UnionDepot-Korrespondenz – rundherum gut informiert

Wir schreiben Ihnen gerne, wenn sich in Ihrem Depot etwas tut.
Egal ob Sie Transaktionen durchführen, Vollmachten einrichten oder Steuerdaten anfordern, über den Stand Ihres Depots werden Sie aktuell und transparent informiert.

Wussten Sie schon, dass sich die Nutzung des elektronischen Postfachs in vielerlei Hinsicht lohnt? Sie erhalten Ihre Unterlagen sicher, schnell und einfach und schonen zudem noch die Umwelt. Sie sparen sich die Ablage, da wir Ihre Dokumente zehn Jahre lang archivieren. Entscheiden Sie sich für das elektronische Postfach und profitieren Sie so von einer geringeren Depotgebühr.

So einfach schalten Sie sich für das elektronische Postfach frei

Die nachfolgenden Punkte geben Ihnen einen weitergehenden Überblick über die von Union Investment versendete Depotkorrespondenz:

Depoteröffnungsbestätigung für neues UnionDepot

Über die Neueröffnung von UnionDepots erhalten Sie eine Depoteröffnungsbestätigung. Sie informiert über Ihre Depotnummer und über gegebenenfalls getroffene Vereinbarungen. Die Depoteröffnungsbestätigung beinhaltet im Einzelnen:

  • Die Information über getroffene Vereinbarungen, wie zum Beispiel Vollmachten oder Lastschriften
  • Eine persönliche Produktinformation, wenn Sie ein spezielles Produkt oder eine besondere Vorsorgelösung gewählt haben
  • Einen Auftrag zur Online-Freischaltung von UnionDepots, wenn Sie diese bei Depoteröffnung noch nicht in Auftrag gegeben haben

Abrechnung

Abrechnungen werden immer pro Depotstammnummer erstellt und fortlaufend nummeriert. Sie erhalten sie einmal jährlich und können so alle von Ihnen über UnionDepot getätigten Transaktionen noch einmal nachvollziehen. Für bestimmte Transaktionen, beispielsweise einmalige Transaktionen wie Käufe oder Umtausche, erhalten Sie Ihre Abrechnung jedoch sofort. Details Ihrer Transaktionen werden Ihnen bei Buchung sofort auf dem Kontoauszug Ihres Verrechnungskontos ausgewiesen.

Sie möchten Ihre Abrechnungen papierlos erhalten, flexibel archivieren und dabei auch noch Geld sparen? Dann nutzen Sie den elektronischen Briefkasten von Union Investment. Es gibt ihn in zwei Varianten:

„Postbox mit Depotübersicht“

  • Sie empfangen Ihre Depotdokumente online
  • Sie sehen jederzeit Ihre aktuelle Depotübersicht
  • Sie erteilen Ihre Aufträge schriftlich an die Union Investment Service Bank AG (USB)

„Postbox mit Depotübersicht und Depotführung“

  • Sie empfangen Ihre Depotdokumente online
  • Sie sehen jederzeit Ihre detaillierte Depotübersicht
  • Sie führen Ihre Aufträge in Eigenregie online durch und verwalten beispielsweise Ihren Freistellungsauftrag und Ihre Adressdaten

Sobald Sie die Postbox in einer der beiden Varianten nutzen, reduziert sich Ihre Depotgebühr.

Sind Sie neugierig geworden? Details können Sie unter www.uniondepot-postbox.de nachlesen.

Änderungsmitteilung und Auftragsbestätigung zu UnionDepot

Für Ihr Depot können Sie eine Reihe von Zusatzvereinbarungen treffen. Sie können zum Beispiel Vollmachten für Dritte erteilen oder Fondssparpläne einrichten. In der Regel erhalten Sie bei jeder neuen Zusatzvereinbarung eine Änderungsmitteilung. Diese enthält neben der neuen Vereinbarung auch sämtliche bereits bestehenden Vereinbarungen.

Depotunterlagen zum Jahresabschluss

Die Depotunterlagen zum Jahresabschluss werden Ihnen am Anfang des Folgejahres automatisch zugesendet.

Das Anschreiben
Das Anschreiben erläutert Ihnen im Überblick die Inhalte der Jahresabschlussunterlagen.

Die letzte Abrechnung
Mit den Jahresabschlussunterlagen erhalten Sie meist auch die letzte Abrechnung für das abgelaufene Jahr. Auf dieser werden alle Umsätze ausgewiesen, die im laufenden Jahr zunächst nur auf Ihrem Kontoauszug ausgewiesen wurden.
Grundsätzlich wird dort auch die Buchung der Jahres-Depotgebühr ausgewiesen, die durch den Verkauf von Fondsanteilen gebucht wird.

Der Depotauszug
Der Depotauszug per 31. Dezember listet alle Unterdepots auf, die im abgelaufenen Kalenderjahr einen Bestand hatten und stellt somit den Rechnungsabschluss zum Jahresende dar. Besondere Vertragsvereinbarungen einzelner Unterdepots werden durch kurze Hinweistexte im Depotauszug kenntlich gemacht.

Hinweisblatt zur Information zur Nutzung personenbezogener Daten
Am 25. Mai 2018 tritt mit der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ein neuer Rechtsrahmen für den Datenschutz in Deutschland und in der Europäischen Union in Kraft. Das Hinweisblatt gibt Ihnen einen umfassenden Überblick darüber, wie wir mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen.

Die Jahressteuerbescheinigung inkl. Verlustbescheinigung 
Durch die abgeltende Wirkung der Abgeltungsteuer müssen Sie Ihre Kapitalerträge grundsätzlich nicht in der Anlage KAP Ihrer Einkommensteuererklärung angeben.
Trotz abgeltender Wirkung der Abgeltungsteuer kann es aber Fälle geben, in denen Sie eine Veranlagung zur Einkommensteuer durchführen sollten oder hierzu sogar verpflichtet sind. Letzteres ist beispielsweise der Fall, wenn ausländische Depots und Konten existieren und hier Erträge angefallen sind.
Bei der Veranlagung dient die Jahressteuerbescheinigung als Nachweis über die bereits geleisteten Steuerzahlungen. Sie müssen sie im Original Ihrer Einkommensteuererklärung beilegen, um den Steuerabzug geltend zu machen.
Grundsätzlich werden seit Einführung der Abgeltungsteuer alle im UnionDepot anfallenden Kapitalerträge im sogenannten „Verlustverrechnungstopf“ berücksichtigt und verrechnet – auch Veräußerungsgewinne und -verluste. Der vorhandene Saldo im „Verlustverrechnungstopf“ wird am Jahresende nicht automatisch auf 0,00 gestellt, sondern wird in die Folgejahre übertragen. Ausnahme: Sie können bis Mitte Dezember eines jeden Jahres eine Bescheinigung über die angefallenen Verluste beantragen. In diesem Fall wird der Verlustverrechnungstopf auf Null gestellt. Diese Vorgehensweise kann vorteilhaft sein, wenn bei einer Bankverbindung ein Gewinn und bei einer anderen Bankverbindung ein Verlust angefallen ist. Da keine institutsübergreifende Verrechnung stattfindet, können die Verluste im gleichen Kalenderjahr nur über die Einkommensteuerveranlagung steuerlich berücksichtigt werden. Ein etwaiger Verlustnachweis ist dann in der Jahressteuerbescheinigung angegeben und dient als Nachweis für die eingetretenen und noch nicht mit Gewinnen verrechneten Verluste.

Informationen zu vermögenswirksamen Leistungen (VL)
VL-Sparer, die ihr Geld in einem Aktienfonds anlegen, erhalten ab 2018 keine „Bescheinigung vermögenswirksamer Leistungen“ mehr, sondern eine „Information zu Ihren vermögenswirksamen Leistungen (VL). Dort werden die im abgelaufenen Kalenderjahr eingezahlten vermögenswirksamen Leistungen ausgewiesen. Künftig übermitteln wir die Daten Ihrer VL-Bescheinigung direkt an die Finanzverwaltung. Das bedeutet, dass Sie die Arbeitnehmersparzulage nur noch über Ihre Einkommensteuererklärung beantragen, die Bescheinigung muss nicht mehr beigelegt werden.

Thesaurierungsabrechnung zum 31. Dezember 2017
Wegen der Umstellung des Investmentsteuergesetzes (InvStG) zur Besteuerung von Fonds wurde für alle Fonds am 31. Dezember 2017 ein steuerlicher Rechnungsabschluss vorgenommen. Bis dahin angefallene Erträge wurden einmalig thesauriert und besteuert. Für Anleger mit ausreichendem Freistellungsauftrag, beziehungsweise Verlustverrechnungstopf, erfolgte die Wiederanlage der Steuer, wofür eine Abrechnung am 12. Januar 2018 erstellt wurde.

Besonderheiten für Riester-Verträge
Anleger, die ausschließlich einen Riester-Vertrag – zum Beispiel UniProfiRente/4P – in ihrem UnionDepot verwahren, erhalten keine Steuerbescheinigung. Sie versteuern ihre Erträge erst bei Auszahlung. Alle Riester-Sparer erhalten jährlich ihr persönliches Zulageantragspaket automatisch von uns. Hiermit können sie die Beantragung der staatlichen Förderung oder Änderungen ihres Dauerzulageantrags veranlassen.

Zulageanträge und Bescheinigungen für UniProfiRente/4P und UniProfiRente Select

Um in den Genuss der staatlichen Förderung zu kommen, müssen Sie jährlich dem Finanzamt gegenüber Ihre geleisteten Riester-Beiträge nachweisen. Im ersten Jahr nach Abschluss der UniProfiRente/4P oder UniProfiRente Select ist zudem bei Union Investment ein Zulageantrag einzureichen. Klingt aufwendig, ist es aber nicht. Denn alle dafür notwendigen Formulare und Bescheinigungen werden Ihnen automatisch von Union Investment zugesendet. Nehmen Sie in den Folgejahren am Dauerzulageantragsverfahren teil, entfällt außerdem zukünftig das Ausfüllen von Anträgen.

Es gibt drei „Zulageantragspakete“ mit unterschiedlichem Inhalt. Die Pakete enthalten alle notwendigen Formulare und Bescheinigungen für den Antrag auf staatliche Förderung.

Paket für einmaligen Zulageantrag
Neue Riester-Sparer und diejenigen, die nicht am Dauerzulageantragsverfahren teilnehmen, bekommen ein großes Zulageantragspaket. Es enthält einen Antrag auf Altersvorsorgezulage, einen Ergänzungsbogen Kinderzulage und die gesetzlich vorgeschriebenen Bescheinigungen. Mit Abgabe des Zulageantrags kann sich fast jeder Riester-Sparer für das Dauerzulageantragsverfahren in den Folgejahren anmelden. Damit beantragt Union Investment jedes Jahr automatisch die Zulage und erspart so das jährliche Ausfüllen der Anträge. Auch die Personengruppen der Land- und Forstwirte, Künstler, Publizisten und Grenzgänger können am Dauerzulageverfahren teilnehmen. Wichtig ist, dass dieser Personenkreis auch weiterhin jährlich sein Einkommen mitteilt.

Paket für Dauerzulageantrag
Nehmen Sie am Dauerzulageantragsverfahren teil, erhalten mit Ihrem Zulageantragspaket lediglich einen Auftrag zur Änderung von zulagerelevanten Daten sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Bescheinigungen.

Wichtiger Hinweis für den Personenkreis der Beamten, Richter und Berufssoldaten
Sie müssen einmalig Ihrem Dienstherren eine Einverständniserklärung zur Übermittlung der maßgeblichen Einkommensdaten an die Zentrale Zulagenstelle (ZfA) erteilt haben. Ohne diese gelten Sie als nicht förderberechtigt. Eine Einverständniserklärung stellen die entsprechenden Dienstherren zur Verfügung.

Paket für nicht Zulageberechtigte
Nicht zulageberechtigte Anleger erhalten keinen Zulageantrag und keine Steuerbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt, sondern lediglich die gesetzlich vorgeschriebenen Bescheinigungen.

Depotübersicht Offene Immobilienfonds

Besonderheiten

Seit 2013 gelten für die Rückgabe von Anteilen an Offenen Investmentfonds neue gesetzliche Regelungen2. Die Rückgabe von Anteilen ist seitdem erst nach einer Mindesthaltefrist von 24 Monaten möglich und muss 12 Monate vor dem gewünschten Rückgabetermin angekündigt werden. Dies gewährleistet die Zahlungsfähigkeit des Fonds und kommt damit auch Ihrer Sicherheit als Anleger zugute.

Zusätzlich hat der Gesetzgeber einen Freibetrag von 30.000,- Euro pro Kalenderhalbjahr, Anleger und Fonds festgelegt. Dieser Freibetrag gilt ausschließlich für bereits vor dem 22. Juli 2013 angesparten Anteile in Offenen Immobilienfonds.

Der Freibetrag für alle Anteile, die ab dem 22. Juli 2013 erworben wurden entfällt. Somit fallen alle ab dem 22. Juli 2013 erworbenen Sparraten und Einmalanlagen unter die gesetzlichen Mindesthalte- und Kündigungsfristen. Ebenso verhält es sich mit Ausschüttungserträgen, die automatisch wieder angelegt werden.

Die ab dem 22. Juli 2013 neu angelegten Beträge werden in Ihrem UnionDepot separat in einem neuen Unterdepot ausgewiesen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Sie den Überblick behalten, wann Sie über welchen Betrag verfügen können.

Beispielhafte Depotkonstellationen