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Liebe Leserinnen und Leser, die Aktienmärkte zeigten sich im Berichtsmonat trotz einer Reihe von Belastungsfaktoren bemerkenswert robust. Die Lage in Nahost blieb nach Fort- und Rückschritten in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran unsicher. In der Folge stieg der Ölpreis zum Monatsende wieder in Richtung 91 US-Dollar je Barrel. An den US-Börsen standen starken Unternehmensgewinnen und der KI-Euphorie auf der positiven Seite die Inflation, steigende Zinsen, die Ölpreisentwicklung und die Geopolitik auf der eher belastenden Seite gegenüber. Insgesamt setzten sich aber die positiven Faktoren durch. Teils wurden neue Index-Höchststände erzielt. Dies traf auch für den Euroraum zu, wenngleich sich dort die Entwicklung etwas weniger dynamisch als in den USA zeigte. Der DAX 40 erzielte kurz vor Monatsende einen neuen Höchststand. An den Rentenmärkten war, vor allem im Euroraum, ein Renditeanstieg zu beobachten. Der wichtigste Impuls kam Ende August vom Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, dessen Rede im US-amerikanischen Jackson Hole als restriktiv eingeschätzt wurde und die Märkte belastete.
03.09.2026
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### Marktrückblick und -ausblick August Liebe Leserinnen und Leser, die Aktienmärkte zeigten sich im Berichtsmonat trotz einer Reihe von Belastungsfaktoren bemerkenswert robust. Die Lage in Nahost blieb nach Fort- und Rückschritten in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran unsicher. In der Folge stieg der Ölpreis zum Monatsende wieder in Richtung 91 US-Dollar je Barrel. An den US-Börsen standen starken Unternehmensgewinnen und der KI-Euphorie auf der positiven Seite die Inflation, steigende Zinsen, die Ölpreisentwicklung und die Geopolitik auf der eher belastenden Seite gegenüber. Insgesamt setzten sich aber die positiven Faktoren durch. Teils wurden neue Index-Höchststände erzielt. Dies traf auch für den Euroraum zu, wenngleich sich dort die Entwicklung etwas weniger dynamisch als in den USA zeigte. Der DAX 40 erzielte kurz vor Monatsende einen neuen Höchststand. An den Rentenmärkten war, vor allem im Euroraum, ein Renditeanstieg zu beobachten. Der wichtigste Impuls kam Ende August vom Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, dessen Rede im US-amerikanischen Jackson Hole als restriktiv eingeschätzt wurde und die Märkte belastete. 03.09.2026 Weiterlesen
Liebe Leserinnen und Leser, die Entwicklung an den Finanzmärkten zeigte sich auch im Juli im Wesentlichen von der Lage im Nahen Osten beeinflusst. Die erneute Zuspitzung erschwerte die Ölversorgung der Weltwirtschaft. Eine Angriffspause gegen Ende Juli sorgte zuletzt jedoch für etwas Entspannung, wenngleich der Ölpreis je Barrel der Sorte Brent im Berichtsmonat deutlich schwankte und kurzzeitig über die Marke von 100 US-Dollar stieg. Dennoch zeigt sich nach wie vor ein robustes, vor allem in den USA, Wirtschaftswachstum als wesentliche Stütze des Kapitalmarktumfelds. Die Inflation dürfte ihren Hochpunkt überschritten haben, allerdings hat die Entwicklung der Energiepreise nach wie vor einen bedeutenden Einfluss auf die Teuerungsraten. Die großen Notenbanken stehen aber nicht vor einem Zinserhöhungszyklus, diese ließen im Juli allesamt ihre Leitsätze unverändert.
03.08.2026
### Marktrückblick und -ausblick Juli Liebe Leserinnen und Leser, die Entwicklung an den Finanzmärkten zeigte sich auch im Juli im Wesentlichen von der Lage im Nahen Osten beeinflusst. Die erneute Zuspitzung erschwerte die Ölversorgung der Weltwirtschaft. Eine Angriffspause gegen Ende Juli sorgte zuletzt jedoch für etwas Entspannung, wenngleich der Ölpreis je Barrel der Sorte Brent im Berichtsmonat deutlich schwankte und kurzzeitig über die Marke von 100 US-Dollar stieg. Dennoch zeigt sich nach wie vor ein robustes, vor allem in den USA, Wirtschaftswachstum als wesentliche Stütze des Kapitalmarktumfelds. Die Inflation dürfte ihren Hochpunkt überschritten haben, allerdings hat die Entwicklung der Energiepreise nach wie vor einen bedeutenden Einfluss auf die Teuerungsraten. Die großen Notenbanken stehen aber nicht vor einem Zinserhöhungszyklus, diese ließen im Juli allesamt ihre Leitsätze unverändert. 03.08.2026 Weiterlesen
Liebe Leserinnen und Leser, auch in diesem Monat dominierte die Geopolitik die Märkte. Nach erhöhten Energiepreisen und zunehmenden Inflationssorgen, deutete sich Mitte des Monats eine Entspannung der Lage im Nahen Osten an. Am 18. Juni unterzeichneten US-Präsident Trump und Irans Präsident Peseschkian eine Absichtserklärung zur Beilegung des Konflikts („Memorandum of Understanding“). Dieses vorläufige Friedensabkommen beinhaltete die Beendigung aller Militäreinsätze sowie die Öffnung der für die globale Ölversorgung wichtigen Straße von Hormus und die Aufhebung der US-Seeblockade iranischer Häfen. Die Aktien- und Rohstoffmärkte atmeten auf.
02.07.2026
### Marktrückblick und -ausblick Juni Liebe Leserinnen und Leser, auch in diesem Monat dominierte die Geopolitik die Märkte. Nach erhöhten Energiepreisen und zunehmenden Inflationssorgen, deutete sich Mitte des Monats eine Entspannung der Lage im Nahen Osten an. Am 18. Juni unterzeichneten US-Präsident Trump und Irans Präsident Peseschkian eine Absichtserklärung zur Beilegung des Konflikts („Memorandum of Understanding“). Dieses vorläufige Friedensabkommen beinhaltete die Beendigung aller Militäreinsätze sowie die Öffnung der für die globale Ölversorgung wichtigen Straße von Hormus und die Aufhebung der US-Seeblockade iranischer Häfen. Die Aktien- und Rohstoffmärkte atmeten auf. 02.07.2026 Weiterlesen
Liebe Leserinnen und Leser, die Straße von Hormus war auch im Mai weitgehend blockiert. Pro Tag fehlen dem Weltmarkt etwa 14 Millionen Barrel Rohöl aus der Golfregion – das sind 14 Prozent der globalen Produktion. Die im Berichtsmonat zwischenzeitlich deutlich höheren Staatsanleiherenditen spiegelten die Sorge bezüglich einer weiter ansteigenden Inflation wider. Die Hoffnung auf einen baldigen Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat dann in der zweiten Monatshälfte aber zu einer Beruhigung an den Rentenmärkten geführt. Die Aktienbörsen zeigten sich trotz einem kleinen Rücksetzer von all dem unbeirrt und stiegen teils deutlich an. Auch wenn der Konflikt noch nicht beigelegt ist, gibt es Gründe für die Zuversicht: Das US-Wachstum bleibt robust und die Effekte auf die Inflation sollten kurzfristiger Natur sein. Und auch die Berichtssaison zum ersten Quartal hat gezeigt, wie robust die Unternehmen aufgestellt sind.
02.06.2026
### Marktrückblick und -ausblick Mai Liebe Leserinnen und Leser, die Straße von Hormus war auch im Mai weitgehend blockiert. Pro Tag fehlen dem Weltmarkt etwa 14 Millionen Barrel Rohöl aus der Golfregion – das sind 14 Prozent der globalen Produktion. Die im Berichtsmonat zwischenzeitlich deutlich höheren Staatsanleiherenditen spiegelten die Sorge bezüglich einer weiter ansteigenden Inflation wider. Die Hoffnung auf einen baldigen Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat dann in der zweiten Monatshälfte aber zu einer Beruhigung an den Rentenmärkten geführt. Die Aktienbörsen zeigten sich trotz einem kleinen Rücksetzer von all dem unbeirrt und stiegen teils deutlich an. Auch wenn der Konflikt noch nicht beigelegt ist, gibt es Gründe für die Zuversicht: Das US-Wachstum bleibt robust und die Effekte auf die Inflation sollten kurzfristiger Natur sein. Und auch die Berichtssaison zum ersten Quartal hat gezeigt, wie robust die Unternehmen aufgestellt sind. 02.06.2026 Weiterlesen
Liebe Leserinnen und Leser, der Krieg im Nahen Osten bestimmt weiter die Schlagzeilen. Die Marktteilnehmer scheinen sich zwischen Eskalation und Erleichterung aber auf die positiven Meldungen zu konzentrieren. Seit der beschlossenen Waffenruhe am 8. April kam es zu einem Kursfeuerwerk an den Börsen. Mehrere Aktienindizes erreichten im Berichtsmonat neue Allzeithochs. Der Ölpreis fiel zunächst kräftig, bewegte sich zum Monatsende hin aber wieder in Richtung des alten Höchststands. So stieg der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent Ende April zwischenzeitlich auf ein Hoch von 126,- US-Dollar. Selbst die nach der Öffnung erfolgte erneute Schließung der für Energierohstoffe so wichtigen Straße von Hormus, die den Ölpreis wieder in die Höhe schickte, steckten die Börsen gut weg. Die Rentenmärkte schlossen nach einigen Schwankungen wenig verändert bzw. leicht im Plus. Der Euro wertete zum US-Dollar um 1,5 Prozent auf.
04.05.2026
### Marktrückblick und -ausblick April Liebe Leserinnen und Leser, der Krieg im Nahen Osten bestimmt weiter die Schlagzeilen. Die Marktteilnehmer scheinen sich zwischen Eskalation und Erleichterung aber auf die positiven Meldungen zu konzentrieren. Seit der beschlossenen Waffenruhe am 8. April kam es zu einem Kursfeuerwerk an den Börsen. Mehrere Aktienindizes erreichten im Berichtsmonat neue Allzeithochs. Der Ölpreis fiel zunächst kräftig, bewegte sich zum Monatsende hin aber wieder in Richtung des alten Höchststands. So stieg der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent Ende April zwischenzeitlich auf ein Hoch von 126,- US-Dollar. Selbst die nach der Öffnung erfolgte erneute Schließung der für Energierohstoffe so wichtigen Straße von Hormus, die den Ölpreis wieder in die Höhe schickte, steckten die Börsen gut weg. Die Rentenmärkte schlossen nach einigen Schwankungen wenig verändert bzw. leicht im Plus. Der Euro wertete zum US-Dollar um 1,5 Prozent auf. 04.05.2026 Weiterlesen