Quartalsberichte zu ausgewählten Fonds (Stand: 30.06.2020)

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Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: April - Juni 2020

Die europäischen Aktienmärkte konnten im Berichtsquartal Gewinne verbuchen: Der EURO STOXX 50-Index stieg um 16,1 Prozent, der marktbreite STOXX Europe 600-Index legte um 12,6 Prozent zu. Bis Mitte März büßten die Aktienbörsen aufgrund der raschen Ausbreitung des Corona-Virus deutlich ein. Mit der Lahmlegung des öffentlichen Lebens in vielen europäischen Ländern ging ein Wirtschaftseinbruch einher, deshalb ist eine Rezession in Europa 2020 nicht zu vermeiden. Ab Mitte März startete an den Märkten eine Erholungsbewegung, die sich im Berichtsquartal fortsetzte. Dazu trugen die beispiellosen Hilfspakete von Staaten und Notenbanken bei. Ab Mai sorgten auch sinkende Neuinfektionszahlen insbesondere in den Industrieländern, Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen und sich verbessernde konjunkturelle Frühindikatoren für Kurszuwächse. Dennoch notieren die europäischen Börsen seit Jahresbeginn deutlich im Minus.

Nach der heftigen Kurskorrektur an den Börsen im ersten Quartal konnte sich der Fonds von den Tiefstständen wieder deutlich erholen. Bereits im ersten Quartal wurde das Portfolio aufgrund der Corona-Krise umgestellt. Dabei haben wir zyklische Investitionen reduziert. Im Nachgang dazu haben wir den Fonds nur noch geringfügig angepasst: Anfang April verkauften wir Aktien des Erdölkonzerns Repsol aufgrund der hohen Verschuldung bei dem stark gefallen Ölpreis. Darüber hinaus reduzierten wir die Bestände in BASF, Banco Santander und Siemens. Im Rahmen des Börsengangs haben wir eine Position in JDE Peet's, der Nummer zwei im weltweiten Kaffeemarkt, aufgebaut. Des Weiteren kauften wir Davide Campari und Acciona neu hinzu. Die Bestände in Total und Sanofi wurden aufgestockt.

Das Corona-Virus wird den Beginn der 2020er Jahre an den Kapitalmärkten entscheidend prägen. Durch die hohen Kursgewinne der letzten Monate und der damit verbundenen Entkopplung von der wirtschaftlichen Realität sollte das Anstiegspotenzial der Märkte kurzfristig begrenzt sein. Mittelfristig dürften gut ausgewählte Risikoanlagen jedoch interessante Chancen bieten.

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Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: April - Juni 2020

Aufgrund der von vielen Regierungen und Notenbanken verabschiedeten Programme zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie und der Lockerung der Eindämmungsmaßnahmen konnten sich die Kapitalmärkte im zweiten Quartal nach dem vorausgegangenen Einbruch deutlich erholen. Sie fokussierten sich dabei stark auf Nachrichten, die auf die Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hindeuteten und blendeten hingegen die schwache Verfassung der globalen Konjunktur und den noch immer anhaltenden globalen Anstieg der Neuinfektionszahlen weitgehend aus.

Im Portfolio haben wir die Situation aktiv genutzt und die strukturellen Veränderungen sowie die Gewinner und Verlierer in verschiedenen Szenarien analysiert und entsprechend investiert. Darunter finden sich Unternehmen, die sowohl von einer weiteren Lockerung der Eindämmungsmaßnahmen als auch von einer erneuten Covid-19-Welle profitieren können: Amazon, Tencent, Bristol Myers, Activision Blizzard, Deutsche Post und Verisk. Zudem investierten wir in Papiere von zyklischen Unternehmen wie Infineon, Qualcomm, American Express, Münchener Rück, CRH und Amadeus IT.

Das Management stellte den Fonds im Verlauf des Berichtszeitraums ausgewogener auf. Wir reduzierten das große Untergewicht in Europa, weil die dortige Fiskal- und Geldpolitik gut auf die Corona-bedingten Entwicklungen reagiert hatten. Das Übergewicht in Nordamerika wurde etwas reduziert und Asien leicht aufgebaut.

Unter Sektorgesichtspunkten präferierten wir den Software- und Halbleiterbereich sowie Aktien von Einzelhandelsunternehmen wie Amazon.

Den Kauf von Aktien aus dem europäischen Energie- und Bankensektor vermieden wir weiterhin, außerdem wurden die Bestände in Unternehmen aus der Investitionsgüterbranche abgebaut. Bei den Einzeltiteln veräußerten wir unter anderem Lam Research, Ecolab, CSL, Raytheon Technologies, Merck und Boston Scientific.

Durch die hohen Kursgewinne der letzten Monate und der Entkopplung von der wirtschaftlichen Realität sollte das Anstiegspotenzial der Märkte kurzfristig begrenzt sein. Mittelfristig dürften ausgewählte Risikoanlagen jedoch interessante Chancen bieten.

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Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: April - Juni 2020

Die globalen Aktienmärkte haben im Berichtszeitraum die erheblichen Kurseinbußen des Auftaktquartals 2020 teilweise wettgemacht. Per saldo stieg der MSCI World-Index in lokaler Währung um 17,5 Prozent. Auch an den Rentenmärkten kam es zu einer Beruhigung. Euro-Staatsanleihen legten leicht zu, während US-Treasuries seitwärts tendierten. Europäische Unternehmenspapiere und Schwellenländer-Anleihen verbuchten deutliche Zuwächse.

Nach der Korrektur der ersten drei Monate konnte sich der Fonds wieder erholen. Wir hatten das Portfolio bereits im ersten Quartal auf das Corona-Umfeld umgestellt und weniger zyklisch ausgerichtet. Daher nahmen wir Anfang April nur kleinere Anpassungen vor. So verkauften wir Hess aufgrund hoher Verschuldung und niedriger Ölpreise. Bei Logitech und ASX nahmen wir Gewinne mit. Die Aktien von William Demant Holding, Prudential, Sampo und Takkt wurden ebenfalls veräußert, weil es bessere Investmentalternativen gab oder unsere Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Neu aufgenommen wurden auf ermäßigtem Kursniveau die Titel von Cintas, Rheinmetall, Shiseido und Bureau Veritas. Auf Sektorebene bevorzugten wir unverändert die Branchen Gesundheit und Persönliche Haushaltsartikel, die vom aktuellen Umfeld profitieren. Untergewichtungen bestanden vor allem im Energiesektor. Aktuell sind wir gegenüber Aktien neutral eingestellt.

Auf der Rentenseite verfolgten wir einen vorsichtigen handelsorientierten Ansatz. Dabei wurde die Kasse weitgehend abgebaut und in höher rentierliche Neuemissionen von Unternehmensanleihen investiert. Sowohl die Aussicht auf einen gemeinsamen Wiederaufbaufonds der EU als auch die stabilisierenden Maßnahmen der EZB haben uns dazu bewogen, Peripherieanleihen höher zu gewichten und den US-Dollar gegenüber dem Euro zu reduzieren. Die Laufzeit von US-Treasuries wurde verlängert, diejenige von Euro-Anleihen reduziert. Wir setzten hier auf eine Annäherung der Renditen, die im Euroraum kaum tiefer gehen dürften, in den USA jedoch noch fallen können.

Durch die hohen Kursgewinne des letzten Quartals sollte das Marktpotenzial kurzfristig begrenzt sein. Auf mittlere Sicht dürften ausgewählte Risikoanlagen Chancen bieten.

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      UniAbsoluterErtrag A

Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: April - Juni 2020

Die globalen Aktienmärkte haben im Berichtszeitraum die erheblichen Kurseinbußen des Auftaktquartals 2020 teilweise wieder wettgemacht. Per saldo stieg der MSCI World-Index in lokaler Währung um 17,5 Prozent. Auch an den Rentenmärkten kam es zu einer Beruhigung. Europäische Staatsanleihen legten leicht zu, während US-Treasuries seitwärts tendierten. Europäische Unternehmenspapiere und Schwellenländer-Anleihen verbuchten deutliche Zuwächse.

Bei den temporären Marktinvestments bestand aufgrund der Unsicherheit über die weitere Konjunkturentwicklung nur eine niedrige Netto-Aktienpositionierung, die die Industrie- und die Schwellenländer einbezog. Die Aktienquote haben wir stets taktisch gesteuert. Sie bewegte sich in einer Bandbreite von plus acht Prozent bis zu einer negativen Netto-Gewichtung von minus zwei Prozent.

Zuletzt bauten wir eine temporäre Verkaufsposition in US- und europäischen Aktienindizes auf. An den asiatischen Börsen bestanden hingegen kleinere Kaufpositionen. Zeitweise wurden Absicherungen aufgebaut, indem wir Verkaufsoptionen auf regionale Aktienmärkte sowie auf Aktienmarktsegmente kauften. Die Verkaufspositionen auf Volatilitätsstrategien wurden nach dem deutlichen Rückgang der Marktschwankungen reduziert.

Im Rentensegment bauten wir zeitweise Strategien in Unternehmenspapieren aus dem Investment Grade- und dem High Yield-Segment auf. Gegen Ende des Berichtszeitraums führten wir das Engagement in Schwellenländeranleihen leicht zurück. Wir hielten zudem an der Position in Edelmetallen fest. Insbesondere Gold diente uns als Absicherung.

Bei den marktneutralen Strategien wurde der Investitionsgrad in den taktischen, faktor- sowie den marktneutralen Investmentstrategien insgesamt ausgebaut. Diese umfassten beispielsweise Themeninvestments und Sektorstrategien. Im Gegenzug reduzierten wir die strategischen marktneutralen Strategien moderat, zum Beispiel die Multi Manager Absolute Return- und die Relative Value-Volatilitätsstrategien.

Durch die hohen Kursgewinne im zweiten Quartal sollte das Marktpotenzial kurzfristig begrenzt sein. Auf mittlere Sicht dürften ausgewählte Risikoanlagen jedoch wieder Chancen bieten.

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Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: April - Juni 2020

Im April zeigten die massiven Eingriffe der Geld- und Fiskalpolitik Wirkung und es kam zu einer spürbaren Beruhigung an den Rentenmärkten. Anfänglich sorgten sich die Marktteilnehmer angesichts der umfangreichen Hilfsmaßnahmen um deren Finanzierung und befürchteten die Ausgabe einer Vielzahl an Neuemissionen. Zwar wurden letztlich tatsächlich viele neue Papiere an den Markt gebracht, die Nachfrage danach war jedoch ausgesprochen hoch. Ab Mai kam es dann wieder zu ersten Lockerungsmaßnahmen, nachdem die Neuinfektionen weiter zurückgingen. Risikobehaftete Papiere waren daraufhin gefragt. Größere Zuwächse verzeichneten daher Anleihen aus den Peripherieländern. Zwischenzeitlich sorgten sich Anleger um eine mögliche Herabstufung der Kreditwürdigkeit Italiens. Der Vorschlag für einen europäischen Hilfsfonds mit zumindest temporären Transferzahlungen ließ diese Sorge jedoch schnell wieder in den Hintergrund treten. Für Rückenwind sorgte auch ein Langfristtender der EZB und eine Aufstockung des Pandemic Emergency Purchase Programms (PEPP) um 600 Milliarden Euro. Gemessen am iBoxx Euro Sovereign-Index gewann europäische Staatsanleihen im Berichtszeitraum 1,7 Prozent an Wert. Papiere aus den Peripherieländern legten sogar um 2,5 Prozent zu.

Im Fonds haben wir im April risikobehaftete Anlagen aufgestockt. Vor allem wurden Unternehmensanleihen über Neuemissionen, die einen hohen Renditevorteil gegenüber ausstehenden Anleihen boten, gezeichnet. Außerdem wurde die Quote in Peripherie-Staatsanleihen aufgestockt. Dabei wurden Neuemissionen aus Portugal, Spanien und Italien gekauft. Auf der Zinsstrukturkurve bevorzugten wir längere Laufzeiten, um von der steilen Kurve, zu profitieren. Im Gegensatz zu Kern-Staatsanleihen favorisierten wir im Fonds im Berichtszeitraum Peripherie-Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Papiere von staatsnahen Emittenten sowie Covered Bonds.

Wir rechnen mit einer anhaltenden Unterstützung durch die Notenbanken. Die Renditen dürften niedrig bleiben.

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Kommentar des Fondsmanagements zur Anlagepolitik des Fonds

Zeitraum: April - Juni 2020

Im April zeigten die massiven Eingriffe der Geld- und Fiskalpolitik Wirkung und es kam zu einer spürbaren Beruhigung an den Rentenmärkten. Anfänglich sorgten sich die Marktteilnehmer angesichts der umfangreichen Hilfsmaßnahmen um deren Finanzierung und befürchteten die Ausgabe einer Vielzahl an Neuemissionen. Zwar wurden letztlich tatsächlich viele neue Papiere an den Markt gebracht, die Nachfrage danach war jedoch ausgesprochen hoch. Ab Mai kam es dann wieder zu ersten Lockerungsmaßnahmen, nachdem die Neuinfektionen weiter zurückgingen. Risikobehaftete Papiere waren daraufhin gefragt. Größere Zuwächse verzeichneten daher Anleihen aus den Peripherieländern. Zwischenzeitlich sorgten sich Anleger um eine mögliche Herabstufung der Kreditwürdigkeit Italiens. Der Vorschlag für einen europäischen Hilfsfonds mit zumindest temporären Transferzahlungen ließ diese Sorge jedoch schnell wieder in den Hintergrund treten. Für Rückenwind sorgte auch ein Langfristtender der EZB und eine Aufstockung des Pandemic Emergency Purchase Programms um 600 Milliarden Euro. Gemessen am iBoxx Euro Sovereign-Index gewann europäische Staatsanleihen im Berichtszeitraum 1,7 Prozent an Wert. Papiere aus den Peripherieländern legten sogar um 2,5 Prozent zu.

Im Fonds haben wir im April risikobehaftete Anlagen aufgestockt. Vor allem wurden Unternehmensanleihen über Neuemissionen, die einen Renditevorteil gegenüber ausstehenden Anleihen boten, gezeichnet. Außerdem wurden Peripherie-Staatsanleihen aufgestockt. Neuemissionen aus Zypern, Kroatien, Griechenland wurden erworben. Auf der Zinsstrukturkurve bevorzugten wir längere Laufzeiten. Im Gegensatz zu Kern-Staatsanleihen und Covered Bonds favorisierten wir Peripherie-Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Papiere von staatsnahen Emittenten. Zudem wurden Neuemissionen aus den Schwellenländern gezeichnet, die nach gutem Verlauf wieder veräußert wurden. Um Zusatzerträge zu erzielen, haben wir Optionen auf Zinsfutures geschrieben. Taktisch wurden inflationsgeschützte Anleihen gekauft, nachdem die gehandelte Inflation sehr stark gefallen war.

Wir rechnen mit einer anhaltenden Unterstützung durch die Notenbanken. Die Renditen dürften niedrig bleiben.

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