Anleger-Newsletter Oktober 2017

Geldvermögen der Haushalte auf Rekordniveau

Geldvermögen der Haushalte auf Rekordniveau

Die Deutschen sind insgesamt so reich wie noch nie: Im ersten Quartal 2017 ist das Geldvermögen der privaten Haushalte gegenüber dem Vorquartal um gut 84 Milliarden Euro gestiegen – also um fast eine Milliarde Euro pro Tag. Damit hat es einen Rekordwert von 5,68 Billionen Euro erreicht, wie aktuelle Zahlen der Bundesbank zeigen. Die Zentralbank berücksichtigt in ihrer Studie Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Versicherungsansprüche. Zieht man die Schulden der privaten Haushalte ab, ergibt sich ein Nettogeldvermögen von vier Billionen Euro.

Wie kommt der jüngste Anstieg zustande? Grund ist vor allem die gute Arbeitsmarktlage im Zuge der robusten Wirtschaftslage. Durch höhere Reallöhne, das sind die Löhne abzüglich der Inflationsrate, konnten die Deutschen daher mehr zurücklegen. Dieses Geld floss im ersten Quartal vor allem in sicherheitsorientierte Anlagen, wie festverzinsliche Wertpapiere, oder auf das Girokonto.

Das Problem dabei: Angesichts der niedrigen Zinsen werfen diese traditionellen Anlageformen heute kaum noch Erträge ab. Allerdings taucht in der Bundesbank-Statistik auch schon eine Lösung auf: Der Bericht spricht von einem „insgesamt günstigen Kapitalmarktumfeld“. So hätten allein Bewertungsgewinne, also gestiegene Kurse bei Wertpapieren, für sich genommen das Geldvermögen im ersten Quartal um etwa 25 Milliarden Euro erhöht.

Das Engagement der privaten Haushalte fiel an den Kapitalmärkten etwas stärker aus als im Vorquartal. Die Nase vorne bei den Absätzen hatten Investmentfonds, in die laut Bundesbank rund neun Milliarden Euro flossen. Anstatt nur auf Zinsgewinne zu setzen, nutzen solche Anlageformen die Ertragschancen am Kapitalmarkt. Dafür investieren Fondsmanager die Einzahlungen in unterschiedliche Anlageklassen wie zum Beispiel Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Immobilien. Um langfristig mehr aus dem eigenen Geld zu machen, sind insbesondere Fondssparpläne geeignet*. Bei Anlagelösungen von Union Investment reicht bereits eine Einzahlung von 25 Euro pro Monat aus, um mit dem Vermögensaufbau zu beginnen.

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*Allgemeine Risiken einer Fondsanlage: Bei einer Fondsanlage kann neben dem Risiko marktbedingter Kursschwankungen ein Ertragsrisiko sowie das Risiko des Anteilswertrückganges wegen Zahlungsverzug/ -unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vertragspartner bestehen. Gegebenenfalls können einzelfondsspezifisch zusätzliche Risiken (z. B. erhöhtes Kursschwankungsrisiko, Wechselkursrisiko) aufgrund des Anlagespektrums bzw. der Fondsverwaltungstechniken auftreten.