Was ist ein „Cap“?

Ein Cap ist eine zum Auflegungszeitpunkt festgelegte Obergrenze, bis zu der ein Fonds an der Entwicklung des jeweiligen Underlyings beteiligt wird. Durch einen Cap können bis zur festgelegten Obergrenze höhere Partizipationsraten erzielt werden. Dafür partizipieren die Fonds an positiven Wertentwicklungen des Underlyings oberhalb der Obergrenze nicht mehr.

Beispiel

  • Der CAP ist auf + 40% festgelegt.

  • Der Durchschnittswert eines Index hat sich (gemessen an seinen vierteljährlichen Stichtagen) zum Laufzeitende des Fonds um + 45% erhöht.

  • Die Partizipationsrate für den Fonds beträgt 90%

  • Ohne CAP würde der Fonds folgendermaßen profitieren: 90% * 45% = + 40,5%

  • Mit CAP kommt nur die Erhöhung des Durchschnittswerts bis zur festgelegten Obergrenze von + 40% zum Tragen.

  • Mit CAP partizipiert der Fonds folgendermaßen: 90% * 40% = + 36%

Nicht für jeden Fonds wird ein CAP festgesetzt. Ob ein CAP für einen Fonds festgelegt wird oder nicht, entscheidet sich im Allgemeinen am Auflegungstag.

Häufige Fragen, klar beantwortet

Hier finden Sie klare Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Ihr Geld.
Alle Fragen und Antworten im Überblick