Was ist die erfolgsabhängige Vergütung?

Bei der erfolgsabhängigen Vergütung handelt es sich um eine Zusatzvergütung für das Fondsmanagement, die dann gezahlt wird, wenn sich der Fonds besser als sein Vergleichsmaßstab im betrachteten Vergleichszeitraum entwickelt hat. Die erfolgsabhängige Vergütung kann bis zu einem Viertel der Differenz betragen - maximal jedoch 2,5 Prozent.

Dazu ein Beispiel: Ein Aktienfonds hat im Vergleichszeitraum einen Wertzuwachs von 20 Prozent erzielt. Der Wertzuwachs des Vergleichsmaßstabs betrug im selben Zeitraum 6 Prozent. Der Fonds war somit 14 Prozent besser als der Vergleichsmaßstab. Ein Viertel (25 Prozent) dessen beträgt 3,5 Prozent. Da es eine Deckelung von 2,5 Prozent gibt, werden als erfolgsabhängige Vergütung 2,5 Prozent entnommen.

Im Verkaufsprospekt sowie auf der letzten Seite der Produktinformation eines jeden Fonds mit erfolgsabhängiger Vergütung ist der zugrunde gelegte Vergleichsmaßstab ausgewiesen.

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