Vorabpauschale

Informationen für Anleger
Seit dem 1. Januar 2018 ist die Investmentsteuerreform in Kraft. Mit dieser Reform werden thesaurierte Erträge nicht mehr am Ende eines Fondsgeschäftsjahres besteuert. Über die sogenannte Vorabpauschale erfolgt eine Mindestbesteuerung bezogen auf das Kalenderjahr. Die Vorabpauschale ist begrenzt auf die Höhe des (kalender-)jährlichen Wertzuwachses des jeweiligen Fonds.
Die Besteuerung der Vorabpauschale erfolgt regelmäßig am ersten Werktag eines Kalenderjahres für das abgelaufene Jahr. So kann gegebenenfalls Ihr Freistellungsauftrag für UnionDepot genutzt werden, ohne dass tatsächlich ein Steuerabzug erfolgt.
Da viele thesaurierende Fonds im  Kalenderjahr 2019 eine wesentlich positivere Wertentwicklung als im Jahr 2018 aufweisen, betrifft die Vorabpauschale im Januar 2020 (für 2019) wesentlich mehr Fonds als im Jahr zuvor.
Die Höhe der Vorabpauschalen erhalten Sie hier:
Haben Sie einen dieser Fonds im Depot und einen ausreichenden Freistellungsauftrag oder eine NV-Bescheinigung zu UnionDepot hinterlegt, erfolgt kein Abzug von Kapitalertragsteuer.
Ohne Freistellungsauftrag oder NV-Bescheinigung im Depot erfolgt die Steuerbelastung für Union-Fonds am 3. Januar 2020. Sollte in Ihrem Depot Abgeltungsteuer auf die Vorabpauschale angefallen sein, erhalten Sie eine Abrechnung.
Gut zu wissen: Geförderte Riester-Depots sind von der Vorabpauschale ausgenommen.
Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Telefonisch erreichen Sie uns unter 069 58998-6060. Weitere Informationen zur Vorabpauschale finden Sie hier.