Kaufverbot für Wertpapiere des russischen Staates und sanktionierter Unternehmen

Wie Union Investment derzeit handelt

Russland Ukraine Konflikt

Union Investment wertet die russische Militäroperation in der Ukraine als völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Daher haben wir ein sofortiges Verbot für den Kauf aller Wertpapiere des russischen Staates sowie einer Reihe staatsnaher russischer Emittenten beschlossen.

Was ändert sich bei den Publikumsfonds?

Für unsere ESG-Publikumsfonds sind russische Staatsanleihen bereits seit geraumer Zeit ausgeschlossen. Investitionen in belarussische Staatsanleihen sind seit Längerem sogar für alle Publikumsfonds ausgeschlossen.
Darüber hinaus haben wir bis auf Weiteres für unsere Publikumsfonds ein sofortiges Kaufverbot für alle Wertpapiere des russischen Staates sowie der sanktionierten russischen Unternehmen beschlossen. Mit der Maßnahme wollen wir verhindern, dass von uns betreute Gelder als Finanzierungsquelle für den Krieg in der Ukraine missbraucht werden.

Was passiert mit staatsnahen russischen Emittenten?

Wir prüfen außerdem alle staatsnahen russischen Emittenten, um zu ermitteln, ob die Unternehmen die russische Militäraktion gegebenenfalls finanzieren oder daran beteiligt sind. Falls geboten, werden wir das Kaufverbot erweitern und behalten uns eine Verschärfung der Ausschlusssignale vor.
Bei den politischen und regulatorischen Debatten in Deutschland und in Europa hat es zuletzt erhebliche Bewegung gegeben − sowohl in sicherheits- als auch in energiepolitischen Fragen. Aufgrund der Dynamik der Ereignisse und der allgemeinen Unsicherheit lassen sich für uns derzeit keine weiteren Maßnahmen ableiten. Wir sehen daher noch keine Veranlassung, unsere ESG-Position auf den Feldern der Sicherheits- und Energiepolitik anzupassen.

Wie verhält sich Union Investment bei nichtsanktionierten Geschäftstätigkeiten?

Vor dem Hintergrund der aktuellen Kriegsereignisse und der dadurch verursachten Sanktionen gegen russische Privatpersonen und Unternehmen sind Geschäftsaktivitäten in Russland erheblichen Risiken ausgesetzt. Die Russlandgeschäfte westlicher Unternehmen sind derzeit Gegenstand unserer fortlaufenden Unternehmensdialoge. Wir prüfen intensiv, inwieweit auch nichtsanktionierte Geschäftstätigkeiten der Finanzierung des russischen Angriffskriegs dienen könnten.

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