Anleger-Newsletter Dezember 2016

Donald Trump als neuer US-Präsident, Wahlen in wichtigen EU-Ländern – 2017 dürfte ein spannendes Jahr an den Märkten werden. In unserem Ausblick mit Vorstandsmitglied Jens Wilhelm erfahren Sie seine Markteinschätzung und Lösungsansätze für die Geldanlage.
Eine kleine Weihnachtsüberraschung möchten wir Ihnen mit dem Facebook-Spiel „Sparen ist Strumpf“ bereiten. Stellen Sie darin Ihr Geschick unter Beweis und gewinnen Sie mit etwas Glück ein E-Bike.
 
Fonds und Märkte

Marktausblick 2017

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Erst das Votum für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, dann die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten – das Jahr 2016 war an den Börsen vor allem von politischen Unsicherheiten geprägt. Auch 2017 könnte allein mit Blick auf die drei wichtigen Parlamentswahlen in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland eine Herausforderung für Anleger werden. Je nach Ausgang sind erhebliche Auswirkungen auf die Kapitalmärkte möglich.

Abseits der politischen Risiken rechnet Jens Wilhelm, Vorstandsmitglied von Union Investment, im kommenden Jahr mit einer moderat wachsenden Weltwirtschaft sowie leicht steigenden Inflationsraten. Für einen zusätzlichen Wachstumsschub sollten insbesondere die USA sorgen. Hintergrund sind die angekündigten Konjunkturprogramme des neuen Präsidenten Trump. Diese würden zu höheren Staatsausgaben führen, auch die Teuerung könnte leicht zulegen. In diesem Umfeld sieht der Kapitalmarktstratege neue Spielräume für die US-Notenbank: Die Federal Reserve könnte die Leitzinsen im kommenden Jahr bis zu zwei Mal anheben – und damit eine sanfte Zinswende einleiten. Hinsichtlich der Auswirkungen der Wirtschaftspolitik der neuen US-Regierung rät Wilhelm aber auch, den Blick für die langfristigen Folgen zu schärfen. Denn die im Wahlkampf von Donald Trump geforderte stärkere Abschottung der USA ist langfristig ein großes Risiko für das Wachstum der Weltwirtschaft. Durch die Aufkündigung von internationalen Handelsvereinbarungen entstünden neue Barrieren, die den grenzüberschreitenden Handel hemmen und die Gewinnaussichten von Unternehmen verringern würden.

Für den Euroraum rechnet Jens Wilhelm im kommenden Jahr mit einem robusten Wachstum von 1,5 Prozent. Zwar dürften auch hierzulande die Renditen von Staatsanleihen leicht ansteigen, ein Ende des Niedrigzinsumfelds ist aber nicht in Sicht. Vielmehr wird die Europäische Zentralbank ihr Ankaufprogramm voraussichtlich fortsetzen und weiter versuchen, die Wirtschaft im Euroraum anzutreiben und die Inflation zu erhöhen.

Sorgen bereiten dem Strategen die politischen Faktoren, so etwa die zunehmenden Spannungen in der Europäischen Union: „Die Populisten haben auch in Europa Aufwind, und in Sachen Brexit hat noch keiner einen Plan. Politischer Dauerstress ist somit vorprogrammiert.“ Dabei werde es immer schwieriger, die Auswirkungen politischer Ereignisse auf die Börse vorherzusagen.

Als Antwort auf die auch weltweit zunehmenden politischen Risiken sowie die niedrigen Zinsen empfiehlt Wilhelm, international und flexibel anzulegen. Insbesondere Aktien werden dabei eine wichtige Renditequelle bleiben. Kurspotenzial bieten aber auch Unternehmensanleihen und Rohstoffe. Neue Multi-Asset-Lösungen von Union Investment helfen dabei, diese Ertragsmöglichkeiten zu erschließen.

Hier geht’s zum Video-Interview mit Jens Wilhelm
Fonds und Märkte

Mit staatlicher Förderung mehr erreichen

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Rentenexperten der Bundesregierung empfehlen Arbeitnehmern die zusätzliche Vorsorge, um im Ruhestand ausreichend finanziell abgesichert zu sein. Im aktuellen Alterssicherungsbericht wird davor gewarnt, dass andernfalls viele Bürger von Altersarmut betroffen sein könnten. Um Arbeitnehmer beim Sparen für den Ruhestand zu unterstützen, hat der Gesetzgeber bereits 2002 die Riester-Rente eingeführt.

Union Investment bietet mit UniProfiRente/4P eine fondsbasierte Riester-Rente an. Dabei zahlen Sparer monatlich einen bestimmten Betrag in Investmentfonds ein. Diese Einzahlungen investieren Fondsmanager in aussichtsreiche Wertpapiere, sodass die Sparer bis zum Ruhestand eine ansehnliche Zusatzrente erreichen können. Zusätzlich attraktiv wird die Riester-Rente dank der staatlichen Zulagen. Der Staat schenkt den Sparern eine Grundzulage von 154 Euro im Jahr, sofern sie mindestens vier Prozent ihres Vorjahresbruttoeinkommens in einen Riester-Vertrag einzahlen.

Wer die staatliche Zulage einmal beantragt hat, erhöht sein Altersvorsorgevermögen jedes Jahr automatisch. Zudem erhalten Eltern eine Kinderzulage in Höhe von bis zu 300 Euro im Jahr pro Kind. Je nach Einkommen und Familiensituation des Sparers bringen die Zulagen zwischen 0,5 und 4,92 Prozent Rendite im Jahr – darüber hinaus profitieren Sie von Steuervorteilen. Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, lassen Sie sich gerne beraten.

Hier finden Sie eine Bank in Ihrer Nähe, um mehr über das Thema Riester-Rente und die Vorteile der Zulagen zu erfahren
Aktuelles von Union Investment

Neu: Chatten Sie mit uns

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Alle Fragen rund um das UnionDepot schnell und zufriedenstellend beantworten: Das ist unser Anspruch. Dazu entwickeln wir unsere Kontaktmöglichkeiten kontinuierlich weiter. So können Sie nun auch mit uns chatten.

Klicken Sie einfach auf das Chat-Symbol. Es sieht aus wie eine Sprechblase. Sie finden es rechts auf unserer Startseite. Selbstverständlich können Sie uns auch weiterhin anrufen oder schreiben. Montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sind wir für Sie da.

Wie Anleger unseren Kundenservice beurteilen, zeigen zwei aktuelle Umfragen. So hat das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen ServiceValue uns als „Service-Champion 2016“ ausgezeichnet. In der deutschlandweit größten Umfrage zum Kundenservice erreichten wir den ersten Platz in der Branchenkategorie „Fondsgesellschaften“.

Darüber hinaus hat uns der Nachrichtensender n-tv den Deutschen Fairness-Preis 2016 verliehen. Hintergrund ist eine Umfrage zu rund 800 Unternehmen. Die Untersuchung befasste sich mit der Kundenorientierung, dem Preis-Leistungs-Verhältnis und der Frage, ob sich Verbraucher auf die Aussagen der Anbieter verlassen können.

Zu unseren Kontaktkanälen
Rund ums Geld

Was wird 2017 alles teurer?

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Lange konnten sich Verbraucher über niedrige Preise und eine niedrige Inflation freuen. Insbesondere bei den Energiekosten machte sich das in der Geldbörse bemerkbar. Doch spätestens ab Januar 2017 müssen sich viele Haushalte auf steigende Preise einstellen.

Beispiel Stromkosten: Insgesamt 209 Versorger haben für das kommende Jahr Preissteigerungen um durchschnittlich 3,5 Prozent angekündigt1. Hintergrund sind vor allem die gestiegenen Kosten für die Stromnetze sowie die Anhebung der EEG-Umlage. Diese Umlage beruht auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und wird von allen Stromverbrauchern erhoben, um den Ausbau von Ökostrom in Deutschland zu fördern.

Auch andere Branchen haben Preiserhöhungen angekündigt, so etwa der Personenverkehr. Die Deutsche Bahn hat pünktlich zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember die Preise im Schnitt um 1,3 Prozent erhöht. Den Erlös möchte sie für anstehende Investitionen in neue Züge und für die Modernisierung der Bestandsflotte nutzen.

Auf höhere Kosten müssen sich auch Privatpatienten einstellen. Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kommt auf etwa zwei Drittel der Vollversicherten eine Erhöhung von durchschnittlich elf Prozent zu. Die Beitragserhöhung hat auch mit den niedrigen Zinsen zu tun. Dadurch entsteht eine Ertragslücke bei den Versicherungen, die nun durch eine Erhöhung der Vorsorgebeiträge ausgeglichen werden soll.

Teurer wird im neuen Jahr voraussichtlich auch die Kfz-Haftpflichtversicherung für viele hochmotorisierte Oberklassenfahrzeuge und Sportgeländewagen, sogenannte SUVs. Diese Fahrzeuge wurden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in eine höhere Typenklasse eingestuft. Diese ist ausschlaggebend für die Einstufung der Versicherungshöhe.

Die Beispiele zeigen, dass in mehreren Bereichen für Verbraucher die Preise wieder steigen. Ob es bei der von der Bundesbank vorausgesagten Inflation der Verbraucherpreise von 1,5 Prozent für 2017 bleibt, wird sich zeigen. Wenn die Preise für die Lebenshaltungskosten allerdings noch weiter über das ohnehin sehr niedrige Zinsniveau steigen, verlieren Sparer noch mehr Kaufkraft. Denn die aktuelle Rendite auf dem Sparbuch von um 0,05 Prozent reicht nicht mehr aus, um selbst eine moderate Steigerung der Verbraucherpreise auszugleichen. Eine zeitgemäße Möglichkeit, das eigene Vermögen zu mehren, bieten dagegen Fondssparpläne. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Video.

1 Spiegel Online unter Berufung auf das Verbraucherportal Verivox.

Hier geht es zum Video zu Fondssparplänen
Panorama

Mitspielen und gewinnen

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Auf die Socken, fertig, los: „Sparen ist Strumpf“ ist da, das neue Spiel von Union Investment auf Facebook. Darin braucht unser Sparstrumpf Ihre Hilfe, um sich ein kleines Vermögen aufzubauen. Die Aufgabe: Mit den Pfeiltasten Ihrer Tastatur lenken Sie den Sparstrumpf auf Münzhaufen und sammeln dabei in drei Stufen möglichst viele Münzen ein. Doch Vorsicht: Wenn die Spielfigur sich selbst berührt oder gegen die Wand läuft, haben Sie verloren. Um dies zu verhindern, ist Geschicklichkeit gefragt, denn mit jedem weiteren Münzhaufen wird der Sparstrumpf immer länger.

Weitere Herausforderungen begegnen Ihnen auf dem Spielfeld: So schrumpft Ihr Vermögen, sobald Sie den Sparstrumpf über Konsumgüter wie Waschmaschinen oder altmodische Sparformen wie Sparschweine bewegen. Falls ein Stern erscheint, sollten Sie hingegen zugreifen – denn dieser erhöht Ihren Geldbetrag deutlich.

Jedes Spiel endet nach 30 Sekunden. Wenn Sie diese Zeitvorgabe in allen drei Stufen schaffen, können Sie an unserem Gewinnspiel teilnehmen. Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein E-Bike, eine GoPro Actionkamera, ein Kindle Paperwhite und 50 Paar Strümpfe für warme Füße. Also: Mitmachen lohnt sich! Die Teilnahme am Gewinnspiel ist bis zum 31. Dezember 2016 möglich.

Hier geht’s zum Spiel