Quartalsberichte zu ausgewählten Fonds (Stand: 31.03.2021)

Aktienfonds

UniEuroAktien

UniGlobal

Mischfonds

 

UniRak

UniAbsoluterErtrag A

Rentenfonds

 

UniEuroRenta

UniEuroAnleihen

Aktienfonds

UniEuroAktien

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Januar – März 2021

Die europäischen Aktienmärkte verbuchten insgesamt ein starkes Auftaktquartal mit per saldo erfreulichen Kurszuwächsen. Der EURO STOXX 50-Index erzielte ein Plus von 10,3 Prozent, der breiter gefasste STOXX Europa 600-Index kletterte um 7,7 Prozent. Nach wie vor war die Corona-Pandemie eines der Schwerpunktthemen an den Kapitalmärkten. Insbesondere die Fortschritte der Impfkampagnen in den USA und Großbritannien stützten die Kurse, der Optimismus wich auch nicht durch die zögerlichen Impffortschritte und teils neuen Lockdowns im Euroraum. Vielmehr setzten die Anleger auf die Wiedereröffnung der Wirtschaft und den globalen Konjunkturaufschwung. Davon profitierten insbesondere Aktien von Unternehmen, deren Geschäft stärker vom allgemeinen Wirtschaftswachstum abhängt. Die optimistische Sicht der Anleger wurde durch entsprechende Wirtschaftsdaten untermauert. Zusätzlich stützte das erfolgreich vom US-Kongress verabschiedete Konjunkturpaket in den USA und weitere Details zum geplanten US-Infrastrukturpaket.

Insbesondere Titel aus Italien und den Niederlanden waren gefragt, Spanien hinkte der positiven Kursentwicklung im Euroland hinterher. Mit Blick auf die Sektoren legten vor allem Zykliker und Profiteure einer Wiedereröffnung der Wirtschaft zu (Automobil-, Banken- und Baubranche). Versorger sowie die Immobilienbranche waren weniger gefragt.

Das Fondsmanagement hat im Berichtszeitraum entsprechend die Bestände in Henkel, Assicurazioni Generali und Neste aufgestockt. Neu ins Portfolio aufgenommen wurden Papiere von Zalando. Im Gegenzug reduzierten wir Banco Santander und Anheuser-Busch. Der Fonds ist nahezu voll investiert.

Die Corona-Pandemie und die staatlichen Gegenmaßnahmen bleiben prägend für die konjunkturelle Entwicklung. Aufgrund der weltweiten Impffortschritte dürfte sich die Konjunktur deutlich erholen, wovon die exportorientierten Unternehmen und damit die Aktienmärkte im Euroraum profitieren dürften.

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UniGlobal

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Januar – März 2021

In den zurückliegenden drei Monaten verzeichneten die globalen Aktienmärkte per saldo erfreuliche Kurszuwächse. Der MSCI Welt-Index legte im Berichtszeitraum um 5,7 Prozent zu (gemessen in Lokalwährung). Im ersten Quartal war die Corona-Pandemie eines der Schwerpunktthemen an den Kapitalmärkten. Hohe Infektionszahlen führten in vielen Ländern erneut zu Eindämmungsmaßnahmen. Doch mit dem Start der Massenimpfungen wuchs auch die Hoffnung auf eine baldige Öffnung der Wirtschaft, auch wenn die Impffortschritte in einigen Ländern - wie etwa im Euroraum - bislang nur langsam Fahrt aufnehmen.

Der Fonds konnte im Berichtszeitraum zulegen und sich besser als seine Benchmark entwickeln. Vor dem Hintergrund der deutlichen Fortschritte bei den Massenimpfungen in den USA und der dynamischen Konjunkturerholung haben wir zuletzt das Engagement in den USA über Bank- und Industriewerte zu Lasten von Technologietiteln ausgebaut. So kam es zu Käufen bei den Industriekonzernen Honeywell International, Emerson Electric und Union Pacific. Außerdem investierten wir Gelder in Walt Disney aufgrund der positiven Entwicklung des Streaming-Services Disney+ und des guten Kostenmanagements bei den Themenparks. Darüber hinaus engagierten wir uns bei Boston Scientific. Der US-Medizintechnikhersteller überzeugte mit seinem intakten strukturellen Wachstum und einem positiven Ausblick. In Europa verstärkten wir das Engagement im Chemiesektor und investierten Gelder in BASF. Außerdem wurde die Aktie von Volkswagen neu ins Portfolio aufgenommen. Der deutsche Autobauer überzeugte jüngst mit seiner Strategie für klimafreundliche Mobilität im globalen Autosektor. Mit dem Aktienkauf sind nun neben Daimler, General Motors und Toyota die Themen Elektromobilität und zyklischer Konsum prominent im Fonds vertreten.

Dagegen kam es zu Gewinnmitnahmen bei Qualcomm, Booking.com und Thermo Fisher. Weitere Verkäufe fanden bei den US-Krankenversicherern UnitedHealth und Anthem sowie bei Iberdrola und AstraZeneca statt.

Für die weitere Aktienmarktentwicklung bleiben wir positiv gestimmt und setzen im Fonds auf eine Fortsetzung des Re-Opening-Trends.

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Mischfonds

UniRak

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Januar – März 2021

Die Hoffnung auf ein Überwinden der Corona-Pandemie, vor allem durch den Beginn der Massenimpfungen - und damit auf eine Erholung der Konjunktur, hat Aktien und Rohstoffen in den vergangenen drei Monaten Rückenwind verliehen. Die Rentenmärkte waren hingegen von in diesem Zusammenhang aufkommenden Sorgen um eine steigende Inflation belastet und verzeichneten in nahezu allen Anleihesegmenten Kursverluste.

Im Berichtsquartal nahmen wir auf der Aktienseite des Fonds zahlreiche Umschichtungen vor. So wurden die Bestände in Autozone, Barry Callebaut, British American Tobacco, Berkshire Hathaway, Essity, PPG, Rheinmetall, TJX und Yum Brands veräußert. Im Gegenzug haben wir McDonalds, Pool Corp und Baidu neu ins Portfolio aufgenommen.

Die Rentenseite trug in den vergangenen drei Monaten aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus negativ zum Fondsergebnis bei. Dies betraf sowohl Staatsanleihen als auch Pfandbriefe und Unternehmensanleihen. Wir haben gegenüber den Vorquartalen nur noch in gedrosseltem Tempo an ausgewählten Neuemissionen teilgenommen und insgesamt die Zinsabhängigkeit der Rentenanlagen reduziert. Mit Hilfe von taktischen Währungspositionen konnten wir das Ergebnis verbessern.

Die guten Nachrichten von den Impfkampagnen, insbesondere mit Blick auf die hohen Impfquoten in den USA und Großbritannien, sehen wir positiv. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden deutlichen konjunkturellen Erholung sind wir für die weltweiten Aktienmärkte optimistisch eingestellt. Der Fonds war mit einer Aktienquote von knapp 68 Prozent (Zielallokation 65 Prozent) investiert, was in etwa dem Niveau des Vorquartals entsprach.

Das Corona-Virus wird den Beginn der 2020er Jahre an den Kapitalmärkten entscheidend prägen. Mit den Impffortschritten stehen die Chancen gut, dass ab Mitte 2021 eine nachhaltige konjunkturelle Erholung einsetzen wird. Risikoanlagen sind durch die globale Liquiditätsflut und die niedrigen Zinsen weiter unterstützt. Aktives Management und eine gute Selektion bleiben in diesem Umfeld unverzichtbar.

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UniAbsoluterErtrag A

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Januar – März 2021

Die Hoffnung auf ein Überwinden der Corona-Pandemie, vor allem durch den Beginn der Massenimpfungen - und damit auf eine Erholung der Konjunktur, hat Aktien und Rohstoffen in den vergangenen drei Monaten Rückenwind verliehen. Die Rentenmärkte waren hingegen von in diesem Zusammenhang aufkommenden Sorgen vor steigender Inflation belastet und verzeichneten in nahezu allen Anleihesegmenten Kursverluste.

Im Berichtsquartal hielt der Fonds bei den temporären Marktinvestments zeitweise eine zweistellige positive Netto-Aktienpositionierung in den globalen Märkten von bis zu 13 Prozent. In den Industrieländern lag der Schwerpunkt dabei auf Value-Titeln, in China auf Wachstums-Werten. Die Investments in China wurden zuletzt in Teilen abgesichert. In Europa fokussierten wir uns auf den Value-orientierten Versicherungssektor. Die Investitionen in den Aktienmärkten sowie in einzelnen Marktsegmenten (z.B. Europa) waren vorübergehend abgesichert. Im Rentensegment stockten wir höherverzinsliche Strategien selektiv auf, vor allem Banken-Nachrang- und kurzlaufende Schwellenländer-Anleihen.

Bei den marktneutralen Strategien erhöhten wir schrittweise den Investitionsgrad in den strategischen Investmentstrategien. Zusätzlich nahmen wir eine Aktien-Sektorstrategie sowie eine defensive systematische Strategie auf. Der Investitionsgrad der taktischen marktneutralen Strategien wurde im Wesentlichen unverändert belassen, der starke thematische Schwerpunkt aber leicht zugunsten eines US-Value-Investments zurückgeführt. Vorübergehend nahmen wir zusätzlich ausgewählte Sektorpositionen wie Energie-Aktien auf.

Das Gesamtrisiko des Fonds ist im Vergleich zum Vorquartal leicht gestiegen. Dieses resultierte aus der höheren Gewichtung der temporären Marktinvestments, vor allem der Aktienanlagen.

Das Corona-Virus prägt den Beginn der 2020er Jahre an den Kapitalmärkten entscheidend. Mit den Impffortschritten stehen die Chancen gut, dass ab Mitte 2021 eine nachhaltige konjunkturelle Erholung einsetzen wird. Risikoanlagen sind durch die globale Liquiditätsflut und die niedrigen Zinsen weiter unterstützt. Aktives Management und eine gute Selektion bleiben in diesem Umfeld unverzichtbar.

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Rentenfonds

UniEuroRenta

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Januar – März 2021

Der im August begonnene Trend zu höheren US-Renditen setzte sich im Berichtszeitraum mit hoher Dynamik fort. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen, die Ende Dezember noch bei 0,91 Prozent lag, kletterte Ende März auf mehr als 1,75 Prozent. Euro-Staatsanleihen konnten sich dieser Entwicklung nicht entziehen und gaben ebenfalls nach. Ein geringerer Impffortschritt, zum Ende der Berichtsperiode wieder steigende Infektionszahlen und die größere Unterstützung seitens der Notenbank ließ die Verluste jedoch geringer ausfallen. Die Europäische Zentralbank weitete ihre täglichen Käufe im Rahmen des PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme) aus. Staatsanleihen aus den Peripherieländern waren stärker gesucht als Titel aus den Kernländern. Italienische Anleihen profitierten von einem Regierungswechsel. Mit dem ehemaligen EZB-Chef Mario Draghi konnte ein wirtschaftlich wie politisch in Europa bestens vernetzter Technokrat und Verfechter der Währungsgemeinschaft gefunden werden. Gemessen am iBoxx Euro Sovereigns-Index verbuchten Euro-Staatsanleihen einen Verlust von 2,3 Prozent.

Europäische Unternehmensanleihen entwickelten sich etwas besser und verzeichneten auf Indexebene (ICE BofA Euro-Corp.-Index, ER00) nur ein Minus von 0,7 Prozent.

Das Fondsmanagement richtete das Portfolio im Januar etwas defensiver aus und reduzierte die Zinssensitivität durch den Einsatz von Derivaten. Gegen Ende des Quartals wurde die durchschnittliche Zinsbindungsdauer dann wieder erhöht, nachdem die EZB bekannt gab, vorübergehend mehr Anleihen zu erwerben. Zu unseren Favoriten gehörten Unternehmensanleihen, Pfandbriefe und Papiere von staatsnaher Emittenten und den Peripherieländern. Im Gegenzug mieden wir sichere Staatsanleihen aus den Euro-Kernländern. Wir haben über das ganze Quartal eine Vielzahl an Neuemissionen gezeichnet, vor allem im Bereich Unternehmensanleihen. Über den Verkauf von Optionen konnten wir zusätzliche Prämien vereinnahmen.

Der Trend zu höheren Renditen dürfte anhalten, sollte aber an Dynamik verlieren.

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UniEuroAnleihen

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: Januar – März 2021

Der im August begonnene Trend zu höheren US-Renditen setzte sich im Berichtszeitraum mit hoher Dynamik fort. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen, die Ende Dezember noch bei 0,91 Prozent lag, kletterte Ende März auf mehr als 1,75 Prozent. Euro-Staatsanleihen konnten sich dieser Entwicklung nicht entziehen und gaben ebenfalls nach. Ein geringerer Impffortschritt, zum Ende der Berichtsperiode wieder steigende Infektionszahlen und die größere Unterstützung seitens der Notenbank ließ die Verluste jedoch geringer ausfallen. Die Europäische Zentralbank weitete ihre täglichen Käufe im Rahmen des PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme) aus. Staatsanleihen aus den Peripherieländern waren stärker gesucht als Titel aus den Kernländern. Italienische Anleihen profitierten von einem Regierungswechsel. Mit dem ehemaligen EZB-Chef Mario Draghi konnte ein wirtschaftlich wie politisch in Europa bestens vernetzter Technokrat und Verfechter der Währungsgemeinschaft gefunden werden. Gemessen am iBoxx Euro Sovereigns-Index verbuchten Euro-Staatsanleihen einen Verlust von 2,3 Prozent.

Europäische Unternehmensanleihen entwickelten sich etwas besser und verzeichneten auf Indexebene (ICE BofA Euro-Corp.-Index, ER00) nur ein Minus von 0,7 Prozent. Steigende US-Renditen lasteten auch auf Anleihen aus den Schwellenländern (J.P. Morgan EMBI Global Div. Index), die im Berichtszeitraum 4,5 Prozent verloren.

Das Fondsmanagement richtete das Portfolio im Januar etwas defensiver aus und reduzierte die Zinssensitivität durch den Einsatz von Derivaten. Gegen Ende des Quartals wurde die durchschnittliche Zinsbindungsdauer dann wieder erhöht, nachdem die EZB bekannt gab, vorübergehend mehr Anleihen zu erwerben. Zu unseren Favoriten gehörten Unternehmensanleihen und Papiere aus den Schwellen- und Peripherieländern. Im Gegenzug mieden wir sichere Staatsanleihen (Deutschland und USA) und Pfandbriefe. Innerhalb der Schwellenländer nahmen wir an den Neuemissionen aus Indonesien, Chile, Ägypten, der Elfenbeinküste und Serbien teil. Ferner setzten wir auf eine höhere Inflation in den USA relativ zu Europa.

Der Trend zu höheren Renditen dürfte anhalten, sollte aber an Dynamik verlieren.

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Stand aller Informationen, Darstellungen und Erläuterungen: 31. März 2021, soweit nicht anders angegeben.

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