Anleger-Newsletter Januar 2018

Neues Jahr, neue Preise

EZB-Zinserhöhung rückt in die Ferne

Offene Küche, eine Terrasse mit Garten: Viele träumen auch im Jahr 2018 vom Eigenheim. Leider rückt dieser Traum in immer weitere Ferne. Denn in diesem Jahr werden die Immobilienpreise gerade in Deutschlands Ballungsgebieten erneut deutlich steigen. Seit 2014 haben sie bereits um ein Viertel angezogen.

Auch in anderen Bereichen stehen im neuen Jahr Preissteigerungen bevor. So werden bei vielen Versicherungen die Beiträge für die Kfz-Versicherung angehoben. Vor allem für einen Vollkaskoschutz zahlen Autofahrer dann mehr.

Auf höhere Kosten können sich auch Urlauber einstellen. Für Pauschalreisen in beliebte Länder wie Spanien oder Griechenland müssen die Deutschen laut den großen Reiseveranstaltern künftig bis zu vier Prozent mehr ausgeben. Bei Urlauben in Österreich und Italien ist mit Mehrkosten von drei Prozent zu rechnen. Auch Flüge werden kostspieliger. Vor allem an Feiertagen und für Reisen über lange Wochenenden müssen Verbraucher teils tiefer in die Tasche greifen.

Teurer wird wie schon im Vorjahr das Bahnfahren. So sind die Preise für reguläre Fahrscheine bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 um im Schnitt 1,9 Prozent gestiegen, in der ersten Klasse sogar um 2,9 Prozent. Und bei der BahnCard 100 wurde ebenfalls an der Preisschraube gedreht. Dafür sind die Einstiegspreise für die Sparpreise unangetastet geblieben, diese hatte die Bahn bereits im Juni 2017 um 90 Cent angehoben. Positiv ist jedoch, dass bei der Fahrkartenbuchung der Aufpreis für die Kreditkartenzahlung entfallen ist – entsprechend einer EU-Richtlinie.

Die Beispiele zeigen: In vielen Bereichen werden die Preise im kommenden Jahr steigen. Doch es gibt auch erfreuliche Nachrichten. Gleich mehrere gesetzliche Krankenkassen haben zum Jahresbeginn ihren Zusatzbeitrag gesenkt. So zahlen beispielsweise die 7,6 Millionen Versicherten der Techniker Krankenkasse in 2018 0,1 Prozent weniger Beitrag.

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