondsinternen Kosten, die als laufende Kosten zusammengefasst sind. Dazu gehören beispielsweise die Verwaltungsvergütung, die Pauschalgebühr, die Transaktionskosten und wenn vorhanden die erfolgsabhängige Vergütung. Die fondsinternen Kosten werden direkt dem Fondsvermögen entnommen und spiegeln sich somit im aktuellen Anteilspreis beziehungsweise der ausgewiesenen Wertentwicklung wider. Die Verwaltungskosten sind also sowohl in einer ausgewiesenen positiven als auch in einer ausgewiesenen negativen Wertentwicklung bereits enthalten.

Bei den Verwahrungskosten handelt es sich um die Kosten, die für das Depot anfallen. Für ein Stammdepot (UnionDepot) zahlen Anleger eine jährliche Depotpauschale von 9 Euro (Onlinenutzung und keine Verwahrung von Drittfonds), unabhängig davon, wie viele Fonds sie in UnionDepot für welchen Depotgegenwert verwahren.

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