Quartalsberichte zu ausgewählten Fonds (Stand: 30.09.2021)

Aktienfonds

UniEuroAktien

UniGlobal

Mischfonds

 

UniRak

UniAbsoluterErtrag A

Rentenfonds

 

UniEuroRenta

UniEuroAnleihen

Aktienfonds

UniEuroAktien

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Juli – September 2021

Die europäischen Aktienmärkte setzten zu Beginn der vergangenen drei Monate ihren monatelangen Kletterkurs fort. Gegen Ende des Berichtszeitraumes jedoch mussten die Börsen ihre anfänglichen Gewinne wieder abgeben. Der Euro STOXX 50-Index schloss mit 0,3 Prozent im Minus, der marktbreite STOXX Europe 600-Index schaffte es mit 0,4 Prozent ins Plus. Verunsicherung ging vor allem von der steigenden Inflation, höheren Renditen für Staatsanleihen und den Regulierungsmaßnahmen in China aus, die insbesondere die Entwicklung der Märkte in den Schwellenländern belasteten. Auch die anhaltenden Lieferkettenschwierigkeiten sowie steigende Energiepreise und die Annahme, damit könnte es eventuell zu einer Verlangsamung des Konjunkturaufschwungs kommen, drückten auf die Stimmung der Anleger. Nachgefragt waren im Berichtszeitraum unterm Strich vor allem Bank- und Technologieaktien sowie Energietitel, Papiere von Einzelhandelsunternehmen mussten hingegen deutliche Kursverluste hinnehmen.

Mit Blick auf die einzelnen Länder führten italienische Aktien die Aufwärtsbewegung mit einem Plus von knapp drei Prozent an, deutsche Aktien hingegen mussten einen Kursrückgang von knapp zwei Prozent hinnehmen.

Das Fondsmanagement hat im Berichtszeitraum Adyen, Nokia, Stora Enso und Teamviewer neu in das Portfolio aufgenommen. Akzo, Amadeus IT Group, Banco Santander, BMW, Edenred, Elisa, Kone, Rheinmetall und Sodexo wurden veräußert. Infineon, Siemens, Münchener Rück und Hannover Rück wurden aufgestockt.

An den Kapitalmärkten ist der Übergang in die Nach-Corona-Zeit weitgehend eingepreist. Die Chancen für Risikoanlagen stehen grundsätzlich unverändert gut, gerade mit Blick auf die Gewinnentwicklung der Unternehmen. Allerdings sind mit der Lieferkettenproblematik und den Inflationsängsten Wolken aufgezogen. Vor diesem Hintergrund sehen wir Eurolands Aktienmärkte derzeit eher neutral. Der Fonds ist mit einer Aktienquote von gut 95 Prozent investiert.

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UniGlobal

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Juli – September 2021

Zu Beginn des dritten Quartals setzten die globalen Aktienmärkte ihren Aufwärtstrend aus den Vormonaten fort. Neben guten Konjunkturdaten unterstützte zudem eine erfreuliche Berichtssaison das Geschehen. Im weiteren Verlauf nahmen die potenziellen Belastungsfaktoren zu, wie etwa eine weltweit nachlassende Wachstumsdynamik, ein durch Basis- und Nachholeffekte erhöhtes Inflationsniveau und die näher rückende Tapering-Ankündigung der US-Notenbank Fed. Aufgrund der hohen Liquidität und der Suche nach Rendite blieben Aktien jedoch weiterhin unterstützt. Im September setzte eine Gegenbewegung ein. Auslöser waren die Turbulenzen um den in Schieflage geratenen chinesischen Immobilienentwickler Evergrande. Der MSCI Welt-Index verzeichnete in Lokalwährung per Saldo ein leichtes Plus von 0,2 Prozent.

Innerhalb der Branchenselektion des Fonds wurden zuletzt vor allem Finanz- und Energietitel zugekauft. Dagegen haben wir das Engagement in den defensiven Sektoren Konsum und Gesundheit reduziert.

Im Einzelnen tätigten wir Investitionen in Disney. Mit Blick auf die Fortschritte bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sollte sich auch die Filmindustrie wieder erholen. Außerdem bauten wir die Position in Murata Manufacturing aus. Der Hersteller von elektronischen Bauteilen fertigt auch Komponenten für das Apple-iPhone und zählt zu den Stammlieferanten. Die Nachfrage nach Apple-Produkten ist unverändert hoch. Weitere Zukäufe fanden bei Microsoft, Johnson & Johnson, Salesforce.com und JPMorgan statt.

Dagegen lösten wir den Bestand in Activision Blizzard auf. Neben der fragwürdigen Unternehmenskultur des Computer- und Videospiele-Konzerns stellt auch der chinesische Regulierungsdruck für Gaming-Aktien ein Risiko dar. Aufgrund eines hohen Memory-Exposures trennten wir uns zudem von Lam Research. Mit Blick auf das weiterhin schwierige Umfeld in Hong Kong entschieden wir uns, die Position der Versicherungsgruppe AIA aufzulösen. Außerdem wurden die Bestände in Facebook reduziert.

An den Kapitalmärkten ist der Übergang in die Nach-Corona-Zeit weitgehend eingepreist. Die Chancen für Risikoanlagen stehen grundsätzlich unverändert gut, auch wenn das Aufwärtspotenzial geringer geworden ist.

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Mischfonds

UniRak

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Juli – September 2021

Im Berichtsquartal entwickelten sich die Renten- und Aktienmärkte unter Schwankungen nahezu seitwärts. Verunsicherung ging vor allem von der Delta-Variante des Corona-Virus, der steigenden Inflation und den Regulierungsmaßnahmen in China aus. Die Preise von Rohöl und anderen Energierohstoffen stiegen weiter.

Im Berichtszeitraum wurden auf der Aktienseite des Fonds die Titel von Ametek, Puma und GN Store Nord neu ins Portfolio aufgenommen. Hier nutzten wir die jüngsten Kursrückgänge zum Einstieg. Darüber hinaus wurden die Bestände in Siemens, Münchener Rück und MTU Aero Engines aufgestockt. Im Gegenzug trennten wir uns von Henkel Vorzüge und LG Household Healthcare und reduzierten die Engagements in Allianz, BASF und Bayer.

Mit der wachsenden Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank Fed bald mit der Rückführung ihrer monatlichen Anleiheankäufe (Tapering) beginnt, ist der globale Trend fallender Anleiherenditen bereits in diesem Jahr ausgelaufen. Im September kam es sogar zu einer Trendumkehr und die Renditen zogen spürbar an. In unserem Rentenportfolio haben wir darauf reagiert, indem die Kassenhaltung erhöht und zusätzliche US-Dollar-Anlagen getätigt wurden. Außerdem haben wir die Aktivität bei Neuemissionen von Unternehmensanleihen reduziert. Unsere Beimischungen in inflationsgeschützten Staatsanleihen konnten von den gestiegenen Inflationserwartungen infolge des Preisauftriebs profitieren.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Kapitalmarktumfelds stehen wir den weltweiten Aktienbörsen derzeit eher neutral gegenüber. Der Fonds hielt zuletzt eine Aktienquote von gut 64 Prozent, was etwas unter dem Niveau des Vorquartals lag.

An den Kapitalmärkten der entwickelten Volkswirtschaften ist der Übergang in die Nach-Corona-Zeit weitgehend eingepreist. Die Chancen für Risikoanlagen stehen grundsätzlich unverändert gut, auch wenn das Aufwärtspotenzial im Zuge der nachlassenden Dynamik bei Impfungen und Konjunktur geringer geworden ist.

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UniAbsoluterErtrag A

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Juli – September 2021

Nach dem Renditeanstieg bei Staatsanleihen Anfang des Jahres entwickelten sich die Renten- und Aktienmärkte in den vergangenen drei Monaten unter Schwankungen nahezu seitwärts. Verunsicherung ging vor allem von der Delta-Variante des Corona-Virus, der steigenden Inflation und den Regulierungsmaßnahmen in China aus. Die Preise von Rohöl und anderen Energierohstoffen stiegen weiter.

Bei den temporären Marktinvestments bestand aufgrund der gestiegenen Marktrisiken im Berichtszeitraum vorübergehend eine leicht negative Netto-Aktienpositionierung. Die Aktienquote wurde mit Gewichten zwischen -3 und bis zu +5 Prozent taktisch gesteuert, zuletzt lag sie bei -1 Prozent. Die Positionen in den USA, Europa, Japan und China wurden neutralisiert. In den Industrieländern konzentrierten wir uns auf Value-Titel, um der Sektorrotation infolge des Zinsanstiegs und der steileren Zinsstrukturkurve gerecht zu werden. In China hingegen wurden Growth-Titel bevorzugt. Wir sehen China als langfristiges Thema an, das aber zuletzt teilweise abgesichert wurde. In Europa lag der Fokus zudem auf den günstig bewerteten Value-orientierten Sektoren Versicherungen, Banken und Energie. Insgesamt setzten wir verstärkt Absicherungen auf die Aktienanlagen ein. Im Rententeil wurden die höherverzinslichen und die strukturierten Anleihestrategien selektiv und mit Gewinn reduziert.

Bei den marktneutralen Strategien haben wir den Investitionsgrad der bereits bestehenden strategischen Investmentkonzepte schrittweise erhöht, neue Strategien wurden nicht aufgenommen. Der Investitionsgrad der taktischen marktneutralen Strategien wurde zuletzt angehoben. Anpassungen bei den marktneutralen Aktienstrategien führten zu einer ausgewogeneren Positionierung. Zudem nahmen wir vorübergehend Absicherungen bei den marktneutralen Rohstoffstrategien vor, da einzelne Energierohstoffe sehr hoch gewichtet waren.

An den Kapitalmärkten der entwickelten Volkswirtschaften ist der Übergang in die „Nach-Corona-Zeit“ weitgehend eingepreist. Die Chancen für Risikoanlagen stehen grundsätzlich unverändert gut, auch wenn das Aufwärtspotenzial im Zuge der nachlassenden Dynamik bei Impfungen und Konjunktur geringer geworden ist.

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Rentenfonds

UniEuroRenta

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Juli – September 2021

Euro-Staatsanleihen starteten freundlich in den Berichtszeitraum. Trotz guter Konjunktur- und hoher Inflationsdaten waren die Papiere gesucht. Die Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus hatte zunächst für Verunsicherung gesorgt und ließ die Kurse steigen. Später erwies sich die Inflationsentwicklung und die Notenbankpolitik als belastend. Die Europäische Zentralbank (EZB) nahm leicht den Fuß vom Gas und will das Tempo ihrer PEPP-Anleihekäufe im vierten Quartal etwas drosseln. Die Drosselung der Anleiheankäufe soll nach Aussage von EZB-Präsidentin Lagarde jedoch nicht als „Tapering“ missverstanden werden. Denkbar ist, dass ein neues Programm mit vermindertem Betrag aufgelegt wird. Ein Ende der Anleiheankäufe und ein folgender erster Zinsschritt liegen noch in weiter Ferne. Darüber hinaus belastete zuletzt mehr und mehr die Inflationsentwicklung. Steigende Energiepreise und anhaltende Lieferprobleme sorgten für hohe Teuerungsraten. Gemessen am iBoxx Euro Sovereigns-Index Euro-Staatsanleihen auf der Stelle und gingen unverändert aus dem Handel. Aufgrund minimal rückläufiger Risikoaufschläge verzeichneten europäische Unternehmensanleihen auf Indexebene (ICE BofA Euro-Corp.-Index, ER00) einen leichten Zuwachs von 0,1 Prozent.

Das Fondsmanagement richtete den Fonds im Berichtszeitraum leicht defensiv aus. So lag die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer knapp unterhalb vom Vergleichsindex. Bei der Allokation gehörten Unternehmensanleihen, Pfandbriefe (Covered Bonds), Papiere von staatsnahen Emittenten, Länderanleihen und Staatsanleihen aus den Peripherieländern zu unseren Favoriten. Dagegen mieden wir Investments in Kern-Staatsanleihen. Auf der Zinsstrukturkurve hielten wir uns bei kurzen und ultralangen Laufzeiten zurück und präferierten stattdessen Papiere im mittleren Laufzeitbereich aufgrund der höheren Roll-Down-Effekte. Wir beteiligten uns während des kompletten Berichtszeitraums immer wieder an ausgesuchten Neuemissionen, vor allem im Bereich der Unternehmensanleihen.

Im vierten Quartal erwarten wir nur noch einen moderaten Zinsanstieg im Euroraum.

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UniEuroAnleihen

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Juli – September 2021

Im Euroraum setzte sich der Renditeanstieg aus den Vormonaten fort. Dabei waren die guten Konjunkturdaten und die positiven Nachrichten zur Pandemiebekämpfung die Treiber. Anfangs war der Impffortschritt in den USA noch höher. Im Verlauf der Berichtsperiode holte der gemeinsame Währungsraum jedoch merklich auf, sodass immer mehr Öffnungsschritte möglich waren. Damit verbunden war eine deutliche wirtschaftliche Erholung. Darüber hinaus stiegen die Inflationserwartungen an, jedoch mit wesentlich geringerer Dynamik als in den USA und sorgten für einen optimistischen Blick in die Zukunft. Die Europäische Zentralbank hielt an ihrer expansiven Geldpolitik fest und erwarb ab April Anleihen im Rahmen des Pandemieprogrammes (PEPP) in signifikant höherem Maße als in den ersten Monaten dieses Jahres. Dies verhinderte größere Renditeanstiege. Gemessen am iBoxx Euro Sovereigns-Index verbuchten Euro-Staatsanleihen einen Verlust von 0,7 Prozent.

Europäische Unternehmensanleihen verzeichneten auf Indexebene (ICE BofA Euro-Corp.-Index, ER00) einen leichten Zuwachs von 0,3 Prozent, weil rückläufige Risikoaufschläge die Renditeentwicklung kompensieren konnten.

Das Fondsmanagement ging lange Zeit von steigenden Renditen aus und richtete den Fonds entsprechend etwas defensiver aus. Über die Teilnahme an Neuemissionen wurden verschiedene Bestände aufgebaut. Im Bereich Unternehmensanleihen haben wir unter anderem Papiere von Rakuten, Dutyfree, Orange, Etisalat, Selp sowie Carrefour erworben. Hinzu kamen Staatsanleihen aus Griechenland, Lettland, Rumänien und Italien. Mit dabei war auch die erste EU-Neuemission zum Aufbauplan Next Generation. Zwischenzeitlich gingen wir von einem stärkeren Zinsanstieg in den USA im Vergleich zum Euroraum aus. Währungsseitig setzten wir auf eine Aufwertung der Norwegischen Krone zum Euro. Insgesamt gehörten Papiere mit einem Risikoaufschlag zu unseren Favoriten.

In den kommenden Sommermonaten rechnen wir mit einem ruhigen Handelsgeschehen und weiterhin leicht rückläufigen Risikoaufschlägen. Die Pandemie dürfte aber dennoch ein wichtiger Einflussfaktor bleiben.

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Stand aller Informationen, Darstellungen und Erläuterungen: 30. September 2021, soweit nicht anders angegeben.

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