Keine Kohle, mehr Klimaschutz

Klimastrategie Union Investment

Dekabonisierung Kohle

10.08.2021: Union Investment hat sich von Kohleunternehmen in ihren Portfolios getrennt und investiert gezielt in Firmen, die eine glaubwürdige Klimastrategie vorlegen. Das ist von Vorteil für Anleger.

Das Ziel ist klar: Um die Folgen des Klimawandels einzudämmen, muss der Ausstoß an Kohlenstoffdioxid (C02) deutlich sinken. Auf dem Weg hin zu einer emissionsarmen Wirtschaft spielt der Wandel des Energiesektors eine zentrale Rolle. Denn er verursacht in Deutschland den mit Abstand größten Anteil an Treibhausgasen. Besonders negativ wirkt sich dabei die Kohleverstromung aus, die tonnenweiße C02 in die Atmosphäre befördert, das dort jahrhundertelang verbleibt.

Wir von Union Investment haben uns daher im vergangenen Jahr entschieden, keine klimaschädlichen Kohleunternehmen mehr zu finanzieren. Vor diesem Hintergrund wurden bereits zahlreiche Wertpapiere von Unternehmen der Kohleförderung und Kohleverstromung veräußert.

Die Entscheidung, nicht mehr in diese Firmen zu investieren, soll auch mögliche Verluste für Anleger abwenden. Denn regulatorische Hürden werden die Kohleindustrie in den kommenden Jahren unter Druck setzen. „Solche Unternehmen werden zu einem Anlagerisiko für unsere Kundinnen und Kunden“, sagt Dr. Henrik Pontzen, Leiter der Abteilung ESG bei Union Investment.

Die verschärften Regelungen im Detail

Seit vergangenem Jahr investieren wir nur noch in Unternehmen, die weniger als fünf Prozent ihres Umsatzes mit der Kohleförderung erzielen. Doch Kohle wird nie nachhaltig sein. Deshalb wird die Schwelle für Kohleförderer bis zum Jahr 2025 auf null sinken. Auch bei Kohleverstromern setzen wir an. Hier gilt eine Umsatzschwelle von 25 Prozent, bis 2035 sinkt diese ebenfalls auf null.

Aktiv für den ökologischen Wandel

Die neuen Regeln bedeuten nicht, dass wir nur noch in Unternehmen investieren, die schon vollends nachhaltig sind. Viele Firmen haben den wirtschaftlichen Umbruch erkannt und wollen sich verändern. „Wir wollen das Kohleproblem lösen, indem wir Unternehmen unterstützen, die einen glaubwürdigen Plan für den Ausstieg verfolgen – und das überprüfen wir“, erklärt Dr. Pontzen.

Nachhaltigkeit lohnt sich

Es zahlt sich aus, auf Firmen zu setzen, die besonderen Wert auf soziale und ökologische Aspekte legen. Das belegt der Blick auf die Börsen: Wer früh auf Nachhaltigkeit gesetzt hat, ist schon jetzt hoch bewertet. Mit unseren Nachhaltigkeitsfonds können Anleger in entsprechende Unternehmen investieren – und damit sowohl Gutes tun als auch finanziell profitieren.  

 

 

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