Unterschied zwischen Ausschüttung und Thesaurierung - Was passiert im UnionDepot?

Bei Investmentfonds unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Arten der Ertragsverwendung: Ausschüttung und Thesaurierung.

Ein ausschüttender Fonds schüttet seine ordentlichen und teilweise auch außerordentlichen Erträge jährlich an die Anleger aus. Die ordentlichen Erträge setzen sich dabei je nach Fonds aus Dividenden, Zinsen oder Mieteinnahmen zusammen. Außerordentliche Erträge sind Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren oder Grundstücken.

Genau wie Aktienkurse sich nach einer Dividendenzahlung verringern, bewirkt eine Ausschüttung einen Rückgang des Fondspreises. Denn am Tag der Ausschüttung (Ex-Tag) wird der Ausschüttungsbetrag dem Fondsvermögen entnommen. Im UnionDepot wird die Ausschüttung für den Anleger automatisch kostenlos wiederangelegt. So bleibt der Depotwert nach der Ausschüttung per Saldo derselbe wie vorher.  

Bei thesaurierenden Fonds hingegen verbleiben die im Geschäftsjahr erwirtschafteten Erträge dauerhaft im Fondsvermögen und erhöhen so permanent den Anteilwert. Eine Ausschüttung der Erträge an den Anleger findet nicht statt. Die Anzahl der Anteil im UnionDepot bleibt gleich.  

Fazit: Egal welche Art der Ertragsverwendung ein Fonds hat, per Saldo hat dies keinen Einfluss auf den Depotwert des Anlegers.

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