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26.08.2026
Mit einem stabilen Nettoabsatz und erfreulichen Zuwächsen bei privaten wie institutionellen Anlegerinnen und Anlegern blickt Union Investment auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurück.
Im ersten Halbjahr 2026 hat Union Investment eine robuste Entwicklung verzeichnet. So stieg das verwaltete Vermögen auf einen neuen Höchststand von rund 569 Milliarden Euro. Grundlage für die Steigerung war ein robustes Wachstum, sowohl bei privaten als auch bei institutionellen Kundinnen und Kunden. Der Nettoabsatz lag mit rund zehn Milliarden Euro auf Vorjahresniveau – und damit deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. In der Privatkundensparte wurde ein Neugeschäft von 6,6 Milliarden Euro verzeichnet, bei institutionellen Kunden von 3,4 Milliarden Euro. Dabei wurden von Privatkundinnen und -kunden im ersten Halbjahr 105.000 neue Sparpläne abgeschlossen – ein deutliches Plus gegenüber den 80.000 Fondssparplänen aus dem Vorjahreszeitraum.
Bei Privatkundinnen und -kunden waren auch die hauseigenen Fondsvermögensverwaltungen gefragt: VermögenPlus verzeichnete ein Absatzwachstum um 1,8 Milliarden Euro. Erstmals überschritt zudem das Fondsvolumen von UniPrivatmarkt Infrastruktur ELTIF Ende Mai die Marke von 300 Millionen Euro. „Die Zahlen zeigen: Union Investment ist auf Kurs, und wir haben die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt“, resümiert André Haagmann, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.
„Wir blicken zuversichtlich nach vorn. So bietet etwa die Reform der Altersvorsorge uns und unseren Kundinnen und Kunden neue Möglichkeiten“, so André Haagmann weiter. „Mit der Einführung des Altersvorsorgedepots und der Frühstart-Rente zum 1. Januar 2027 können wir ein langjähriges Sorgenthema für viele Menschen in Deutschland zu einem Chancenthema weiterentwickeln.“ Nach einem langen Prozess hat die Bundesregierung auf diesem Gebiet nun wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Diese stützen sich auf einen ganzheitlichen Ansatz für die Altersvorsorge „von sechs bis 66 Jahren“. Mit der Abschaffung des Garantiezwangs bieten sich Kundinnen und Kunden höhere Renditechancen. Zudem wird die Fördersystematik verbessert.
Die Akzeptanz der Deutschen für aktienbasierte Anlagen in der Altersvorsorge ist hoch: Mehr als 70 Prozent haben 2025 genau diesen Wunsch geäußert, so das Deutsche Aktieninstitut – ein Anstieg um über 30 Prozent gegenüber 2012. Dafür könnte besonders die Frühstart-Rente neue Möglichkeiten bieten. Sie soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten und sieht eine staatliche Förderung für Kinder ab dem sechsten Lebensjahr vor. Das Geld fließt dabei in ein aktien- und rentenbasiertes Altersvorsorge-Standardprodukt.
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