Lässt sich ein Ausgabeaufschlag steuerlich absetzen?

Als Werbungskosten lässt sich der Ausgabeaufschlag steuerlich nicht absetzen, denn der Ausgabeaufschlag zählt wie zum Beispiel auch Provisionen und Maklergebühren steuerlich zu den Anschaffungskosten des Fondsanteils.

Damit kann der Ausgabeaufschlag zwar nicht als Werbungskosten berücksichtigt werden. Aufgrund seiner Qualifikation als Anschaffungskosten mindert er jedoch – unabhängig von der Haltedauer - den Veräußerungsgewinn und damit die Bemessungsgrundlage für die Abgeltungsteuer. Der Ausgabeaufschlag wirkt sich somit auf die Besteuerung bei Anteilscheinrückgabe aus.

In der Fondspalette der Union Investment befinden sich auch eine Vielzahl von ausgabeaufschlagfreien Fonds (No-Load-Fonds). Bei diesen Fonds, die normalerweise den Namenszusatz "-net-" besitzen, wird als Äquivalent für den fehlenden Ausgabeaufschlag eine etwas höhere Verwaltungsvergütung als bei der vergleichbaren Fondsvariante mit Ausgabeaufschlag erhoben. Die höhere Verwaltungsvergütung führt grundsätzlich zu einer etwas geminderten Wertentwicklung und damit – bei Veräußerung – zu einer geringeren Steuerpflicht.

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