Quartalsberichte zu ausgewählten Fonds (Stand: 30.06.2021)

Aktienfonds

UniEuroAktien

UniGlobal

Mischfonds

 

UniRak

UniAbsoluterErtrag A

Rentenfonds

 

UniEuroRenta

UniEuroAnleihen

Aktienfonds

UniEuroAktien

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: April – Juni 2021

Im zweiten Quartal konnten die europäischen Aktienmärkte ihren Aufwärtstrend aus den Vormonaten fortsetzen. Der Euro STOXX 50-Index verzeichnete einen Zuwachs von 3,7 Prozent. Der marktbreite STOXX Europe 600-Index erreichte im Berichtsquartal zeitweise neue Hochstände und beschloss das Quartal mit 5,4 Prozent im Plus. Für die Kurszuwächse sorgten die Fortschritte der Impfkampagnen und damit einhergehend die Wiedereröffnung der Volkswirtschaften, untermauert von positiven Konjunkturdaten. Die Berichtssaison zum ersten Quartal fiel ebenfalls besser aus als erwartet.

Länderseitig führte Frankreich die Aufwärtsbewegung mit knapp zweistelligen Kurszuwächsen an, Italien und Deutschland hinkten der positiven Entwicklung in Euroland etwas hinterher. Mit Blick auf einzelne Branchen war vor allem der Einzelhandelssektor gefragt, Freizeit- und Tourismusunternehmen hingegen mussten Einbußen hinnehmen vor dem Hintergrund lokal auftretender Virusvarianten, die das Reisen behinderten oder schwieriger machten.

Das Fondsmanagement stockte im Berichtsquartal unter anderem die Positionen von Zalando und Zellnex auf, ebenso kauften wir weitere Papiere von Erste Bank.

Im Gegenzug reduzierten wir unsere Position in Banco Santander. Zudem veräußerten wir Aktien der französischen Baugesellschaft Bouygues.

Der Fonds ist mit einer Aktienquote von gut 99 Prozent investiert, in etwa auf dem Niveau des Vormonats.

An den Kapitalmärkten wird zunehmend der Übergang in die Nach-Corona-Zeit eingepreist. Die Chancen für Risikoanlagen stehen weiter gut, auch wenn das Aufwärtstempo nachlassen wird. Taktik und Selektion bleiben weiterhin gefragt.

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UniGlobal

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: April – Juni 2021

Im zweiten Quartal konnten die globalen Aktienmärkte weitgehend ihren Aufwärtstrend aus den Vormonaten fortsetzen. Der MSCI Welt-Index verzeichnete in Lokalwährung einen Zuwachs von 7,1 Prozent. Neben positiven Wirtschaftsdaten unterstützte zuletzt auch die deutliche Entspannung der Corona-Infektionslage das Marktgeschehen. Die zunehmenden Fortschritte der Impfkampagnen und sinkende Inzidenzzahlen führten zu weiteren Öffnungen in vielen Industrieländern. Entsprechend spielten die Investoren die Wiedereröffnung der Wirtschaften am Markt. Ebenso wurden auf Unternehmensseite sowohl für die USA als auch für Europa insgesamt starke Ergebnisse für das erste Quartal 2021 vermeldet. Für etwas Verunsicherung sorgten zuletzt deutlicher als erwartet gestiegene Inflationsraten.

Im Fonds reduzierten wir zu Beginn des Berichtszeitraums das Engagement in Unternehmen, die in den vergangenen Monaten von der Corona-Pandemie profitieren konnten. Außerdem wurde im weiteren Verlauf durch den Abbau beziehungsweise Zukauf entsprechender Futures die Bestände von den USA auf Europa umgeschichtet. Zuletzt wurde die regionale Gewichtung wieder etwas angepasst. So reduzierten wir den Europa-Future infolge einer abnehmenden Dynamik. Innerhalb der Branchenallokation tätigten wir Zukäufe bei Titeln aus der Informationstechnologie und stellten somit den Fonds etwas balancierter auf.

Im Einzelnen engagierten wir uns unter anderem bei Eli Lilly und Merck. Des weiteren kauften wir Papiere von CVS, deren neues Geschäftsmodell überzeugte. Auch tätigten wir Käufe bei Adidas nach Gesprächen mit der Geschäftsführung und guten Quartalszahlen. Dagegen trennten wir uns von Samsung Electronics, da wir andere Wettbewerber für den DRAM- und NAND-Zyklus präferieren. Außerdem kam es zu Gewinnmitnahmen bei TSMC und Lowes. Verkauft haben wir zudem den irischen Mischkonzern Johnson Controls aufgrund der Unsicherheiten rund um PFAS.

An den Kapitalmärkten wird zunehmend der Übergang in die „Nach-Corona-Zeit“ eingepreist. Die Chancen für Risikoanlagen stehen weiter gut, auch wenn das Aufwärtstempo nachlassen wird. Taktik und Selektion bleiben weiterhin gefragt.

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Mischfonds

UniRak

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: April – Juni 2021

Die Hoffnung auf ein Überwinden der Corona-Pandemie, robuste Konjunktur- und Unternehmensdaten sowie die noch anhaltende fiskal- und geldpolitische Unterstützung haben die Kurse von Aktien, Rohstoffen sowie Unternehmens- und Schwellenländer-Anleihen im abgelaufenen Quartal steigen lassen. Sichere Staatsanleihen verzeichneten hingegen aufgrund wachsender Sorgen um eine anziehende Inflation Kursverluste.

Im Berichtsquartal nahmen wir auf der Aktienseite des Fonds zahlreiche Umschichtungen vor. So trennten wir uns unter anderem von den Engagements in Alibaba, Coca-Cola, Lindt, Novo-Nordisk, Legrand, Otis und Trelleborg. Hingegen wurden Daimler und Monster Beverages neu ins Portfolio aufgenommen.

Die Gewinnentwicklung der Unternehmen und die positiven Nachrichten von der (Wiederer-)Öffnung der Volkswirtschaften, insbesondere in den USA, Großbritannien und Kontinentaleuropa, wirken nach unserer Ansicht unterstützend auf die Aktienmärkte. Vor dem Hintergrund der laufenden konjunkturellen Erholung bleiben wir entsprechend optimistisch für die Anlageklasse. Der Fonds hielt per Ende Juni eine Aktienquote von gut 66 Prozent. Diese lag leicht unter dem Niveau des Vorquartals.

Die Rentenseite wurde in den vergangenen drei Monaten taktisch gesteuert. So haben wir die Zinssensitivität (Duration) stets atmen lassen, diese also taktisch je nach Marktlage hoch- und runtergeschaltet bei einer insgesamt reduzierten Ausrichtung. In diesem Zusammenhang wurde Inflationsschutz aufgebaut. Darüber hinaus haben wir an ausgesuchten Neuemissionen von Unternehmensanleihen teilgenommen, aber auch Liquidität in der Kasse gesammelt, sodass die Rentenquote insgesamt unterdurchschnittlich ausfiel.

Mit den Erfolgen bei den Corona-Impfungen scheint das Ende der Pandemie in den größten Volkswirtschaften der Welt in Sichtweite gerückt und eine kräftige Konjunkturbelebung hat eingesetzt. An den Kapitalmärkten wird zunehmend der Übergang in die Nach-Corona-Zeit eingepreist. Die Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus birgt jedoch Risiken. Die Chancen für Risikoanlagen stehen weiter gut, auch wenn das Aufwärtstempo nachlassen wird. Taktik und Selektion sind wie vor gefragt.

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UniAbsoluterErtrag A

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: April – Juni 2021

Die Hoffnung auf ein Überwinden der Corona-Pandemie, robuste Konjunktur- und Unternehmensdaten sowie die noch anhaltende fiskal- und geldpolitische Unterstützung haben die Kurse von Aktien, Rohstoffen sowie Unternehmens- und Schwellenländer-Anleihen im abgelaufenen Quartal steigen lassen. Sichere Staatsanleihen verzeichneten hingegen aufgrund wachsender Sorgen um eine anziehende Inflation Kursverluste.

Bei den temporären Marktinvestments wurde die Aktienquote im Berichtsquartal stets taktisch gesteuert. Aufgrund unserer optimistischen Markteinschätzung bewegte sie sich dabei zwischen fünf und 13 Prozent. Wir waren global breit gestreut investiert mit Schwerpunkten in den USA, Europa, Japan und China. In den Industrieländern fokussierten wir uns auf Value-Titel, um der Sektorrotation durch den deutlichen Zinsanstieg und der Versteilerung der Zinsstrukturkurven gerecht zu werden. Ein langfristiges Thema waren für uns chinesische Wachstumswerte, die zuletzt aber in Teilen abgesichert wurden. Unsere Aktienanlagen haben wir generell mithilfe von Verkaufsoptionen je nach Marktlage abgesichert.

Auf der Rentenseite erfolgten Gewinnmitnahmen bei den höherverzinslichen Strategien wie Nachrangpapieren oder strukturierten Anleihen. Zusätzlich investierten wir in einen breit gestreuten Rohstoffindex.

Des Weiteren erfolgte eine sukzessive Erhöhung des Investitionsgrads in den bestehenden strategischen, marktneutralen Investmentstrategien. Der hohe thematische Schwerpunkt bei den taktischen marktneutralen Strategien wurde leicht zu Gunsten eines US-Aktien Value-Investments reduziert.

Mit den Erfolgen bei den Corona-Impfungen scheint das Ende der Pandemie in den größten Volkswirtschaften der Welt in Sichtweite gerückt und eine kräftige Konjunkturbelebung hat eingesetzt. An den Kapitalmärkten wird zunehmend der Übergang in die Nach-Corona-Zeit eingepreist. Die Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus birgt jedoch Risiken. Die Chancen für Risikoanlagen stehen weiter gut, auch wenn das Aufwärtstempo nachlassen wird. Taktik und Selektion sind nach wie vor gefragt.

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Rentenfonds

UniEuroRenta

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: April – Juni 2021

Im Euroraum setzte sich der Renditeanstieg aus den Vormonaten fort. Dabei waren die guten Konjunkturdaten und die positiven Nachrichten zur Pandemiebekämpfung die Treiber. Anfangs war der Impffortschritt in den USA noch höher. Im Verlauf der Berichtsperiode holte der gemeinsame Währungsraum jedoch merklich auf, sodass immer mehr Öffnungsschritte möglich waren. Damit waren eine deutliche wirtschaftliche Erholung sowie steigende Inflationserwartungen verbunden, jedoch mit wesentlich geringerer Dynamik als in den USA. Dies sorgte für einen optimistischen Blick in die Zukunft. Die Europäische Zentralbank hielt an ihrer expansiven Geldpolitik fest und erwarb ab April Anleihen im Rahmen des Pandemieprogrammes (PEPP) in signifikant höherem Maße als in den ersten Monaten dieses Jahres. Dies verhinderte größere Renditeanstiege. Gemessen am iBoxx Euro Sovereigns-Index verbuchten Euro-Staatsanleihen einen Verlust von 0,7 Prozent.

Europäische Unternehmensanleihen verzeichneten auf Indexebene (ICE BofA Euro-Corp.-Index, ER00) einen leichten Zuwachs von 0,3 Prozent, weil rückläufige Risikoaufschläge die Renditeentwicklung kompensieren konnten. Darüber hinaus verbesserte sich die Auftragslage der Firmen, was sich in sehr guten Unternehmensergebnissen widerspiegelte.

Das Fondsmanagement ging lange Zeit von steigenden Renditen aus, richtete den Fonds daher etwas defensiver aus und verringerte die Zinssensitivität. Über die Teilnahme an Neuemissionen wurden verschiedene Bestände aufgebaut. Insgesamt gehörten Papiere mit einem Risikoaufschlag zu unseren Favoriten. Gegenüber Anleihen aus den europäischen Kernstaaten agierten wir hingegen zurückhaltend. Über den Verkauf von Optionen konnten wir zusätzliche Einnahmen für den Fonds generieren.

In den kommenden Sommermonaten rechnen wir mit einem ruhigen Handelsgeschehen und weiterhin leicht rückläufigen Risikoaufschlägen. Die Pandemie dürfte aber dennoch ein wichtiger Einflussfaktor bleiben.

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UniEuroAnleihen

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: April – Juni 2021

Im Euroraum setzte sich der Renditeanstieg aus den Vormonaten fort. Dabei waren die guten Konjunkturdaten und die positiven Nachrichten zur Pandemiebekämpfung die Treiber. Anfangs war der Impffortschritt in den USA noch höher. Im Verlauf der Berichtsperiode holte der gemeinsame Währungsraum jedoch merklich auf, sodass immer mehr Öffnungsschritte möglich waren. Damit verbunden war eine deutliche wirtschaftliche Erholung. Darüber hinaus stiegen die Inflationserwartungen an, jedoch mit wesentlich geringerer Dynamik als in den USA und sorgten für einen optimistischen Blick in die Zukunft. Die Europäische Zentralbank hielt an ihrer expansiven Geldpolitik fest und erwarb ab April Anleihen im Rahmen des Pandemieprogrammes (PEPP) in signifikant höherem Maße als in den ersten Monaten dieses Jahres. Dies verhinderte größere Renditeanstiege. Gemessen am iBoxx Euro Sovereigns-Index verbuchten Euro-Staatsanleihen einen Verlust von 0,7 Prozent.

Europäische Unternehmensanleihen verzeichneten auf Indexebene (ICE BofA Euro-Corp.-Index, ER00) einen leichten Zuwachs von 0,3 Prozent, weil rückläufige Risikoaufschläge die Renditeentwicklung kompensieren konnten.

Das Fondsmanagement ging lange Zeit von steigenden Renditen aus und richtete den Fonds entsprechend etwas defensiver aus. Über die Teilnahme an Neuemissionen wurden verschiedene Bestände aufgebaut. Im Bereich Unternehmensanleihen haben wir unter anderem Papiere von Rakuten, Dutyfree, Orange, Etisalat, Selp sowie Carrefour erworben. Hinzu kamen Staatsanleihen aus Griechenland, Lettland, Rumänien und Italien. Mit dabei war auch die erste EU-Neuemission zum Aufbauplan Next Generation. Zwischenzeitlich gingen wir von einem stärkeren Zinsanstieg in den USA im Vergleich zum Euroraum aus. Währungsseitig setzten wir auf eine Aufwertung der Norwegischen Krone zum Euro. Insgesamt gehörten Papiere mit einem Risikoaufschlag zu unseren Favoriten.

In den kommenden Sommermonaten rechnen wir mit einem ruhigen Handelsgeschehen und weiterhin leicht rückläufigen Risikoaufschlägen. Die Pandemie dürfte aber dennoch ein wichtiger Einflussfaktor bleiben.

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Ausführliche produktspezifische Informationen und Hinweise zu Chancen und Risiken der Fonds entnehmen Sie bitte den aktuellen Verkaufsprospekten, den Vertragsbedingungen, den wesentlichen Anlegerinformationen sowie den Jahres- und Halbjahresberichten, die Sie kostenlos in deutscher Sprache über den Kundenservice der Union Investment Service Bank AG erhalten. Diese Dokumente bilden die allein verbindliche Grundlage für den Kauf der Fonds.

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Stand aller Informationen, Darstellungen und Erläuterungen: 30. Juni 2021, soweit nicht anders angegeben.

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